Neulandgewinner 2016

Preis für die Zukunftsmacher des ostdeutschen Landlebens

Landinnovation wird gewürdigt

 

Der mit 50 000 Euro dotiert Neulandgewinner Preis ging an Tobias Schweitzer und 19 weitere Idealisten, die sich für ein Neues Landleben engaieren.

 

Zum Neulandgewinner 2016 wurde am 1 Dezember der Ideenfinder Tobias Schweitzer aus Bresch gekürt. Er überzeugte eine renommierte Jury bestehend  Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Als Vorsitzender des Vereins Neues Landleben e.V. gewann er mit seinem Projekt „Ruhner Land“ eine Region erfindet sich selbst, den mit 50000 Euro dotierten Neulandgewinnerpreis der Robert Bosch Stiftung. Zusammen mit dem Thüne Institut Berlin engagiert sich die Stiftung für die ländliche Entwicklung des ostdeutschen Raumes. Ob der Demokratiebahnhof in Anklam, die Energiegenossenschaft in Usedom oder auch das andere Prignitzer  Projekt von Christina Tast „Dorf macht Oper“ sind herausragende Projekte die an ein zukunftsfähiges Landleben glauben

 

Die meisten kennen Tobias Schweitzer als Chef des Landhauses in Bresch, wo er binnen Kürze bewies wie sich ein touristischer Ort auch im totalen Nichts hervorragend entwickeln kann. Ob als Herausgeber der Online Zeitung „Neue Prignitz“ oder als Vereinsvorsitzender des Vereins „Neues Landleben e.V.“ steht Tobias Schweitzer auch für einen konstruktiven Neuanfang in unserer Region.

 

 

 

„ Als ich vor 10 Jahren in die Prignitz kam wusste ich nicht worauf ich mich da eingelassen hatte. Auch die Schwierigkeiten um auf dem Land überleben zu können habe ich wirklich unterschätzt. Und doch ist die Prignitz und vor allem die Region um die Ruhner Berge mir sehr ans Herz gewachsen. Schon früh musste ich lernen, dass von den etablierten Kräften der Prignitz nichts zu erwarten ist. Überall wo ich damals um Hilfe bat kam Nichts. Aus meinem ursprünglichen Altenpflegekonzept „Lebensraum statt Pflegeraum“ wurde nicht wirklich etwas. Die Idee mit ein zwei betagten Menschen ein Landhaus zu betreiben setzte sich nicht durch, weil mir weder ein Pflegedienst noch einer der Wohlfahrtsverbände helfen wollte. Und auch meine Projektideen für die nachhaltige Entwicklung eines modernen Landtourismus wurden nur belächelt. Als privates Mitglied im Tourismusverband abgelehnt.

 

 

 

All diese Erfahrung hat ihn dazu geführt, eigene Strukturen für all die ungehörten Bürger zu schaffen. Die Onlinezeitung „Neue Prignitz“ als freies Pressemedium und Diskussionsplattform für neue Landideen wurde 2012 eröffnete. Die Vereinsgründung war fast eine logische Folge. Durch die Gründung des Vereins konnten nun Konzepte erstellt werden. Diese ideenreichen Konzepte wurden durch unterschiedlichste Förderstellen gerade in Mecklenburg Vorpommern sehr gut unterstützt.

 

 

 

„Die Ruhner Land“ Idee

 

Vor zwei Jahren saßen 7 Bürgermeister in der Schweinebar von Bresch und beschlossen gemeinsame Wege „grenzüberschreitend“ zu beschreiten, um der Region auf die Sprünge zu helfen. Die Gemeinden Suckow, Marnitz, Tessenow, Ziegendorf, Siggellkow auf der Mecklenburger Seite, sowie Pirow und Berge auf der Brandenburger Seite zählen sich nun zu dem Verbund „Ruhner Land“. So existieren bereits angesichts der Kreisgebietsreform von MV Ideen, ob man sich nicht als Gemeinden des Ruhner Landes zu einer Großgemeinde zu fixieren als durch Parchim eingemeindet zu werden.

 

 

 

Vorarbeit / bereits erreichtes

 

Auch wenn es den Verein erst seit zwei Jahren gibt, konnte er schon viel erreicht werden. Im Vorfeld des Projektes wurde mit Bundesmitteln das Alte Pfarrhaus in Ziegendorf zu einem Multifunktionshaus, mit Poetenstube, Innovationsraum und Dorfzimmer bürgernah saniert. „Es waren die Träume der Dorfbewohner, die ich half umzusetzen.“ Meint Tobias Schweitzer. Und auch seine Idee ein Gartenland zu gründen wurde in Ziegendorf bereits in ersten Ansätzen fertiggestellt. Dank der Bingo Stiftung konnte ein neuer Dorfplatz mit 100 Obstbäumen bepflanzt werden. „Nur dem Engagement der Bürger von Ziegendorf ist es zu verdanken, dass wir diese Projekte im Ablaufenden Jahr realisieren konnten.

 

„Es waren die Menschen der Dörfer, die die Bäume pflanzten, die die alten Öfen abrissen und dafür sorgten, dass der Pfarrgarten gepflegt wurde. Durch diese Arbeiten fanden die Menschen wieder zurück zu einer Gemeinschaft. Aus Frust wurde wieder Lust sich der Sache der Dorfentwicklung als Bürger selbst anzunehmen.“

 

 

 

Inwiefern diese positiven Entwicklungen auch in den anderen Gemeinden der Region zu einem neuen Zusammenhalt der Bürger führt. Inwiefern sich weitere Bürger als „neue“ Gemeinschaft einer Region wahrnehmen.  Ob sich wieder mehr Bürger für einen ehrenamtlichen Wiederaufbau ihres Dorflebens engagieren bleibt offen. Jedoch sieht hier Herr Schweitzer seine Aufgabe als Moderator und Ideenfinder Projekte zu verbinden Brücken zu schlagen und auch mit weiteren Ideen zu bereichern. Die zwei Jahre werden uns zeigen, ob es uns gelingt, den Menschen wieder ein Stück Hoffnung und Zuversicht für Ihr Leben im Dorf zu vermitteln.

 

 

 

„Ich sehe dort kein Problem, vor allem dann wenn sich die Würdenträger der Prignitz endlich einmal dazu entschließen könnten die 25jährige Blockadehaltung gegenüber ihrer eigenen Bürger aufzugeben. Ich würde mir sehr wünschen wenn aus der Planwirtschaft Prignitz endlich ein moderner bürgernaher Verwaltungskreis entstehen könnte, wo der Einzelne mit seinen konstruktiven Vorschlägen erstmalig ernstgenommen werden würde.

 

 

 

Nicht als Privatperson Schweitzer, dieses Mal stellvertretend für das Ruhner Land rege ich eine Visionen schmiede für ein „Neues Landleben“ an. Es wird Zeit, dass sich die politischen Eliten wieder mit den innovativen Bürgerkräften an einen Tisch setzen, ansonsten werden Sie die Menschen an Pegida und Co verlieren.

 

Winter

Winterzeit

 

Weißer Reif wächst im Nebel der Dezembertage an den herabhängenden Zweigen der kahlen Birken. Verschwunden der Sommer, der Herbst und es ist nicht Winter. Es ist auch kein Frühling. Es eine Zeit des kälter Werdens. Kälter als Frost ist das Gefühl dieser Tage. Tage wo Gefühle durch aufgepeitschten Hass gegen Andere Liebe zum Leben kraftvoll ersetzen. Parteien und gesellschaftliche Kräfte befinden sich auf dem Rückzug. Werte des Lebens, die schon lange nicht mehr durch einen Glauben egal welcher Art getragen werden. Die Unvollkommenheit der eigenen Träume und ihrer damit verbundener fehlgeschlagener Wege, treibt die Menschen zurück in den Wahn. Zurück in die Zeit wo Grölen und Schlagen Völker vernichtete. Menschen ausgrenzen, separieren, Neid und Vorurteile werden als Saat wieder ausgebracht. Die ersten Früchte der finsteren Saat werden von den Braunen gefeiert und eingebracht. Es sind die Gesetze der Ausgrenzung der Verfolgung von Menschen. Es ist die Abreise der Demokratie wie wir sie kannten. Sie ist nicht mit den Zugvögeln in den Süden gezogen. Die Hoffnung zog Richtung Süden. Wir bleiben hier.

 

Lohnt es sich auf zu stehen? Lohnt es sich zu wehren?

 

Weißer Reif legt sich über alles. Weiß der Rasen, Weiß das Dach, Weiß jemand wo der Nebel wieder aufhört. Still ist es hier auf dem Land. Die Türen sind wieder geschlossen. Die Straßen bleiben wieder leer. In den Städten wird gestritten. In den Städten wird gefeiert…. Hier bleibt es leer.

 

Ich…ist Ich wieder wichtig? Ich weiß nicht mehr. Ich fühle mich nur leer. Soll man Partei ergreifen oder mehr. Soll man für etwas wieder kämpfen oder mehr. Soll man nur denken und das fällt schwer denn es bleibt alles wieder leer.

Landhaus Aus?

Aus baurechtlichen Gründen werden wir vorerst keine weiteren Buchungen annehmen können. Bis auf weiteres bleibt alles geschlossen.  Soll ich Riesen Kredite aufnehmen das Haus entsprechend nachrüsten? Um dann meine Freiheit an die Bankwirtschaft für Jahrzehnte zu verlieren? Soll ich all jene die im Landhaus glücklich wurden, absagen? Die an die neue Zukunft glaubten entäuschen? Soll ich all jenen die in der Umgebung hoffnungsvoll Gästezimmer sagen sie hatten in einer Utopie investiert. Den Gästen der Hochzeiten absagen. Soll ich selber meine alten Träume absagen?

Bilder der Vergangenheit, die Zukunft sein sollten

 

 

 

 

Grenzregion MV/Prignitz droht wieder braun zu werden

Flüchtlingsunterkünfte brennen, Pegida wird im Osten AFD, die Straßenschilder werden mit Nazisprüchen überklebt, Flüchtlinge sind fast schon alle wieder weg. Während sich die letzten gehenden Flüchtlinge per sms die Bilder ihrer in der Apokalypse "Aleppo 9/2016" gesprengten Väter und Mütter gegenseitig zusenden, positionieren sich die Nazi-Rechten rechts der AFD und werden schärfer, geplanter und auch agressiver. Es geht um "Heimatschutz" und "Überfremdung".

 

Herzliche Grüße vom Land der Vergessenen, Prignitz/ MV. 

Aus dem Ruhner Land, das es eigentlich gar nicht gibt. Ist eine Erfindung von einfachen Menschen, die stolz darauf sind, weltoffene Demokraten zu sein. Sie bauen sich gerade wieder selbst mit viel Unterstützunng in Form von ungewöhnlichen Orten SEHR erfolgreich auf.

 

"Ja, seitdem jetzt was für uns gebaut wird als Dorftreffpunkt für alle, machts mehr Spaß, mit dem Nachbarn zu quatschen, weils mal was Neues gibt." "Nächste Woche kommt ein bekannter DJ, dann Baumpflanzaktion mit den Brautpaaren....."

 

es wird wieder gesund lebendig ;-)

 

Das hilft.

 

ich weiß als Neulandgewinner 2016, dass wir das mit dem Ruhner Land schaffen, weil wir schon längst grenzübergreifend tapfere Freunde geworden sind, denen Menschlichkeit mehr wert ist als all der Mist da draußen.

 

 

J

Wiedergeburt statt Abriss: eine Region findet ihren Anfang im Ende. Das Nichts nennt sich nun "Ruhner Land".

Das Fest des Abschíeds ist unser Kapital. Die Chancenlosen sind das Kapital. Das Geld liegt im Nichts jener, die noch an etwas wie Freundschaft glauben wollen,

 

Das war das Geschäftsprinzip vom Landhaus Bresch und zukünftig vom Ruhner Land.

 

WIR werden das Nichts der Landräte und all der Bürger, Atheisten, die nicht mehr wissen, woran sie glauben, niederwalzen durch feine schöne Feste. Wir feiern mit den umweltbewussten Städtern, die an die Nachhaltigkeit denken, ein neues Miteinander bei Hochzeiten und Dorffesten. Wir bauen Dorfplätze zu Gärten der Bürger um.  Die Städter suchen ein idyllisches Land. 

 

Sie bringen Geld und Freunde mit. Sie fahren in ein Land, wo die Liebe mehr zählt als Geld. Sie fahren dorthin, wo Frauen der umliegenden Dörfer Kuchen backen, wo Behinderte, Sterbende und Brautpaare ihren Ort des Glücks, der menschenwürdigen Ruhe finden. Im Feiern vereinigt sich das Leben und Sterben und wieder Leben.......

 

Grenzen Brandenburgs und MV's  gibt es bei der Menschlichkeit nicht, und wenn  es Grenzen gäbe, würden wir sie durch unsere Kreativität einreißen. Pfarrhäuser werden Innovationsräume mit moderner Büroinfrastruktur, gemütlichen Dorfwohnzimmern und Poetenstuben, wo man all das, was man schon fast Wunder nennen kann, aufschreibt. 

 

Grenzen sind dazu da, eingerissen zu werden. Es geht um Glauben, nicht um Land. Menschlichkeit als NEUE Prignitz in Partyform. Feste des Glücks und der Zufriedenheit werden mit netten Menschen der umliegenden Dörfer und Städte entwickelt.

 

Als Neulandgewinner, oder vormals schon Ideenfinder, wird mir die Aufgabe viel Spaß machen, jetzt bezahlter Regionalmanager für zwei Jahre zu sein.

 

Buttom Up System, Basisdemokratie, Fair trade... Buchungszahlen ins Unendliche... Die rennen uns die Bude ein, weil alle die gleiche Sehnsucht haben nach mal Nichts, Nichts... außer ein kleines Stückchen Menschlichkeit, Zeit, Ruhe, Happiness ...

 

Ja, reißt die Prignitz weiter ab

Tod, sterben; Abriss, Vetternwirtschaft, die größte Armut Deutschlands sind die Herrscher im Nichts was sich PRIGnichts nennt. Nirgendwo sonst sind Missgunst, Flucht

und Einsamkeit größer als hier. Doch das Nichts hat uns Menschen die Chance gegeben, zu sagen: WIR...Marita, Petra, Tobi... Flüchtlinge, Johanna ... Nee, nee wir sind NOCH da und leben hier, LEBEN IST HIER. Wir backen, kochen, shutteln euch durch die Gegend, um euch vorm Abschied noch kurz zu sagen, es gibt sie, die "guten" Prignitzer, die  gemeinsam mit allen einsamen Menschen, verschmähten Säufern und Alten der Region sich vorm Abriss der Häuser und Dörfer noch einmal zusammentun, um das Leben hier in Freiheit zu  feiern. Und wenn es sie nicht gibt, dann nehmen wir sie uns einfach noch einmal beim Abschiedsfest mit den Gästen der Welt, die gerne die Beisetzung als Wiedergeburt der Region  feiern.

 

Wir sind jetzt plötzlich die Gründer der neuen Dorfzentren, Kandhäuser, Restaurants im Kleid der ewigen Ruhe und Einsamkeit,

Stärker brennen Neid, Missgunst, Assozialität und Einsamkeit so niederträchtig das letzte menschliche Leben nieder wie in der "unentdeckten Prignitz".

Zauberhaft, es klappt  - wir glauben wieder

Landfrauen, Landhäuser, Gäste aus der ganzen Welt, Hochzeiten, der Bischhof, Bild der Frau, die Dörfer der Region.... gründen das Ruhner Land um zu zeigen, es gibt die Menschlichkeit. Die Bundesregierung, die Boschstiftung, der Landkreis Prignitz, die Bürgermeisterin von Ziegendorf und viele viele andere sagen ja zum fairen Zusammenleben. Ob Flüchtlinge oder Feuerwehrleute.... "WIR" bauen das Ruhner Land, EINE REGION ERFINDET SICH SELBST, Staatssekretäre, ZDF-Redakteure... die Stiftung selbst.... Wir geben dem Schweitzer mal 'ne Stimme, damit er nicht länger ins Leere ruft.

Keine A 14 und kein Großhafen in Wittenberge, Fahrradland, Rentnertouris,,,,, HOCHZEITEN... das isses

Wir geben den chancenlosen Dörflern wieder eine Chance.

 

Wir geben den Landfrauen eine Stimme und setzen sie auf einen Thron, weil sie ehrenamtlich, mit Hilfe der Bundesregierung und Angela Merkel ein Paradies erfinden.

 

Wir zeigen den Gästen der Welt, was Gastfreundschaft im Ruhner Land heißt.

 

Wir zeigen dem Bischof, wie man auch bei Atheisten die Kirchen wieder als Ort für Menschen entdeckt, die edle Abendessen vor Jesus Christus ehrfürchtig und edel zelebrieren, Hochzeiten und Taufen in einem neuen alten Kleid ehrfürchtig mit vielen Menschen feiern.

Wirtschaftsland Ruhner Land

Das Investitionskapital ist die Menschlichkeit, das Ehrenamt ist Freunde finden

These: Ist die Demontage der Prignitz gewollt?

an den PRIGNITZER

 

 "Titanic der Prignitz" in Gefahr

 

 

 

Filmtheater anno 1910 im Dornröschenschlaf wird wohl nach den derzeitigen Planungen der Stadtverwaltung unwiederbringlich zerstört.

Schön, dass sich der PRIGNITZER entschlossen hat, von der geplanten Zerstörung des letzten Diamanten der Prignitz zu berichten. Das alte Filmtheater gegenüber vom Roland soll Stadtarchiv werden. Der Verein Neues Landleben mit seinen Ideen, den Saal im Originalzustand zu erhalten und mit einem Konzept erfolgreich zu bewirtschaften, bleibt ungehört. Stattdessen soll es ein Stadtarchiv werden und der Zauber einer Zeit, als die Titanic noch nicht unterging und Perleberg im Geiste der Gründerzeit dort anno 1910 die ersten Stummfilme zeigte, wird unwiederbringlich zerstört. Zumal es andere Gebäude in Perleberg gibt, die als Stadtarchiv mit Sicherheit besser geeignet wären. Es ist, als ob die Stadtverwaltung von Kairo befiehlt, die Pyramiden abzureißen.

 
Gerne können Sie diese Mail mit den Bildern veröffentlichen als Leserbrief. Entschuldigen Sie meine Offenheit, wobei ich denke, Menschen, die Dinge auch einmal von einem anderen Standpunkt betrachten, haben eine größere Bandbreite in der Argumentation. Gerade wenn man wie ich an der Basis und wirklich auf dem Land lebt, hat man einen anderen Blick auf das Land als jene, die in Berlin oder den regionalen Verwaltungsstädten leben. Wir sehen, wie die alten Alleen, Streuobstwiesen durch Windparks ersetzt werden. Wir spüren, dass kaum einer wirkliches Interesse hat, die Dörfer zu revitalisieren. Fläche als Wirtschaftsfläche für Energiebauern und Windparkbauern sind lukrativer. Und wenn ein kulturelles Landschaftsbild Stück für Stück unauffällig demontiert wird, gibt es dort nichts Wertvolles mehr es zu erhalten. Dann kann man erst recht sagen, lasst uns die Fläche als "reine" Agrar- und Energieproduktionsflächen nutzen. Viele der Alteingesessenen sehen diesen Hintergurnd nicht, sie finden, dass alles jetzt so schön "ordentlich" wird. Tourismus als Motor für den kulturellen Erhalt einer Landschaft mit Gasthäusern und schönen Dörfern liegt nicht auf Kurs. Ob gewollt oder ungewollt, das Storchenkonzept ist ein Alibi, das die Zerstörung und den Zersetzungsprozess der Prignitz eventuell sogar bewusst hinnimmt. Das Sterben der Prignitz scheint vielerorts unaufhaltsam.

 

 Hier und da ein paar idealistische Einzelakteure, die auch schon mal in die Presse kommen. Aber da es keine Vernetzung dieser "neuen" Kräfte für ein  "neues Landleben" gibt außer meiner Onlinezeitung und ein paar Kulturvereinen wird es schwierig bleiben für neue Wege des Landlebens.  Und eine finanzielle Unterstützung erhält im Grunde erst recht keiner. Ich habe einmal in den fast zehn Jahren für mein Engagement 50€ vom Amt Putlitz Berge erhalten, sonst nix. So wird die Demontage des kulturellen und auch des Gemeinschaftslebens in den Dörfern in der Prignitz weitergehen. Neue Landideen bleiben Einzelstimmen, die nicht gehört werden (wollen). Die Lobbyisten im Bundestag sind keine Dorfidealisten, es sind große Versicherungen, börsennotierte Marktführer, Vertreter der Energiekonzerne. Wer würde einem Landhaus zuhören oder einer Rumpelscheune? Und genauso ist es schon auf Landkreisebene. Ich selbst war einmal bei einer Neujahrsveranstaltung des Landkreises, da waren keine Bürger, nur die obersten Vertreter von Verwaltung, Feuerwehr und Verbänden. Auf Verbandstreffen werden Vorträge über Frösche und Vögel gehalten. Bürger kommen dort nicht zu Wort. Man klatscht freundlich Beifall, muss seinen Kaffee selbst bezahlen und geht wieder nach Hause. Oft haben diese organisierten Treffen etwas von einer Staatsdumaveranstaltung an sich. Selbst wenn sie liberal rüberkommen. Selbst die EU-Treffen, die anfangs zumindest den Anschein hatten, dass jetzt endlich einmal die neuen "sehr" guten Ideen unterstützt werden würden, scheiterten nicht nur an den Eigenanteilen und dem bürokratischen Wust. Ich glaube ernsthaft, man will keine Erneuerung des Landlebens in der Prignitz und dies gilt für alle, oder jene, die vielleicht durch Abhängigkeiten und Verstrickungen (ich sage bewusst nicht Vernetzungen) kein Mitspracherecht haben. Es ist schade um diesen wunderschönen Landstrich, der wirklich viel Potential birgt. Aber wie Sie in meinem neuesten Artikel in der Onlinezeitung lesen können, plant man nicht die Rettung des in Orginalfassung existierenden Filmtheatersaals, sondern den Umbau zum Stadtarchiv, der mit Sicherheit sehr viel teurer wird als die Erhaltung, weil Archivalien nun mal extrem aufwändige klimatechnische Bedingungen brauchen. Skandalöserweise hat man kürzlich  die wunderschönen Ladenfliesen eines uralten Jugendstilinterieurs am Schuhmarkt zerstören lassen. Man schaut weg, lässt zu (was macht eigentlich der Denkmalschutz, ist der schon eine Leiche?) und ist froh, dass selbst die Flüchtlinge nicht bleiben wollen.

 

Wenn man sich die Zahlen der Prignitz anschaut, egal ob in den Geschäftsberichten des Tourismusverbandes oder der Wirtschaftsfördergesellschaft, stutzt man: entweder stimmt da was nicht oder man ist zu wenig kreativ im Denken. Ich weiß für mich woran es liegt. Als kleiner Robin Hood freue ich mich, mit meinen Akteuren eine kleine aber wachsende Gemeinschaft zu bilden, die zumindest die Region um die Ruhner Berge nicht nur erhalten, sondern auch für die Zukunft als Region für Leben auf dem Lande entwickeln will. Es ist auch sehr erfreulich, dass uns in diesem Bestreben private Stiftungen mehr und mehr helfen möchten. Ob es ausreicht, weiß ich nicht, aber zumindest gibt es jenseits der etablierten Bauern und Handwerker neuzugezogene Visionäre, die diesen Landstrich auch in Zukunft ihre Heimat nennen wollen.

 

Ob es uns gelingt, weiß ich nicht, derzeit werden weiter Alleen abgesägt und die letzten schönen Orte entwertet. Als Vereinsvorsitzender des Vereins Neues Landleben, als Onlinezeitung Neue Prignitz werde ich als visionärer Realist  meine Ziele zur Rettung einer besonderen Region entspannt  weiter verfolgen. Denn ich habe mein Paradies im Landhaus längst gefunden.

Die Titanic Perlebergs Anno 1912 kurz vor der Zerstörung

Isis sprengt Ephesus, Perleberg zerstört das alte Filmtheater

Filmtheater Perleberg steht vor der Zerstörung, Bürokraten haben Schwachsinnskonzept. Auf den Verein Neues Landleben mit seinen Theaterleuten, Investoren und Ideenfindern hört wohl wieder keiner.

Wieder zeigt sich, dass die Planwirtschaft Prignitz an ihrem unwiederbringlichen Zerstörungsfeldzug der letzten Diamanten festhält. Ein Stadtarchiv wird wohl den letzten Kaisersaal der Belle Epoque für immer zerstören. Statt bei Cocktails mit der Welt Stummfilme bei Launchmusik ein neues Zeitalter der Behutsamkeit zu feiern, wird zerstört. Statt den gehörigen Respekt vor einem ganz besonderen Ort unserer Vorfahren zu haben, wird Ideenlosigkeit die endgültige Zerstörung bewirken. Wir haben das Konzept, um in einem der schönsten Räume der Prignitz mit der Welt Champagner zu schlürfen und gemeinsam von einer längst vergangenen Zeit zu träumen. Es werden wohl wieder die Bürokraten stumpfe, in Neonlicht getauchte Bücher in das geplante Archiv stapeln. Neonlichtgetauchte stapelbare Bürostühle ersetzen den Kellner, der die Dame zur Toilette geleitet. Das Servieren in dem im Original erhaltenen unveränderten Palais der Prignitz kann Realität werden: Wir haben Finanziers und Personal und vor allem eine Idee, die zeigen kann, dass Originalerhaltung und Zukunfts-/ Wirtschaftsbildung, ja demographischer Zuzug in einer Stadt kein Widerspruch, sondern eine Einheit sind. Das Landhaus hat gezeigt, dass wir in der Lage sind, tote Denkmäler wiederzubeleben, ohne bauliche Zeitzeugen zu zerstören.

 

Dornröschen kann wachgeküsst werden und auch kommenden Generationen erzählen, was die Belle Epoque der Prignitz war. Das Filmtheater kann, wenn Ihr es wollt, wiederbelebt werden, ohne ihm nur ein Haar zu krümmen. Ihr habt gesehen, wie armselig die "Innovation" des mikrigen Infopavillions im Judenhof den Charme des dortigen Ortes unwiederbringlich zerstört hat. Ihr wisst, was der Tourismusverband als Parkplatzmekka um den Seddiner Grabhügel andenkt.

 

Dafür werden NIE Besucher in die Prignitz kommen.

 

Also postet mal diesen Artikel, wir als Onlinezeitung machen es nicht. Wir wollen, dass andere auch Kulturgut retten wollen, oder eine Diskussion darüber zumindest ebenfalls ein Anliegen ist. ....VOR der Zerstörung.

 

Tobias Schweitzer, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Neues Landleben e.V." , zukünftiger (eventueller) Betreiber (wenn die da oben uns endlich einmal eine Chance einräumen) des UFA FILMTHEATERS PERLEBERG als neuer Treffpunkt für Stadt und Land, also ähnlich wie das boomende Landhaus

Bingo! Wir haben wieder gewonnen!

100 Obstbäume für den geplanten Dorfpark von Ziegendorf

Verein Neues Landleben sagt DANKE!!!

100 Obstbäume für das Ruhner Land

 

Nicht Geld / Bürgerengagement ist gefragt

Das Gartenland Ruhner Land ist wieder einen entscheidenden Schritt voran gekommen. Dank der Stiftung Nordeutscher alter Obstbäume und der Lotteriegesellschaft Bingo wurde unsere Idee, alte Streuobstwiesen mit Parkideen für die Dörfer ausgewählt, um unterstützt zu werden. 100 Obstbäume wurden in Form von 8000€ bewilligt.

 

Jetzt brauchen wir die Bürger, die helfen, sie zu pflanzen. Der Eigenanteil ist das Pflanzen und Pflegen der Bäume, da braucht es noch die eine oder andere Hand. Die Landschaftsarchitekten Marko Wolschendorf und Tobias Schweitzer werden fachlichen Beistand ehrenamtlich leisten. Klasse wäre es, noch dieses Frühjahr die Pflanzung durchzuführen. Bei der Dorfversammlung am Samstag, 2.April 10 Uhr werden wir die Planung vorstellen. Jeder, der sich für die Wiederbelebung unserer Region als Gartenland interessiert, auch über Ziegendorf hinaus, ist herzlich eingeladen.

 

Wir freuen uns auf Euch.

Touristiker helfen sich bestens untereinander

Landhaus Bresch 2016 ausgebucht 100 000 Euro für die Region

Jetzt ists soweit: im dritten Jahr Tourismus ist bereits jetzt das Landhaus an den Wochenenden komplett ausgebucht. Bis Ende September haben wir keinen Termin mehr frei. Hochzeiten über Hochzeiten. Die Region verdient an jedem Wochenende  6000 Euro mit. Das Landhaus schafft für die Region Umsätze und neue Arbeitsplätze, ob indirekt oder direkt

 

 

 

Landhausimpuls 100 000 Euro

im dritten Jahr Tourismus

100 Gäste pro Hochzeit im Landhaus gleich 3000 Euro Caterer, 1000 Euro Getränke, 2500 Euro Übernachtungsgelder für empfohlene Unterkünfte in der Region. 500 Euro Blumen, und Sonstiges .... ca 6000 Euro pro Wochenende. Mal 4 Wochenenden mal 4 Monate Saison gleich 100 000 ohne die Einnahmen im Landhaus selbst.

 

Tourismusverbandsimpuls: 3 – 5 Euro

nach 25 Jahren

Wieviel verdient die Region der Dörfer an Fahrradtouristen? Wir nur 3 oder 5 Euro, es ist immer der gleiche „EINE“ Fahrradfahrer pro Jahr, der uns besucht, sonst kommt hier keiner.

 

Auch bei den andern Touristikern der Dörfer der Umgebung kam kein Fahrradfahrer an, da es auf den Straßen zu gefährlich ist. Es gibt zwar Schilder, aber kaum gute Fahrradwege

 

Das Landhaus ist in Hamburg und Berlin mittlerweile fast bekannter als die Prignitz selbst ;-) Onlinezeitung, Landfrauen usw. machts möglich auch ohne lästige facebookposterei.

 

Diakonie Dobbertin beabsichtigt, den Betrieb der Kindertagesstätte St.Georg in Suckow/Marnitz zum 31.12.2016 einzustellen.

DIE BÜRGERMEISTER BEIDER GEMEINDEN SUCHEN NACH AUSWEG

Die Gemeinden Suckow und Marnitz in Verbindung mit dem Amt Eldenburg Lübz sind auf der Suche nach einem neuen Träger für diese Einrichtung.Wünschen Sie uns dazu viel Glück und Erfolg.

 

Diakonie schwingt Abrisskeule

Artikel des Herausgebers der Onlinezeitung°°°

 

Es zeigt sich wieder einmal, dass eine übergeordnete Organisation in unserer Region fehlt. Sei es, dass die Diakonie sich aus dem Betrieb der Kindertagesstätte St. Georg zurückzieht, sei es die mühselige Aufrechterhaltung der Schule in Berge. Grenzüberschreitende Bedarfsanalysen fehlen. Grenzen schneiden die Versorgungsrouten auch für die Bildung ab. Eine unkonventionelle Verkehrslösung fehlt. Anstelle nachzudenken wird einfach aufgegeben. Je mehr die Demontage der Region fortschreitet, desto schwieriger wird es, die daraus resultierenden Infrastrukturzerstörungen zu reaktivieren. Die ehemalige Schule in Ziegendorf ist längst verkauft. Für Familien wird es immer schwieriger, ihre Kinder mit Bildung zu versorgen. Potentielle Neubürger werden andere Regionen eher vorziehen als unsere Heimat.

 

Innovatives Denken und Handeln scheint bei den Verantwortlichen nicht vorhanden zu sein. Der Hilferuf eines Bürgermeisters alleine wird nicht ausreichen. Es ist aber zumindest ein gutes Zeichen, dass diese fortschreitende Erosion der Daseinsvorsorge in dieser Zeitung publik gemacht wird. Vielleicht animiert es junge Familien und andere ebenso, ihre Sorgen mitzuteilen. Daraus und durch eine gemeinschaftliche grenzübergreifende Lösungssuche lässt sich vielleicht doch ein konstruktiver Weg finden, Kindertagesstätten nicht nur zu erhalten, sondern sogar wieder zu füllen. Dann wäre bestimmt auch eine Diakonie bereit, die Trägerschaft fortzuführen. Was ist mit Flüchtlingsfamilien, was ist mit Rückkehrern, was ist mit den Kindern jenseits der Landesgrenze?

 

Es reicht nicht, dass ein Bürgermeister verzweifelt ins Leere auf die Erosion aufmerksam macht. Es würde helfen, neue Ideen zu finden. Der gemeinnützige Verein Neues Landleben kann helfen, die Akteure zusammenzuführen. Das Land könnte helfen. Es gibt viele "WIR" , um eine praktische Lösung zu finden. Als Gesamtkonzept wird es funktionieren. Alleine kann die Diakonie die Aufgabe nicht stemmen.

 

 

 

Dörfer versammeln sich in der Onlinezeitung

Die Urbarmachung einer Region beginnt;-)                                                        °°°

Die Bürger der Dörfer um die Ruhner Berge nehmen Ihr Schicksal jetzt selbst in die Hand. Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz auf dem Dorfplatz von Ziegendorf.

 

Die Bewohner Ziegendorf machen es vor. Gemeinsam lässt sich viel bewegen.

Hochzeitsland Ruhner Land

Aus Bauern werden Gärtner und Chauffeure... Willkommen in der "Neuen Prignitz".....wir stellen ein.

"Ruhner Land" Zentrale wird gebaut

GEMEINSAM Träumen lohnt sich: 100 000 Euro der Bundesregierung für unser neue Landvision

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Die Ziegendorfer Landfrauen der gemeinnützige Verein Neues Landleben und die Pastorin Frau Saubert als Vertreterin der

EVANGELISCH-LUTHERISCHEN KIRCHENGEMEINDE HERZFELD

Propstei Parchim

Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

 

freuen sich mitteilen zu dürfen: das Multifunktionshaus im alten "Treffpunkt Altes Pfarrhaus Ziegendorf" wird von der Bundesregierung mit 100 000 Euro gefördert und in diesem Jahr realisiert. Wir danken dem Engagement aller.

 

i.V. Verein Neues Landleben e.V.

Der Jakobsweg durchs Ruhner Land

Rumpelscheune, Landgasthaus Drefahl erhalten frischen Wind

Da ist es das neue Produkt fürs Ruhner Land.

 

Das exzellente Projekt Rumpelscheune (Brandenburg) sowie das Landgasthaus Drefahl werden im neuen Reiseführer durch den Jakobsweg aufgewertet. Bis heute wusste ich nicht, dass der berühmte Jakobsweg nach Compostella direkt durchs Ruhner Land führt. Der Plan wurde bereits ausgedruckt und wir bearbeiten gerde den Text. Im Frühsommer werden die Fotos geschossen und zwei wichtige Einrichtungen mit zwei wunderbaren Akteurinnen erhalten im Reiseführer "Prignitz Ausflugsführer / Ruhner Land"  ISBN 976-3-944913,11-0 Preis 5,90 Euro ihren Platz.

 

Während viele touristische Einrichtungen zu Hochzeitsplätzen werden, fehlen einigen Mitstreitern die dazu notwendigen Infrastrukturen. Jedoch bietet der Jakobsweg, der bisher nirgendwo dargestellt wurde, die ideale Gelegenheit, Wanderer von nah und fern auf eine ganz besondere Reise zu schicken. Nicht Fahrradtourismus, sondern Wanderer als potentielle Kunden können in der Weite unserer Heimat zu sich selbst finden. Beide Standorte liegen direkt an dem Jakobsweg, den Hape Kerkeling bereits in seinem Buch "Ich bin dann mal weg" beschrieben hat.

 

Desiree Manfeld (Landgasthaus Drefahl) mit ihren hochwertigen Zimmern zu günstigen Preisen und ihrer hervorragenden Küche (nicht üblich in der Region), sowie Gudrun Springer mit ihrer urigen Rumpelscheune und ihren über die Grenzen nach MV berühmten Fischessen sind begeistert.

 

Eines ist definitiv: beide werde ich in dem Reiseführer als Jakobswanderrastplatz mit Übernachtungsmöglichkeit darstellen. Die Idee des Jakobsweges wird uns im Ruhner Land weiter verbinden. Die bereits hier und da vorbeiziehenden Pilger werden endlich das vorfinden, was ein Wanderer braucht. Selbst der Gasthof Pinocchio in Pirow kann von dieser Idee profitieren, da der Jakobsweg auch hier genau vorbei führt. Der Nahkauf und Imbiss in Berge sowie die dortigen WC-Anlagen bieten wiederum ideale Rastmöglichkeiten für die Wanderer. 

Ästhetik und ihre Wirtschaftschancen

Ist Schönheit wichtig?

 

Fragen sie das Taj Mahal,(Quelle Wikepedia) Perso-Arabisch: ‏تاج محل‎, DMG tāǧ maḥall / Devanagari: ताजमहल tāj mahal, „Krone des Ortes)

 

Tausende Besucher strömen jedes Jahr an diesen Ort, um Schönheit zu "empfinden". Und jeder, der dort war, wird sich diesem Zauber bewusst.

 

Warum ist Ästhetik auch bei der Dorfentwicklung wichtig? Viele meinen, die A 14 für die Prignitz ist wichtig. Ich sage, das Gartenland der Prignitz ist für unsere Region wichtiger. Auch hier geht es um das Unnütze der "Schönheit" unserer Schöpfung.  Ob Sanssouci oder Landhaus Bresch, die Menschen kommen wegen der Gartenkunst.

 

Tausend Besucher jährlich in Freyenstein - ein 9 Millionen Projekt.

Landhaus Bresch: 1000 Besucher jährlich, die hier Hochzeit feiern. Und mittendrin unsere Johanna (94), die den Altenheimen entkommen ist.

 

Ein paar Geranien im Garten verstreut, der Traum von der Liebe und 'ne Agave mit arabischem Tablett reichten aus, um bei der Hochzeit von Anna und Wolf Gäste aus New York, Paris und dem Rest der Welt ins Landhaus Bresch zu lotsen. 120 Gäste sorgten für Hotelbuchungen, Shuttel- Cateringservice und einen Gesamtumsatz für die Region von ca 20 000 Euro.

 

In Bresch gibt es keine Gewerbegebiete, aber die Menschen des Dorfes werkeln in ihren Häusern, um Gästezimmer zu bauen. Die Buchungen im Landhaus werden sich im dritten Jahr in Folge wieder verdoppeln. Statt 5 Hochzeiten in 2015 haben wir bereits jetzt ca. 15 Anfragen vorliegen. Das schaffen wir schon gar nicht mehr. Obwohl wir nun die Preise endlich an die Kosten anpassen, rennen uns die Menschen wegen der unnützen  GARTENKUNST die Bude ein.  So dass wir freudig mitteilen können: Die ersten Mitarbeiter werden im Landhaus ab Mai fest angestellt (sozialversicherungspflichtig) sein! ;-)

 

Happy NEW YEAR: wir freuen uns schon auf all die neuen Hochzeitskreationen 2016

 

 

Ruhner Land kommt

Kramer und Kutscher, Ziegendorf, Landhaus Bresch und viele andere schwimmen gegen den Strom in die Zukunft. Sie folgen den Kundenwünschen der Invasion von frischen Stadtflüchtlingen, die ein gesunde Welt wollen.

Nicht jeden lässt es kalt, dass die Pole schmelzen. Gerade junge Eltern verlangen regional ökologische Produkte. Wir respektieren diesen Wunsch gerne. Ab jetzt wird das Landhaus regionale ökologische Produkte verpflichtend in seiner Gastronomie verwenden. Es ist die hippe coole Kundschaft aus Berlin und Hamburg, die es verlangt. Nix 50 plus und Rentner. Kreative und Menschen, die an ein Neues Landleben glauben, kommen als neue Karawane in die frische neue Prignitz, die wir vertreten.

 

Die Gäste unseres Hauses legen Wert auf die Zukunftsfähigkeit unserer Welt. Glyphosatprodukte sind out, ökologisches, oft vegetarisches Essen liegt im Trend. Klimaschutz lässt grüßen.

 

Während sich ein Großteil der hiesigen Agrargenossen nach wie vor mit Glyphosat beschäftigt, fragen die neuen Landkunden des zukünftigen Tourismus längst nach ökologischen Produkten aus der Region. Da Ziegendorf und auch moderne Agrargenossen wie Kramer und Kutscher auf die Zukunft setzen, können wir dem Kundenwunsch, dank der niegelnagelneuen Akteure wie Katinka von Kramer und Kutscher diese Produkte ab 2016 erstmals wirklich bieten. Während die Konventionäre den Start in die nächste Landwirtschaftsgeneration verpennen.

 

"Aufgrund der enormen Anfragen können wir es uns wohl ab diesem Jahr erlauben, Standardkunden abzulehnen, denen die Naturveränderungen egal sind." T. Schweitzer

 

Wir als Landhaus werden in Zukunft den Wünschen der Kundschaft folgen und vorwiegend ökologische Produkte verwenden.

 

Quelle Wikepedia:

"Krebserreger Glyphosat: Der Unkrautvernichter von Monsanto

 

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit

 

(Zentrum der Gesundheit) – Glyphosathaltige Unkrautvernichter werden tonnenweise eingesetzt – nicht nur in der Landwirtschaft, auch vom Hobbygärtner. Sie heissen Roundup oder Glyfos und werden vom berüchtigten Gentech-Konzern Monsanto hergestellt. Die schädlichen Auswirkungen auf Natur und Mensch werden verharmlost oder gar geleugnet. Wer Roundup eine Schädlichkeit nachweisen kann, wird von Monsantos Anwälten zum Schweigen gebracht. Nun hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeschaltet."

Wangeliner Garten Lehmmuseum

Gartenkino und viel mehr

Unsere Kulturarbeit, der Wangeliner Garten und das Lehmmuseum werden zu einem großen Teil ehrenamtlich betrieben. Dieses fordert viel Einsatz von den Beteiligten und manches mal reicht die Kraft nicht mehr. Deshalb die Frage an die Empfänger dieser E-Mail: Wer hat Lust, sich mit in unsere Aktivitäten einzubringen? Dieses kann durch praktische Mitarbeit und/oder durch Vereinsmitgliedschaft geschehen. Wer aber keine Lust auf Verein und keine Zeit hat, kann sich auch gern mit einer Spende zum Erhalt unserer Vielfalt beteiligen. Und wer dies alles nicht kann, aber trotzdem etwas tun möchte, der findet auf der Website www.wangeliner-garten.de den Bildungsspender. Über den kann man seine Einkäufe im Internet tätigen und der Verein erhält von diesem Einkauf einen klitzekleinen Anteil. Wenn dies aber alle tun, dann könnte daraus viel werden.
 

Qualitätsprüfung Landhaus

Hallo Ihr Macher der Onlinezeitung,


ich möchte jetzt einfach nur meine "Überwältigung" zum Ausdruck bringen, da ich zu Tränen gerührt bin...von
diesem unglaublichen Konzept, dieser Liebe zu den Menschen und zu sich selbst. Ihr Engagement für die Region und Ihr Landhaus voller gelebter Ideale.


Ich bin eine gestandene Frau, die ein mittelständisches Unternehmen aufgebaut hat. Seit Jahren interessiere ich mich für diverse Konzepte auf dem Land.


Nach Jahren harter Arbeit suche ich schon lange nach einer Möglichkeit, mich beruflich und privat zu verändern.
Es gibt für mich nur noch den Rückzug auf's Land - nicht aus Verzweiflung, sondern weil ich es mir selbst wert sein sollte, für mich eine Nische zu finden, mich um andere Menschen kümmern zu können, die mich brauchen und mir Liebe und Geborgenheit zurück geben.


Ich selbst stamme ursprünglich aus der schönen Schorfheide, habe aber lange Jahre in Berlin gelebt.
Meine Kinder haben jetzt das Haus verlassen und haben inzwischen eine Familie gegründet.
Seit 25 Jahren bin ich selbsttändig tätig - in verschiedenen Branchen - wie schwer Aufbauarbeit ist und wie schön das Gefühl sein kann, wenn man Erfolg hat, weiß ich nur zu gut...!


Aber ich will nicht zu viel über mich schreiben - ich wollte eigentlich nur meine Bewunderung zum Ausdruck bringen - ich weiß, dass das oft mehr Wert hat als Geld!


Über eine kleine persönliche Begegnung mit Ihren Ideen, Philosophien würde ich mich sehr freuen - setze dies aber nicht voraus!
So verbleibe mit ganz herzlichen Grüßen

 

Ihre Marta S.

 

Gute Leute ziehen gute Leute an ;-)

Wir berichteten doch letztens über Schweizer oder Luxemburger oder Menschen mit gewissen Vermögen, die noch etwas anderes wollen als Geld horten und beruflichen Erfolg haben.....

 Lieber Tobias Schweitzer

.....leider etwas verspätet möchten wir uns noch mal bei Dir und Deinen Freunden für den wunderbaren Abend und den tollen Aufenthalt im Landhaus Bresch bedanken!

Wir haben es sehr genossen und es war eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung, die uns darin bestärkt hat, in die Prignitz zu ziehen.

 Wir wünschen Dir und Deiner ganzen WG erst einmal einen schönen Herbst

und hoffen, bald mal wieder bei Euch vorbei kommen zu können.

 

Bis dahin liebe Grüße ins Ruhner Land

Autor möchte anonym bleiben

Hochzeitsland Ruhner Land

wir empfehlen

 

 

Schloss Grube

Bild

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Schloss Neuhausen

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Landhaus Bresch

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Schloss Wolfshagen

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Hotel Deutscher Kaiser

"RUHNER LAND", FREIHEITS-, ZUFLUCHTSLAND



Verein Neues Landleben e.V.           http://neues-landleben-e-v.de/

Heldin der Prignitz: Hausärztin Sonja Gericke

"Menschen statt Pillen"

Johanna (94) aus Westpreußen ist da!!!

 

Wohlfahrtsverbände haben kein Interesse an neuen Wegen in der Pflege, ansonsten wären sie ja arbeitslos.  Die Alten würden ein selbestimmtes Leben auf den Dörfern in neuen Wohngemeinschaftsformen führen. Gemeinschaften aus Jung und Alt vom Land und aus der Stadt, so wie sie im Landhaus Bresch bereits existieren.

 

Gut, dass es Ärzte/ Ärztinnen wie Sonja Gericke gibt, Hausärztin in Perleberg 03876/612385 und Dallmin 038783 902797

 

http://www.naturheilung-nordost.de

/

KEINER in der Prignitz unterstützt unsere Vision "Lebensraum statt Pflegeraum." Selbst die Förderung der EU konnte den Pflegefilz der Region nicht verändern.

Keiner der Wohlfahrtsverbände, weder das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie, die Caritas, die KMG Klinken ...noch private Anbieter wie Marlies Lenz kennen das Wort Kooperation. Während man sich die Taschen vollstopft und dem Bürokratiewahn der Pflegevorschriften mit tausend Zetteln folgt, zeigen Ärzte wie Frau Dr. Gericke oder auch Einrichtungen wie das Landhaus, dass es auch ganz anders geht. Nicht eine Nachtschwester auf 100 Patienten (KMG Standard), sondern 5 Gesunde auf einen Senior im Landhaus. Statt 200- 250 000 Euro pro Monat (1Senior zahlt ca. 2000 -2500), 1500 Euro und eine Gemeinschaft und ein denkmalgeschütztes Bauernhaus können leben.


Kannst du pfeifen, Johanna? Lustiges Lied von den Comedian Harmonists aus den 30er Jahren www.youtube.com/watch?v=7uf1TRbVri0


V E R E I N

 

N E U E S  L A N D L E B E N e.V.

 

geht in Betrieb

 

„der Verein zur Förderung eines Neuen Landlebens“

 

Vorsitzender: Dipl. Ing. Landespflege Tobias Schweitzer / Ideenfinder

Baujahr 1966

 

Aus dem Bescheid über die Anerkennung als gemeinnütziger Verein 21.Juli 2014 durch das Finanzamt Kyritz:

 

A. Feststellung

 

Die Satzung der Körperschaft Neues Landleben e.V. z.Hd. Herrn Tobias Schweitzer, Unter den Linden 2, 19348 Bresch, in der Fassung vom 09.03.2014 erfüllt die satzungsgemäßen Voraussetzungen nach §§51,59,60 und 61 AO

 

E. Hinweis zur Steuerbegünstigung

 

Die Körperschaft fördert nach ihrer Satzung

folgende gemeinnützige Zwecke:

 

Förderung der Jugend und Altenhilfe

(§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. (n) 4 AO )

 

Förderung von Kunst und Kultur

(§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr (n) 5AO)

 

Förderung von Volks- und Berufsbildung

(§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr (n) 7AO)

 

Förderung der Hilfe für Behinderte

(§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr 5 AO)

 

Förderung des Sports

(§ 52 Abs. 2 Satz 2 Nr . 21 AO)

 

Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde

(§ 52 Abs. 2 Satz 2 Nr. 22 AO

 

F. Hinweise zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen

 

Zuwendungsbestätigung für Spenden

Die Körperschaft ist berechtigt, für Spenden, die für diese Zwecke zugewendet werden, nach amtlich vorgeschriebem Vordruck Bescheinigungen auszustellen.

 

Aussichten, Ansichten, Durchblick

Globalisierung, Gesellschaft, Digitalisierung... und die daraus resultierenden riesigen Chancen fürs Landleben...

ein "Neues Landleben"

Die Tage der konventionellen Landwirtschaft mit ihren "innovativen" Biogasanlagen sind durch die Veränderungen in den zukunftsweisenden gesellschaftlichen Veränderungen gezählt, sie sind von vorgestern.

 

Die rasanten gesamtgesellschaftlichen Veränderungen werden zukünftiges Landleben ernsthaft in Frage stellen. Wer jetzt nicht die heranrollende Well neuer Wertauffassungen und auch die technischen Entwicklungen realitätsnah wahrnimmt, wird von diesem Tsunami weg gespült. Es geht nicht nur um idyllische einsame Landschaften. Es geht um neue Lebens- und Wirtschaftsformen auf dem Land. Die durch Vielfalt und moderne Nischenpolitik geprägt sein muss. Daher ist die Politik dringend gefordert, JETZT das Ruder in der Handhabung vom Landleben für den Markt hin zu mehr "Leben und Selbstbestimmung" herumzureißen und mehr Repressionsfreiheit und Modernität zuzulassen.


Während hiesige Politiker sich eisern an die A 14 klammern, um Zukunft für die Region zu erkennen meinen, denken wir schon längst viel weiter.

 

Wie funktioniert Landleben morgen?

Das Landleben besitzt klare riesige Vorteile, die als Chance unheimliches Potential bergen. Dafür bedarf es einer radikalen Veränderung im Umgang mit dem Leben auf dem Lande. Das soll nicht heißen, dass hergebrachte Strukturen abgeschafft werden sollten. Es müssen sich nur Räume öffnen, die als Experimentierfeld von kreativen Unternehmern und Individualisten beackert werden können. Kleinststrukturierte, ungewöhnliche Projekte im Nirgendwo der Pampa sollten deutlich mehr Beachtung finden und konstruktiver Beobachtung unterliegen.

 

Es sollten Projekte sein, die Daseinberechtigung, Wirtschaftlichkeit, solziale Lösungen, demographischen Wandel mit der Entwicklung gesellschaftlicher Veränderungen in Stadt und Land beide wieder zu einer Symbiose zusammenfügen. Grundlage für eine Interpretation und Lösung bildet eine IST Analyse.

IST Zustand Landleben / Leben allgemein in Deutschland 201X

Schon lange schaut man den Guten Alten Zeiten hinterher und verwaltet nach urzeitlichen Prinzipien das Landleben. Da helfen auch keine kulturellen Landpartien und auch der Fahrradtourismus wird die wirtschaftliche Lücke einer Region wie der Prignitz nicht schließen können. Da hilft kein Hafen in Wittenberge und auch keine A14.

 

Wenn es kein wirtschaftlich aus sich selbst heraus  stabiles Landleben gibt, werden diese Verkehrsinfrastrukturen im Nichts enden. Mit dem Ergebnis, dass die gesamte Prignitz zu einer Agrarfläche mit ein paar Angestellten wird, die voll automatisiert GPS gesteuerte Trecker über die Äcker schicken. Es werden keine Menschen mehr gebraucht. Ohne Menschen keine Handwerker, die Häuser sanieren und erhalten können. Ohne Menschen brauchen wir keinen Landrat und keine Verwaltung mehr. Man braucht nur noch einen Kontrollturm, von wo aus man die Ernte der Agrarfläche Prignitz einfährt. An der Elbe darf der auswärtige Besucher im Unesco Weltkulturerbe die Störche des Storchenlands beobachten. Und Dörfer dürfen endgültig Bungalow-Feriensiedlungen von Großstädtern werden oder abgerissen, verfallen in der Erinnerung, dass es Dörfer, dass es Landleben einmal gab.  Ein Landleben, wo man etwas produzierte, wovon alle leben konnten.

Was wir brauchen und wofür wir uns einsetzen:

- Wahrung und Entwicklung des kulturellen Erbes

 

- Wahrung und Entwicklung des Naturraumes

 

- Wahrung und Entwicklung der Identität mit der Heimat

 

- Wahrung und Entwicklung lebendiger Lebensräume, wo jeder die Freiheit hat, sich selbst zu bestimmen

 

- Wahrung und Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls

 

- Förderung von Zusammenarbeit und Kooperation

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist Zustand Ruhner Land

Vorab möchte ich bemerken, dass unsere Voraussetzungen gar nicht so schlecht sind.

 

Pirow ist eine schuldenfreie Gemeinde. Von dieser Gemeinde können wir lernen.

 

Berge hat durch die Aktivitäten von Bürgern und Unternehmern neuerdings eine hervorragende Gesundheitsversorgung. Dank Herrn Näher vom Nahkauf existiert eine große Auswahl an hochwertigen Lebensmitteln, die eine gesunde Grundversorgung bieten.

 

Marnitz hat eine exzellente Schule und eine viel genutzte Sporthalle. Außerdem ein gutes Pflegeheim.

 

Ziegendorf hat eine großartig Entwicklung in den letzten zwei Jahren durchlaufen. Bürger leben wieder das WIR.

 

Siggelkow hat schon seit langem eine deutschlandweit beachtete Dorfentwicklung hinter sich.

 

Suckow mit seiner neuen Vermarktungsgenossenschaft für regionale Produkte und die Neubesiedelung des alten Pfarrhauses legt einen bemerkenswerten Start hin.

 

Tessenow.... kenne ich noch nicht.... schmunzel

 

Wir haben ein solides infrastrukturelles Fundament. (Bäcker, Bauernmärkte, kleine bis mittlere Handwerksbetriebe). Eigentlich sieht alles gar nicht so schlecht aus. Und doch zeigen uns der demographische Wandel und die zunehmende Intensivierung der Nutzung unser Landschaft, dass wir an unserem eigenen Ast sägen. Die maximale Ausbeutung der Landschaft als Energiewirtschaftsraum und als Agrarplatz muss überdacht werden. Um Zukunft zu gestalten, sollte man wissen, wohin man überhaupt will. Jeder ist aufgefordert, weit über den Tellerrand zu schauen. Hier darf man nicht nur an morgen denken. Man muss weit in die Zukunft denken und sich dessen bewusst sein, mit welchem Wert man spielt, mit dem Ruhner Land.

 

Plünderung der Landschaft geht zügig voran, jetzt ist Drenkow dran

Windkraftanlagen


Brandenburg


BÜRGER ihr seid dumm wenn ihr euch alles gefallen lasst. Ihr seid blöd, dass ihr dies bei facebook nicht postet...

Nicht nur hier in Bresch fahren Nacht für Nacht an meinem Bürofenster klammheimlich meist morgens um 3:00  Tieflader um Tieflader mit Beton-Fertigteilen vorbei. Stück um Stück werden Fakten geschaffen. Das Landschaftsbild EURER Heimat droht „endgültig“  zerstört zu werden. Und alle schauen zu. In fast mafiöser Drückermanie werden viele Bürger nahezu erpresst (wir berichteten), um die Bahn frei zu machen für die Windparklobbyisten, die sich schicke Villen in natürlich unberührten Gegenden kaufen.


Mecklenburg Vorpommern

Ihr könnt Euer Land genau „EINMAL“ verscherbeln. Jetzt wird Drenkow so zugepflastert, dass für kommende Generationen das Landschaftsbild unwiderruflich zerstört wird...

 



Geht Voran! Geschichte wird gemacht

 

Obstalleen absägen, Betonpilone setzen. Es geht voran mit den blühenden Landschaften... Dörfer abreißen (Abrissprämie, wir berichteten) , Energieparks...

Der schönste Sternenhimmel ist in der Prignitz
Der schönste Sternenhimmel ist in der Prignitz

Es geht um Eleganz       

(Wie in der Mathematik größte Einfachheit)

Es geht um Eleganz, es geht um eine kultivierte Form von Stadt-Landträumen. Es geht um sanfte Dorfentwicklung. Es geht um Bodenständigkeit gepaart mit diskreten Träumern, die in den Blüten der Kirschbaumwälder ihre Sehnsüchte finden.

 

Wir sprechen vom "Ruhner Land", einer MARKE voller Qualität und Fairness, mit einem Riesenpotential an schonender Wirtschaftsentwicklung. Rettet die Dörfer, verhindert den  Missbrauch der Landschaft. Lasst alles, wie es ist. Lasst nur die durch den Zoll, denen ihre Heimat wichtig ist. Baut sie selbst auf. Es sind nur ein paar Dörfer, aber zeigt denen da draußen, dass wir wer sind. Das werden Projekte sein, wo eines nach dem anderen Erfolge zeigen wird, weil sie von den Menschen aus den Städten und vom Land getragen werden. Wir wollen nur die Träumer, Biologen, die Verirrten, die Verwirrten, so dass das "Ruhner Land" auf Ewigkeit sich selbst erzählen kann. Ob es das einfache Leben von Opi Krehl ist, oder  Ilse oder die Ziegendorfer Landfrauen, Heinz Niemann, Frau Effenberger... da gibt es gutes Kapital. Es sind all jene, die sich vereinigt haben, weil sie glauben, aus unserer Heimat lässt sich doch etwas machen. Demnächst stoppen wir die Windkraftlaster und schicken sie zurück in die Prignitz, zurück ins Storchenland. Wir lieben den Walzer und wir nehmen in unser Wappen den Ruhner Berg und den Kranich. Der ist eleganter und schwebt höher in den Lüften.

 

 

Gründung der interkommunalen Kooperationsgemeinschaft „Ruhner Land“

 

Am 13.02.2015 fand die Auftaktberatung zur Gründung der länderübergreifenden Kooperationsgemeinschaft „Ruhner Land“ in 19348 Bresch (OT der Gemeinde Prirow, Lkrs. Prignitz) statt.

 

Anwesend waren die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden Siggelkow, Tessenow, Marnitz, Suckow und Ziegendorf auf Mecklenburger Seite sowie Prirow und Berge auf Brandenburger Seite. Über die Teilnahme der Stadt Putlitz oder nur deren 6 grenznahe Orteile muss noch verhandelt werden.

 

Als Koordinatoren – zugleich Ansprechpartner für den weiteren Schriftverkehr – traten Herr Tobias Schweitzer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Neues Landleben“ und Herr Heinz Niemann in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Zukunft Gemeinde Siggelkow“ auf.

 

Als Beobachter nahmen an der Beratung Frau Kerstin Meyer, Sachbearbeiterin „Ländliche Entwicklung“ des Landkreises Prignitz, die neue Regionalmanagerin dieses Landkreises, Frau Greese vom Amt Parchimer Umland sowie Herr Günter Thiele von Netzwerk „Lebendige Dörfer Brandenburg“ teil.

Alle Teilnehmer begrüßten die Initiative zur Gründung der Kooperationsgemein-schaft und sicherten ihre Mitwirkung bzw. Unterstützung an diesem Projekt zu.

Die von Herrn Niemann verfasste Projektbeschreibung in Zusammenhang mit dem Projektaufruf der LAG Warnow-Eldeland wurde als richtig und bei diesem Arbeitsstand auch als vollständig eingeschätzt.

 

Die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden einigten sich darauf, als nächstes ihre Gemeindevertretungen zu informieren und eine erste Diskussion zu den Formen und möglichen Inhalten ihrer Mitwirkung in der Kooperationsgemeinschaft zu führen.

 

Bis zum 17.04.2015 sollen so die Grundrichtungen der weiteren Zusammenarbeit sowie die ersten möglichen Projekte und Arbeitsschritte für 2015 zusammengetragen werden.In die Vorbereitung dieser Veranstaltung sollen auch die 3 beteiligten Ämter, die beiden Landkreise einbezogen werden.

Schon jetzt zeichnet sich aber ab, dass parallel zum Aufbau der nötigen Organisations- und Arbeitsstrukturen eine breite Öffentlichkeitsarbeit unverzichtbar ist (Information der Einwohnerschaften in allen Ortsteilen und Wecken der Bereitschaft zum Entwickeln eigener Beiträge, Verständigung über Namen Logo und Motto der Kooperationsgemeinschaft, Konzeption für den Internetauftritt und die Erarbeitung einer Broschüre zum Thema „Wir im Ruhner Land“, Arbeit mit der Tagespresse und den anderen Medien).

 

Ziemlich klar ist auch, dass der Komplex „Erhöhung der lokalen und regionalen Wertschöpfung“ ein zentrales Anliegen der gesamten weiteren Arbeit sein muss. Als erstes sollen dazu die Möglichkeiten der Direktvermarktung der erzeugten landwirtschaftlichen Produkte ausgelotet und zu kurzfristig realisierbaren Projektvorschlägen zusammengefasst werden. Wahrscheinlich bis Mitte März soll dazu ein Zusammentreffen von Erzeugern und Vermarktern dieser Produktlinie stattfinden.

 

Obwohl es auf der Arbeitsberatung noch eine ganze Reihe von weiteren Vorschlägen für gemeinsame mögliche Projekte gab, waren sich die Teilnehmer doch darüber einig, dass bei einer konsequenten Beachtung des „Bottom up – Prinzips keine weiteren Vorgaben gemacht werden sollten und die Ergebnisse der Meinungsbildung in den einzelnen Dörfern abgewartet werden müssen.

 

Anschriften der Koordinatoren:

 

Tobias Schweitzer, Landhaus Bresch, Unter den Linden 2, 19348 Bresch

Die Poesie der Bäume

Eine gärtnerische Reise durch die Wiesen von Bresch

"Juglans Regia" der Walnussbaum

 

"Juglans der Königspalast" heißt der Walnussbaum aus dem Lateinischen wortwörtlich übersetzt, 'Regia' kann aber auch

Himmelsburg, Säulenhalle, oder Hofstaat bedeuten.

Juglans regia hat also auch mit dem König von Ruhn zu tun, seinem Palast über den Wolken und seiner Säulenhalle aus Walnussbäumen. Er war ein Bluter so wie die meisten Adeligen bis heute oft Bluter wegen Inzucht sind und waren. Man spricht auch vom blauen Blut. Und auch der Farbstoff "blau" wurde in alter Zeit aus der Rinde des Walnussbaums und auch aus den Blättern  hergestellt. Da der Walnussbaum schon seit Ewigkeiten heilig gesprochen ist, wuchs er nur an besonderen Plätzen, in den Zentren der Paläste von Ruhn. An den Quellen des Ruhner Flusses, der heute nur noch dieses Rinnsal ist. Damals als das Reich von Ruhn noch groß und stark war, war dort ein mächtiger Fluss. Das Ruhner Riesenreich stellte sich erfolgreich den Römern entgegen, und selbst als die Christen kamen, blieb das Königreich Ruhn wild und frei.

 

Der Walnussbaum ist wirklich ein Bluter, er darf nur im Sommer beschnitten werden. ALLE anderen Bäume werden im Herbst und Winter geschnitten. Wenn man es bei ihm machen würde, dann würde er verbluten und sterben. Daher war der König von Ruhn Juglans immer so traurig, während alle anderen fröhlich tanzten. Er war immer mit seinen Gedanken woanders. Er dachte schon längst wieder an den Winter. Er wusste, dass sein Reich für alle ein Paradies war. Aber er wusste auch, dass die Römer im Anmarsch waren. Er musste zurückdenken, zurück in seine Kindheit, als es noch keine Gartenkunst gab. Wissen Sie, sein Reich war das einzige Gartenreich in ganz Europa, ja wer weiß, von der ganzen Welt.

 

Schon als Kind träumte er nur von Blumen und Käfern. Er malte als Kind schon immer nur Bäume, Häuser und Gärten mit fröhlichen Menschen. Er malte schon immer das Paradies. Das war sein Traum. GARTO bzw. PARADEZA sind gleichbedeutend mit Garten und auch Paradies heißt der umfriedete Raum. Damit war aber keine Grenzziehung gemeint, sondern der stille Raum, dort wo Frieden und Glück im Glanz der Sonne strahlen. Für ihn musste das immer ein Garten sein, so ein einfaches Feld oder nur der Wald allein konnte nicht gleich ein Paradies sein. Es musste ein Garten sein. Und so legte er heimlich in bunten Arrangements Samen immer irgendwo aus. Samen, die er während des ganzen Jahres am Feldrand oder aus alten Blumentöpfen sammelte.Während andere Kinder schöne Schuhe sammelten, sammelte er Blumensamen. Seine Mutter meinte immer seufzend, "wenn du wenigstens Rübensamen sammeln würdest, dann hätten wir nach einem schlechten Jahr auf dem Feld ein paar Samen übrig, um wieder Essen zu haben. Du denkst aber nur an Blumen". Um seine Mutter etwas zu trösten, sammelte er ab jenem Tage nur noch Gemüsesamen. Aber im Gegensatz zu allen anderen pflanzte er sie nie in Reihen. Er säte Möhren in alte Baumstümpfe oder stopfte in ein leeres Klo Sonnenblumensamen, in Häusern, wo niemand lebte. Und schmiss einfach in eine dreckige Pfütze eine bunte Mischung aus Kornblumen und Mohnsamen.

 

Zunächst hielten ihn alle für vollkommen verrückt. Doch nach einer Weile amüsierten sich die Leute, man begann zu lachen. Gegenseitig zeigte man sich die Stellen im Dorf, im Wald oder auch sonstwo, wo der kleine Bauernsohn Juglans so mit seinen Blumenideen spielte.

 

 Diese Vorstellung war dem Kind von Ruhn sein Paradies. Die Welt in der er lebte, war friedlich und arm. Alles gehörte irgendwie allen und man musste auch gemeinschaftlich denken, sonst hätte ein Dorf nicht existieren können. Jeder erhielt eine Aufgabe in der Dorfgemeinschaft und wurde darin dann Spezialist und dann war es Beruf aus Berufung.  Juglans war neben Hobbiegärtner und Bauernssohn auch Hirte. Das war sein Beruf. Er war jener der alle Schafe von den Bewohnern von Bresch nahm und sie in die umliegenden Wiesen hinaus aus dem Dorf trieb. Dort wo es raus nach Reetz geht sieht man noch heute den Weg wo der Hirte von Bresch über viele Jahrhunderte hinweg immer das Vieh raustrieb. Hirte sein ist nicht nur der Beruf des Einsamen. Es war auch immer der Beruf ohne Zeit und ohne viel Inhalt ausser Ruhe auf dem Felde. Er liebte es faul irgendwo rum zu liegen. Die anderen Jungs die auf dem Feld oder auch in den Ställen arbeiten mussten hatten es schwieriger.

Sein Weg war eigentlich immer der gleiche.

Prignitz:  Trauerspiel der Pflegebranche

Neustes aus der konventionellen Pflegebranche/ Prignitz Pritzwalk Altenheim "anoymisiert"


 

Aus der Notaufnahmestation des Landhaus Bresch. (bitte hier klicken und sie sind in der Story)

 

heute die Folge: "kotzende Oma."

Dies ist ein Tatsachenbericht!!!

 

Um diesmal nicht bei KMG und all den anderen Institutionen teure Rechtsanwaltskonsultationen auszulösen, verzichten wir dieses Mal auf die Bennenung des Heimes, wo diese Story herstammt


"Zukunft gestalten statt Mangel verwalten"

Dorfimpression im Ruhner Land auf der Prignitzer Seite.

 

Leider gibt es ja immer noch die Grenzen im Ruhner Land, die das Land in Ost MVLandesteile und West Prignitzer Landesteile teilt. Wir treten für eine Wiedervereinigung ein in den Zielen der Region und der Dörfer im Sinne von sozialer Verantwortung und fairer Kooperation, wo eine neue Lebensvielfalt unter Einschluss der Menschen und Bürger, die dort wohnen, ein. Das Territorium soll weiterhin gehören wem will, aber das Heimatverständnis der gesamten Region soll zusammenwachsen.

 

Die Menschen. Die Menschen der Dörfer, die begonnen haben, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

 

Bürgermeisterin Petra Mannfeld rechts, Edith, der Ideenfinder und Bettina

 

Wir glauben an eineWiedergeburt und Wiedervereinigung der schönsten Region von ganz Brandenburg, ja von ganz Deutschland, weil man wieder lernt, zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Man kann sich seine eigene Heimat wieder aufbauen und neu gestalten, wenn sie alt und schwach wird. Packen wir es an, es ist ganz einfach.

Die Legende vom"Ruhner Land"

Die uralte Geschichte vom kleinen Königreich "RUHN" irgendwo im Nirgendwo

Vor vielen hundert Jahren existierte um die Ruhner Berge, dem heutigen "Ruhner Land", das Königreich Ruhn. Es war ein Land mit Gärten und kleinen Palästen. Viele Straßen führten sternenförmig als Waldwege, als kleine unscheinbare Pfade, die sich manchmal auch an den steiler werdenden Hängen etwas krümmten, zum Hauptdorf "Ruhn".

 

Ruhn lag hinter den dunklen Tannenwäldern, wo noch Wölfe abends einsam über das weite Tal westlich nach Perleberg und östlich nach Parchim schauten. Einmal in Richtung der brandenburgischen Prignitz und einmal in Richtung des heutigen Mecklenburg Vorpommern. Damals gab es noch viel mehr Wald, und etliche der heutigen  Dörfer gab es noch gar nicht. Das Ruhnerland zu Füßen der Ruhner Berge war  noch vielerorts Sumpf, es war in etwa die Zeit als die ersten frühmittelalterlichen Rundlingsdörfer entstanden. So wie Bresch oder auch Neuhausen lagen sie inmitten von weitläufigen Sümpfen. Im Landhaus Bresch liegen tief unten im Erdreich auf 1,50 m Tiefe bis heute uralte Wege und Hofpflaster von Höfen, die es schon ganz ganz lange nicht mehr gibt.

 

Damals waren die Menschen im Ruhner Land noch verbunden durch den Glauben an ihr Ruhner Land. Egal was draußen in der weiten Welt geschah. Hier, fernab jeglicher Zivilisation, fernab von den Interessen aller Mächte der damaligen Zeit hat sich ein unbekannter Juwel entwickelt. Es waren die Menschen der Dörfer, die ihrem guten König bei seinem behutsamen Umgang mit Natur und Dorfleben sein Königreich ermöglichten.

 

Eines Tages verirrte sich ein Landvermesser in die Umgebung der Prignitz, (die man schon längst kannte). Wegen der ersten großen Blüte der Region. Damals als Perleberg an der Stepenitz Hansestadt wurde.

 

Es war Frühling, als der Landvermesser das erste Mal in die Ferne nach Osten schauen konnte. Da tauchte am Horizont hinter den Wolken ein Berggipfel in den Wolken auf. Damals war der Ruhner Berg noch sehr viel höher. Jenes verschlossene atlantisähnliche Reich, das hermetisch durch die Sümpfe und schlechten Zufahrtsstraßen scheinbar abgeriegelt hinter den Wäldern dort oben in den Bergen seine Hauptstadt Ruhn hatte. Ruhn war das damals in der Gegend nach dem gesprochenen Wort Ruhn benannt, das hieß RUHE oder auch Stille. Man verband diesen Namen mit einem Zauberland aus Kindermärchen und uralten überlieferten Sagen. Doch viele kannten es nicht, weil sie einfach nicht glauben wollten, dass es dort ein Land mit grasenden Elefanten und Kamelen geben sollte. Fahren Sie doch einfach mal in das Ruhner Land, da gibt es noch heute einen Elefantenhof in Ziegendorf. In dem Dorf, wo es die kriminellen Jugendlichen von heute gibt. Das Dorf, wo man in leerstehenden Gebäuden wenigsten Bretter vor die zerschlagenden Scheiben genagelt hat. Die derzeit düsteren Gräber der letzten hundert Jahre tragen eine sehr wechselvollen Geschichte. Dieses seltsame Ziegendorf, wo sich ein alter gutmütiger Elektriker und ein Träumer über die Bezahlung einig wurden. Hör zu, lieber Peter, ich bin noch kein Verein, kein Landhaus, weil ich so hier nicht überleben könnte." Da wandte sich der alte verschlossene Mann aus Ziegendorf zu mir mit den Worten:

 

Hör zu Tobi, ich habe da ein sehr sehr großes Geheimnis. Das ich eigentlich niemals einem Fremden wie dir, der weit aus dem Westen dort an der belgischen Grenze lebte, da bei Aachen sagen würde. Dir als Wessi erzählen die Leute aus Ziegendorf nicht die Märchen und Geschichten vom Königreich RUHN. Die Stille in den Wolken. Das Zauberreich eines Prinzen, der niemals erwachsen werden wollte. Der jeden in sein Schloss ließ, ob als Sterbender oder als Hochzeitsgast. Er herrschte als König seines Märchenlandes, wo alle Grenzen von damaligen Herrschafttümern dort in den Sümpfen um das Ruhner Land lagen, dazu gehörte auch Bresch, wo wir heute hier sitzen. Gehörte mit zum Reich des Ruhner Landes. Und ich sage dir, mit dir ist der Geist des Ruhner Landes, mit dir durch all dein Leiden, was du in diesem Hause schon ertragen musstest. Deine größte Liebe, für  die du all dies jetzt alles noch heute tust. Du bist ein Ruhner. Ohne dass du es bisher wusstest. Ich weiß nicht wieso, aber der Geist des alten Reiches Ruhn hat sich in deinem Haar verheddert. Und spricht jetzt flüsternd mit den Haaren. Nimm dir die Zeit, versuch einmal hinzuhören, da passieren um dich hrum lauter Wunder. Der Hippi, der dir 10.000 auf den Tisch knallte und einfach nur sagte,"Mach weiter so, ich investiere. Obwohl er keine vernünftigen Zähne im Mund hatte."

 

Du siehst, da passiert was. Der Landrat war gerade da, und er sagte, ich schaue mir die Juwelen der Prignitz an. Dein Haus gehört längst dazu. Höhepunkt des Denkmaltages 2012. Einzige Evakuierungsstation bei der Flutkatastrophe neben dem Perleberger Krankenhaus, das seinerzeit Pflegebedürftige aus bedrohten Altenheimen aufnahmen. Und weißt du noch, es war gerade an dem wunderbaren Junisommertag, wo die Gäste am Tag des Offenen Gartens, mit persönlicher Hausführung des Hausherren die Krankenwagen mit Tragebahren notleidende ausgemergelte Alte in die Luxuszimmer der unteren Etagen rein trugen. Das war wie ein Bild aus der Jahrhundertwende. Damals, als nach den Weltkriegen und vielen vielen anderen Kriegen der "GLAUBE" an das Ruhnerland, das Köngreich Ruhn verlorenging. Weißt du Tobi, das Ruhner Land war noch viel größer als nur dieses Gebiet. Der König, der zu jener Zeit regierte, der lebte so wie du heute. Der feierte mit Champagner Hochzeiten, während in seinen Armen alte Omis starben, weil er ihnen zwischen Himmel und Erde in seinem Paradies sagte, "Mach dir keine Sorgen. Du siehst neben dir die Menschen auf der Hochzeit tanzen. Du darfst, wenn du willst, kannst du mit uns tanzen. Wir holen dich aus dem Bett und du wirst in unseren Armen wieder tanzen. Und wenn du willst, schalten wir das Licht aus. Du kennst das Lichtkunstwerk in der Scheune von Bresch. Das, was ich dir eingebaut habe. Ich bin dein ehrenamtlicher Elektriker, der anschraubt und Licht macht. Egal wie bekloppt das alle finden, im Gartenpavillon eine alte Hotellampe aufzustellen. Ja, du bist verrückt. Du spinnst..... aber du kennst auch nach fast 1000 Jahren das Ruhner Land noch nicht.

 

Sei mir jetzt nicht böse, aber komm mal mit, lieber Tobi. Ich zeig dir einmal etwas. Und schon kletterten wir in sein billiges einfaches uraltes Auto. Was aber kaum noch existiert, weil davon nur ganz paar bei Fiat gebaut wurden. Das Auto hatte schon etwas ganz Besonderes. Trotz seines Alters nirgendwo ein Kratzer, kein Staub, kein Dreck in diesem Auto.  Dass man fast ängstlich das Gefühl hatte, dieses Auto wurde noch nie  benutzt. Als hätte es irgendwo in einem Eisklumpen die letzten 18 Jahren gestanden. Nun gut, wir stiegen in den champagnerfarbenen Wagen ein. Und er sagte nur, Hör zu Tobi, verrate es niemandem. Ich fahre jetzt zu einer schrägen Glaubensgemeinschaft. Es sind die Ziegendorfer Landfrauen. Die haben etwas in ihrem alten Pfarrhäuschen gefunden. Sie wollen es dir zeigen. Es ist ihr tiefstes Geheimnis. Weißt du, was das für ein Buch ist? Das ist älter als  die Kirchen. Das stammt aus einer Zeit, als es noch das Königreich Ruhn gab. Es stammt von einem alten Chronisten, aus uralter Zeit. Er schrieb die Legende von Ruhn auf. Aus jener Zeit, die niemand mehr kennt. Nur so ein Märchen einer vergessenen Gegend. Weißt du, wir wollen vielleicht auch gar nichts. Vielleicht wollen wir einfach nur den Glauben an eine bessere Welt. Und dadurch, dass ihr euch jetzt kennenlernt, werdet ihr merken, es gibt da noch die Geister des alten Ruhn. Diese Menschen, die daran glauben, dass sich die Dinge wieder zum Guten hin wenden lassen. Das ist ein religionsfreier Raum und auch kein nationalistisches Hirngespinst. Es ist wie der Schwur der alten Ruhner, tief verwurzelt mit einem anderen Reich. Einem uralten Reich, von dem heute keine wirklichen Spuren mehr in den Bergen bestehen. Denn Jahrhunderte später hatten die Dörfer der Region das alte Schloss des Herrschers von Ruhn geplündert. Es war aber eher so wie die Mitnahme einer Art Reliquie. Jeder wollte als Schutzengel vor bösen Geistern immer ein Detail des alten Herrschersitzes von Ruhn im Haus verbauen. Meistens waren es alte Balken mit uralten weisen Sprüchen. Und auch im Landhaus bei deiner behutsamen Sanierung des Hofes und auch dass du es freiwillig unter Denkmalschutz gestellt hast, ist ein Zeichen, dass in dich der Geist vom alten Ruhn eingedrungen ist. Und weißt du, was das wirklich Verhexte an dem alten Geist von Ruhn ist? Wer ihn einmal befallen hat, den lässt er nie wieder los. Wir haben jetzt alle zusammen so schöne Projkte realisiert. Und wir haben verstanden, dass der Elefantenhof ein Diamant ist und eine Arche Noah aus alter Zeit. So auch die kleinen Wanderzirkusse, die im Herbst durch die einsame Prignitz gezogen sind, bevor sie ihre letzte diesjährige Vorstellung gaben. Mittlerweile werden die Dinosaurier der alten Zeit – der Trupp der Wanderzirkusse – mit Eiern von Tierschützern beschmissen. Dabei sind das nur Menschen, deren Berufe und Berufungen aus einer Zeit stammen, wo man die Sehnsucht der Menschen ohne Fernsehen und Telefon und ohne Chance, jemals den Acker zu verlassen, gerne in den kleinen Wanderzirkussen erfüllte. Und es war Sitte im Ruhner Land, dass man bis heute den Wanderzirkussen Plätze kostenlos zur Verfügung stellt, und auch die biologisch einwandfreien Ökobauern spenden dort den Zirkustieren das Futter für die harte Winterreise in den Süden zurück nach Italien. Und das bei den teuren Ölpreisen."

 

"Ja du hast recht, über die habe ich gern in der Onlinezeitung berichtet. Ja du hast recht. Und auch die Sache, dass diese Onlinezeitung den Landfrauen zum ersten Preis verholfen hat. Oder der Herr Niemann aus Siggelkow und Petra, Bürgermeister und kleine Fürsten des verschollenen Reiches Ruhn... Ja ja, hört sich alles krank an, sorry, aber ich glaube wirklich, dass da plötzlich wieder etwas alles Verbindendes im Raum steht. "UNSERE" HEIMAT. Wir sind stolz darauf, arm zu sein, wir sind stolz darauf, auch mal einen anderen um Hilfe zu bitten und auch mal ohne Geld irgendwo arbeiten zu gehen. So hilft man sich, ohne ein Miteinander kommst du nicht durch.

 

Und dieses Verständnis wieder zu entwickeln und in so kurzer Zeit etwas Verbindendes zu stiften, das hat uns alle überzeugt. Ich denke schon, das wird was.

 

Und nicht böse sein, die Geschichte vom Landvermessermönch, der gekommen war, um das Ruhner Land zu vermessen, verlor sich für immer im Reich von Ruhn. Und er selbst verlor all seine Notizen und Zettel, doch gab es einen kleinen Jungen, der schon  sehr früh lesen gelernt hatte, weil seine Oma ihm kurz bevor sie blind wurde, noch schnell das Lesen beigebracht hatte. Und er war es, der dem einsamen Mönch hinterherlief und alle Zettel aufsammelte, egal wo der christliche Landvermesser seinen Job zu machen versuchte. Dabei wurden alle Geschehnisse plötzlich fremdartig. Als ihm die Elefanten aus den Wäldern vom Ruhner Land entgegenliefen, glaubte er an einen Traum. Dabei waren die wirklich echt, da die Ruhner wussten, dass es so etwas gab. Damals im finsteren frühen Mittelalter gab es noch nirgendwo in Europa Elefanten oder Elefantenhäuser, außer bei Hannibal jenseits der Alpen. Da aber der Herrscher von Ruhn über die besten Kontakte nach Hamburg und Berlin verfügte, konnte er Handelswege und Futterquellen öffnen, sodass er es sich leisten konnte, in seinem Park ein riesiges beheiztes Elefantenhaus gemeinsam mit den Bürgern zu bauen. So dass sie sich im Palmenwaldpark vom Reiche Ruhn sehr wohl fühlten. Und schon damals baute man in den Sümpfen das Elefantengras für Heizzwecke an. Daher war das Land reich, energieautark.  All die Beucher und Neuzuzügler, die Gartenkunst und Glashäuser liebten, fuhren immer ins geheime Reich des Herrschers von Ruhn. Die Tickets waren teuer und selten wie Fabergé- Eier. Eine Reise ins Ruhner Land gelang nur sehr wenigen Gästen, da  diese ihr Vermögen in den Verein Neues Landleben investierten. Der König investierte es immer wieder in sein Land, in Luxus und in Wissenschaft, sodass er sein Reich gegen die Schwierigkeiten jenseits der Grenzen nicht immer verteidigen musste. Er verschloss eher sein Reich, indem er an den Außenrändern die wilden dornigen Schlehenbüsche nicht mehr richtig schneiden ließ. Sehr früh begann er neben dem Sicherungsring aus den umliegenden Sümpfen mehr alleine schützen, und auch die ursprünglichen Raubritter von Rohr konnten das Reich von ihrer Wasserburg am Moor von Neuhausen aus beschützen. Denn der Trick der Menschen bestand darin, geschickt ihren wahren Glauben zu verbergen. Sie begannen einfach an etwas Neuem zu bauen. Sie ließen alles stehen und liegen und latschten einfach mal den Weg zurück. Zurück in jene gute alte Zeit, wo man versuchte, gemeinsam etwas aufzubauen, woran man Spaß hatte. Ob der Park von Ruhn, das Schloss, das Elefantenhaus und all die anderen schönen Dinge überall in der Landschaft existieren Überreste und Reliquien. Und da wohnt er, diese seltsamen Geister in jenen uralten Ziegeln und Balken, in den Gedanken hinter den Grabsteinen, die sich seit Jahrhunderten auf den Friedhöfen Ruhns jeden Abend treffen. Es ist ein fröhliches Lachen auf diesen Friedhöfen, auf den teils wüsten Gräberfeldern, wo man Glück hat, wenn man noch einmal einen uralten Grabstein findet. Nichts ist über die alte Zeit erhalten geblieben. Nur dadurch, das letzte Woche mal jemand nach 700 Jahren die alte Dorfkirche von Ziegendorf ausgefegt hat und dabei doch tatsächlich gegen eine große Metallvase gestoßen ist. Nicht dass etwa der Altar beschmuzt wurde, sondern es passierte etwas ganz Seltsames. Die Vase fiel runter auf den alten Kirchenboden und eine der alten Steinplatten bekam einen leichten Riss. Und der Riss war so schmal, dass nur der Hauch eines seltsam funkelnden Lichts herauskam. Ausgerechnet einer Atheistin wie meine Frau geschah das vor dem Alter von Ziegendorf, als Bettina gerade für den nächsten Seniorenkaffee etwas Orgel übte.Verwundert schoben die alten liebenswerten Damen die Steinplatte zur Seite. Und da lag ganz unscheinbar ein vollkommen vergilbtes Buch voller Staub und Dreck. Sie waren höchst verwundert über ihren Fund. Da gab es ja schon das bronzezeitliche Grab eines Fürsten aus der Hunnenzeit, also noch vor der Zeit, als das Reich von Ruhn hier existiert haben soll.

 

Also jetzt erkannten sie, wieso dort ein seltsames Licht aus dem Steinriss entweichen konnte. In der Mitte des alten Einbands war ein bernstenfarbener Edelstein eingelassen, in dessen Zentrum kein Insekt gefangen war, sondern ein graufarbenes eiskalt blaufarbenes Auge. Und darunter stand als Titel  "Ruhner Land, das Gartenland der Einfachheit" (ungefähre Übersetzung der Runenschrift). Das verstand schon damals niemand so richtig. Aber so war der Werbeslogen damals für die Welt. Es war bewusst ein Spruch, der eigentlich nur Nonsens ergab, deswegen ging auch in Brandenburg in späteren Perioden das Gerücht um, das Ruhner Land sei ein altes Verrücktendorf gewesen, wo man psychotisch erkrankte Dorftrottel hinbrachte, um sie von den Wölfen der umliegenden Wälder, die den Berg am Fuß umhüllten, zerfleischen zu lassen. Aber es waren keine Verrückten. Sie waren nur verrückt in ihrer Lebendweise und auch in der Art, Geld zu verdienen. Dieses Schloss und der Park da oben auf dem Berg und all die Leute, die irgendwie happy waren, empfingen oft geheime Gäste aus der Hocharistokratie. Das Ruhner Land war berühmt für sein kleines aber piekfeines Sanatorium. Da konnten nur zwei bis drei Patienten gleichzeitig behandelt werden. Aber damals schafften viele den langen Weg nach Ruhn nicht mehr. Gerade Erwachsene hatten Schwierigkeiten mit dem Glauben an das Ruhner Land. Eher die Alten, Ausgestoßenen träumten in ihrer düsteren morbiden Einsamkeit den Traum vom Ruhner Land. Und plötzlich war es ihnen egal, was die Leute von ihnen dachten. Sie bauten einfach mit an dem Glashaus des Schlosses. Nun ja. das Geld kam von den superreichen zahlenden Gästen. Kaiser, König, Millionär, alle fuhren auf einmal ins Ruhner Land. Dort hatte es schon im Mittelalter eine ganz geheime Privatbank gegeben, man munkelte so was von Vatikan und Templerorden. Doch die Währung war der Glaube ans Ruhner Land. Und das Versprechen, wenn man den Park des Schlosses betrat, man einfach alles durfte, alles erlaubt war. Man durfte dort pennen, feiern, alles nur nicht schimpfen. Das war ganz einfach. Und so funktionierte das ganze Land. Die Feste der steinreichen Luxusmenschen versenkten versteckt Millionen. Ohne dass sie jemals etwas zurück bekamen außer dem Gefühl von Heimat. Das Bewusstsein, Ruhner Land zu sein. Man fühlte sich nicht als Ruhner, sondern als glückliche Schicksalsgemeinde.

Nachtrag
Der Landvermesser lief orientierungslos durch die Sümpfe. Er hatte sich verirrt. Nebel war aufgezogen und es wurde schon wieder Nacht. Die Zeit war plötzlich weg. Da war statt Frühling bereits schon wieder Winter. Ein Kind, das den verdutzten Landvermesser anschaute, sagte, "Ja bei Euch da unten in Perleberg und Parchim berechnet man ein Jahr mit anderen Zahlen. Bei uns ist ein Jahr irgendwie wie ein Jahr.

Also Herr Schweitzer, so geht da aber nicht- wer soll denn da noch durchblicken? Könnten Sie bitte mal präziser werden? Das Lektorat ist ratlos...

Der Herbst ist deine Müdigkeit. So kannst du oft nur noch müde Nebel sehen. Kurz bevor du einschläfst oder wenn du erschöpft im Bus sitzt und du wieder zu lange im Büro gearbeitet hast. Dann spinnt da plötzlich wieder dieser Geist im Koppe Ruhn. Du verspürst diese Sehnsucht, wegzugehen. Um endlich nichts mehr zu tun, sondern nur noch den Alltag zufrieden mit einfachen Mitteln zu managen. Pflege geht einfach: Alle Alten raus, jeder HARTZ IV Empfänger bekommt die derzeitige Gage eines Altenheims. So kann Oma und HARTZ IVler mit nem Porsche durch die Stadt fahren. Damit geht den Altenheim- alias Hedgefondsbetreibern der Arsch auf Grundeis.... Das würde klappen bei einer größeren Truppe, wo einer ein wenig aufpasst, das nicht zuviel quer läuft. Das wäre eine neue moderne Form des Hotelmanagments mit dem Authentizitätssiegel einer Region, die sich immer noch Ruhner Land nennt. Heute sollte man einfach diese aufgegebene Region mal so fördern, dass die Menschen selbst entscheiden, was werden soll.

Eine Region erfindet sich selbst: Das Ruhner Land

 

Neues Landleben auf neuen Pfaden: die landschaftlich schönste Gegend der Westprignitz wird 2015 noch schöner. Gartenland, Obstbaumroute, Hochzeitsroute – alles kreative Ideen, die in Eigeninitiative von Bürgern und Neubürgern tatkräftig umgesetzt werden. Entstanden ist die gemeinsame Idee auf den vielen Treffen des Vereins Neues Landleben eV. Ein Logo gibt es auch schon: Kranich auf gelbem Grund in vollem Flug, umgeben von Sternen und Glühwürmchen, allesamt prägnante Merkmale der Region.

 

Hintergrund

Der Begriff Ruhner Land ist auch so eine Erfindung, es ist zwar historisch gesehen schon immer ein Teil von Mecklenburg-Vorpommern, bezeichnet aber inzwischen ein Grenzgebiet zu Brandenburg mit dem Namen Ruhner Berge. Ruhner Berge, weil es ein eiszeitliches Überbleibsel der Gletzscherverschiebungen ist und nach dem alten Dorf Ruhn benannt ist, das man 1982 platt gemacht hat, ungefähr da, wo der Fernmeldeturm steht. Warum plattgemacht? Wegen eines neuen Autobahnabschnitts der Transitstrecke Berlin-Lauenburg (heute A24), vom Westen finanziert, und da war man nicht zimperlich...

Wäre auch mal interessant, ehemalige Bewohner und Zeitzeugen aufzutreiben. Was den Status als Grenzregion angeht, so ist sie dem Empfinden nach eher eine Mischehe für die Erfinder des Projekts, fühlen sich die dort niedergelassenen Menschen mental doch eher miteinander verbunden als getrennt. Übrigens gehörte mal die ganze Region Perleberg zu Mecklenburg, etwa zwischen 1881 und dem II.Weltkrieg. Davor war das Geschachere um die Grenzen ein Lieblingssport der jeweiligen Landesherren, die ihre Gebiete gern mal verzockten, wenn die Schulden drückten. Folglich hat die politische Gebietseinteilung nie eine entscheidende Rolle gespielt.

 

Terrain und Wirtschaftsraum

Das Ruhner Land versteht sich als Region Parchim-Prignitz im weitesten Sinne, im engeren Sinne umfasst es Orte wie Siggelkow, Ziegendorf, Marnitz, Muggerkuhl, Neuhausen, Bresch und andere. Es ist ein lockerer Verbund, der mit den gegebenen Vorteilen der Landschaft (Biosphärengebiet und geschützte Parklandschaften) und der kreativen Einwohnerschaft eine eigene Wertschöpfungskette aufziehen will, die sich zwischen Gartenland, Landschaftsgestaltung und -pflege, Kultur und Tourismus bewegt. Neue Fahrradrouten durch neu angelegte Obstbaumalleen, Hochzeitsrouten durch die sanften, wunderschönen Hügel mit funktionierender Gastronomie und Hotellerie sind am Entstehen. Die einheimische und touristische Versorgung durch nachhaltige Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln ohne lange Transportwege wird sich durchsetzen.

 

Kulturraum der Vielfalt

Angezogen durch die Vorzüge der Landschaft entwickelt sich allmählich eine Landkultur, die durch neue Bewohner aus den Städten, durch Vollzeit- , Halbzeit- oder Sommerbürger, und nicht zuletzt durch Gäste, Freunde und Förderer geformt wird. Und natürlich sind auch die Alteingesessenen unverzichtbar in dem Gestaltungsprozess. (Die Unbelehrbaren leider auch, ist halt so). Die neue Mischung machts, viel viel Glück dabei!!

Es ist gut zu wissen, dass man manchmal einsame Wege geht, wo kein Mensch der Prignitz hinkommt. Gartenkunst? Was soll das, denken wohl der Eine oder  Andere. Genauso hat es der Denkmalschutz in der Prignitz auch nicht  leicht. Vielerorts werden die Kulturgüter in unserer Region sträflich vernachlässigt. Das besonders zu würdigende Engagement des Denkmalamtes unter Führung von Frau Effenberger hier in der Prignitz kann sich leider nur sehr schwer durchsetzen. Eine machtvolle Lobby gibt es nicht. So muss oft ein Denkmalamt hilflos zuschauen wie eines der wichtigsten Kapitale der Prignitz nach und nach weiter verfallen. Es gibt nur wenige Privatleute, die sich um den Erhalt dieser wertvollen Schätze kümmern (eine Ausnahme: die Stadt Perleberg, wo in den letzten Jahren große Anstrengungen im Stadtbild unternommen worden sind). Die Finanzstärke des Landkreises und der Kirchen ist nur sehr begrenzt, zu gering, um wirkungsvoll das Kulturgut der Prignitz für nachfolgende Generationen zu sichern.

 

Und dabei hat gerade unser Landstrich noch eine "Fülle" von wunderschönen Gebäuden, Gebäudeensembles, die gerettet werden könnten. Wiederum hat auch hier ein Tourismusverband eine enorm wichtige Rolle, die unserem Eindruck nach unterschätzt wird. Wer besucht in Granada schon die Störche?, man besucht die Alhambra.

 

Dass Denkmalschutz, Gartenkunst ein Luxus wäre, der wirtschaftlich keine Rolle spielt, ist ein Trugschluss. Auch hier kann man das Schloss Neuhausen und Landhaus Bresch als positives Beispiel nennen. Wir leben von der Ästhetik unserer Anwesen. Wir leben von dem Zauber einer anderen Zeit, der gerade von den Städtern mehr und mehr gesucht wird. Die Sehnsucht nach einer heilen Welt eines ländlichen Idylls birgt zudem die enorme Chance einer Wiederbesiedelung. Hierbei spielen DDR Bauten und Plattensiedlungen genausowenig eine Rolle, wie all die Funktionsbauten der letzten 20 Jahre. Auch hier muss man jedoch das besondere Engagement des Landkreises mit all seinen Ämtern loben, die sich in Städten wie Perleberg hervorragend dafür eingesetzt haben, möglichst viel zu erhalten. Und auch der Erhalt der Dorfkirchen, die durch die besonders behutsame Sanierungsplanung eines Herrn Küsels Senior vom Schloss Neuhausen viel dazu beigetragen haben, kommenden Generationen noch zeigen zu können, wie die Kirchen der Prignitz aussehen.

 

Wir im Landhaus Bresch haben die Übernachtungszahlen in einem Jahr fast verdoppeln können, weil wir ein Haus unter Denkmalschutz stellten, weil wir den Biedermeierpark als schönes Kleid um dieses besondere bäuerliche Gesamtensembles gelegt haben.

 

Und falls nun "wieder" das Fernsehen einen Bericht über unsere Philosophie von Kunst, Gemeinschaftsleben und auch Mut gegen den Strom als Pioniere zu schwimmen, berichten möchte, heißt Prignitz Marketing etwas ganz anderes für uns als all die verstaubten Strategien der hiesigen Veranstaltungen. Nicht umsonst konnte ich in meiner Zeit in New York genügend erfolgreiche Marketing Projekte realisieren, die teilweise im Gesamtkontext mit der Arbeit anderer Künstler manchen Firmen 25% Aktienwertsteigerung bescherten.

 

Leitartikel des Herausgebers und Vorsitzenden des Vereins "Neues Landleben e.V."

 

Es ist schon verrückt, wie man mit Ideen Bäume versetzen kann.

 

Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit, als der Gärtner aus Bresch, der sich Ideenfinder nennt, in seiner Online-Zeitung "Neue Prignitz" lauter seltsame Sachen schrieb. Dinge, für die sich die landläufige Presse nicht interessiert. Aber wenn man es der Presse vorher erklärt, klappt es dennoch. Und dies war der Sinn der Onlinezeitung. Den Menschen mitzuteilen, wie es wirklich in den hiesigen Altenheimen aussieht (Unterlassungsklage liegt vor). Oder aber, wie er aus den Landfrauen und auch aus seinem Landhaus Orte als Landschaftsarchitekt (einst von Karl Lagerfeld) Orte schafft, wo ein sanfter ehrlicher kleiner Geldsegen herunterrieselt. Es geht keinem um Fördermittel. Es geht um die Idee, Leben zu erzeugen. Freundschaften zu schließen. Es geht darum, an etwas Unmögliches zu glauben. Eigentlich an etwas ganz Verrücktes, was es eigentlich gar nicht gibt. "DAS RUHNER LAND", das ist so wie wenn Captain Cook alle ins Nimmerland entführt. An einen Ort, wo Freundschaft mehr zählt als alles Geld. Einen Ort, wo man wieder miteinander redet, feiert oder einfach miteinander lebt. Mit dieser Pastorin und der dahinter stehenden Kirche werden wir es GEMEINSAM schaffen, aus dem Pfarrhäuschen Ziegendorf ein kleines Juwel mit piekfeiner Galerie zu machen, wo auch die Seniorenkaffetafeln abgehalten werden und die Nachhilfestunden der benachteiligten Jugendlichen.....

 

Hallo.... Ihr da alle miteinander! Wisst Ihr was aus Eurem kleinen Pfarrhäuschen schon in der kurzen Zeit geworden ist? Der Pfarrgarten als Teil des utopisch angedachten Gartenlandes Ruhner Land wächst schon und der etwas ältere wird bereits schon fast überrannt.

 

Wir haben als kleine Leute, die wir da sind, ob Monika Wentorff oder Peter Jenkins, Marritta Rossow, Bettina Degel, Tina die Kindergesichtsmalerin, LULU die Marmeladenkocherin, Enno der handfeste Tischler, einen Anspruch: wir wollen EHRLICH mit dem Geld umgehen. So wie es im Landhaus eine Kasse für alle gibt. Und so wie sich im Schatten des Landhauses kleine Existenzen gründen. So werden wir weiter mit Rita vom Gründerkompetenzzentrum Hamburg und unserem exzellenten Netzwerk in die internationale Kunstszene einziehen, den Menschen mitteilen, dass man sehr wohl sich als Region neu erfinden kann.

 

Als Grüne Kreistagsabgeordnete wurde die Stellvertreterin des Vereins Neues Landleben angesprochen, ob es möglich wäre, die Idee vom BIENENHIGHWAY durch das Ruhner Land als Grünes Projekt  in die kommende Legislaturperiode aufzunehmen. Mecklenburg Vorpommern macht richtig Dampf. Die ziehen alle an einem Strang. Die Landfrauen, Bild der Frau "GOLDEN FRAU  2016"  ....hallo Petra, das bist du.

 

Ich glaube schon, diese Menschen sind es wert, sich für sie zu engagieren. Besonders, wenn man sieht, wie Träume langsam wahr werden. Und wie mehr und mehr Menschen überlegen, mit den Landfrauen ins Feld zu ziehen, um die Brache Ziegendorf und auch noch den Rest des Ruhner Landes in Ordnung zu bringen. Galeristen und Kunsthändler aus Berlin sich diesen verrückten Ideen anschließen wollen. Dann wird das klappen. Vor allem sind es Konzepte von unten, die Jedem sofort zugute kommen. Selbst die Künstler der Region rufen schon im Landhaus an, ob es möglich wäre, im Pfarrhäuschen auszustellen.

 

Sehen Sie, Ideen schlagen Wellen. Ich war schon in New York erfolgreich für Marketing zuständig. Und es macht Spaß, mit Offenheit und Ehrlichkeit eine von den offiziellen Stellen aufgegebene Region durch Bürgerengagement wieder zu neuem Leben zu erwecken. Ob viel oder wenig Hilfe von außen kommt, ist eigentlich egal. .....wir wollen trotzdem verändern und wie bei den Trümmerfrauen nach dem Krieg Schutt wegräumen und das Pfarrhaus wiederbeleben.

 

Yes we can, ja wir schaffen das!

  

Die Bauern schreien nach Gift

Na,  Genossen der

 

Rapsernte bricht zusammen, das Gift findet sich seit Neuestem im Grundwasser und jetzt kommt die über-starke Bauernpartei  der Prignitz wohl auch ins Schwitzen, weil Ihr das Ausschlachten als konventionelle Agrarkolchosen zu weit getrieben habt.

 

Monsanto lässt grüßen. Da Ihr ewig gestrigen Bauern der Prignitz jetzt nicht mehr klarkommt. Ihr habt halt zu lange die Böden unserer Heimat missbraucht.

Na, da habt Ihrs (siehe Artikel Prignitzer 2. August),  sagen Euch die toten Fische und die abnehmende Zahl der Störche in Rühstädt. Dank dem Dünger und der Wärme. Da habt Ihr wohl etwas falsch gemacht. Posten und die Orden, die Ihr Euch selbst gegeben habt stinken jetzt als tote Fische in eurem Fahrradparadies zum Himmel. Das Unesco- Weltkulturerbe habt Ihr wohl trotz fest bezahlter Jobs nicht ernst genug genommen.

"Menschlichkeit" als Kapital der ärmsten Region Deutschlands wird zum Wiederbeleber.

Märkte werden wieder organisiert

 

 

LIEBE... zählt

 

Wir trauen, wir kochen, wir backen Kuchen, wir kümmern uns um die Alten, wir geben Häftlingen ne Chance....  wir bauen als Landfrauen, als Bürger des Ruhner Landes etwas auf, was es nicht gibt: Freundschaft,. Fairness, seriöse Löhne... die auch gezahlt werden, nicht wie beim BRB Flughafen.

 

Leben

und

leben lassen

 

Geben und Nehmen haben wieder ihr Zimmer.

 

Religion und Atheismus trinken in offenen Häusern 'nen Sekt, um zu diskutieren was zählt

 

Ich glaube an Gott, Ich glaube an Wunder und ihr seht, es geschieht.

 

Ihr werdet berühmt und es regnet Geld und Obstbäume für eure Ideen. Der Norddeutsche Jakobsweg durchs Ruhner Land wird entstehen. Und ob Städter oder Dörfler, den Spaten hat jeder bereits in der Hand.

 

Im Untergang der Neuanfang. Es trägt uns die Vision, dass es hier im Nichts 'ne Heimat der Freiheit für uns alle gibt.

 

 Leben lassen und Leben geben-

das ist das Credo eines Erfolges für die Menschen der Region.

 

Und es klappt phantastisch. Wir leben von einer philosophischen

Vorstellung im dekadenten Stil des Nichts.

 

Wir essen nur noch die Reste der Brautgesellschaften und gehen nicht mehr einkaufen. Wir leben wie die Maden im Speck, weil wir die Schweine-

töpfe der Resthochzeitsessen sind.

 

empfehlenswert Kulturkalender

www.parchim-prignitz-kulturkalender.de

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Liebe Neue Prignitz

Ich habe gerade in Eurer online-Zeitung gelesen und gesehen, dass Ihr eine Spalte für Hofläden habt. Sieht ganz schön leer aus, ich habe übrigens seit August 2013 einen Hofladen, in dem es meine eigenen Produkte und Biolebensmittel gibt. www.prignitzer-kräuterhof.de.
Ich dachte, Du wirbst auch für kleine Leute in der Region? Ich bin nicht ganz so politisch wie Du, dafür arbeite ich im Stillen (im Garten) sehr am Umweltschutz und würde mich über eine kleine Werbung freuen. Morgen kommt der rbb hier her um einen 3-4 Minuten-Beitrag zu drehen, aber was nützt das der Region?


Liebe Grüße
Cordula

Liebe Cordula Du hast recht da die Entscheidungsträger nicht mitziehen, wird wohl wie die letzten 25 Jahre nix aus der Prignitz.

Hat etwas Konservierendes wie der Knieperkohl. ;-)

Die wollen in der Prignitz KEINE Veränderung.  Die wollen kein NEUES Landleben.

Schön, dass es Menschen wie Dich Cordula gibt, die trotzdem etwas tun..... VIELEN DANK!!!

Der alte Herr versprach sich, anstelle von" freier Presse" sagte er aus Versehen "Breite Fresse."