KULTUR

Kultur ist mehr als ein Theaterstück es ist Teil eines Gemeinschaftslebens wo man gemeinsam Zukunft mit formen kann.

Wir leben bereits von der Gartenkunst / vom Denkmalschutz.....

Von der Ethik und Ästhetik und deren "Sinn" für den Menschen

Werte sind die Eleganz im Leben.....

Erinnerungen

 Deutschlandradio Kultur wird über Nachbarschaftsaktivitäten des Vereins Neues Landleben e.V. im Ruhner Land ausführlich berichten.  Danke Deutschlandradio

Kultur !!! im Namen der Bürger, die sich engagiert als optimisti-

sche Gemeinschaft in der Region formieren, um gesellschaftliches Miteinander basisdemokratisch zu leben.

 

Wie in der Prignitz ja fast immer üblich, ignoriert „unser“ Regionales Radio die Innovations-

bewegung der Prignitz auch weiterhin. (siehe Artikel).

 

Schade, dabei würden die Neuen Wege so viele Menschen interessieren und Hoffnung für die Zukunft wecken. Sendet ruhig weiter Karel Gott und Helene Fischer, als ob der Osten nicht mehr zu bieten hätte. Statt über AFD Zuwächse zu berichten, solltet man über die Neuanfänge jener Menschen berichten die reale positive Veränderungen schaffen. .

Neue Arbeitsplätze

Job sharing Land

Im Ruhner Land entwickeln sich neue Arbeitsplätze durch neue Job Sharingmodelle

Ein Beitrag zur Erinnerung an ursprüngliche Werte des Landlebens.

17. Februrar 2015, es ist halb drei in der Nacht. Schon lange ist das letzte Auto der Bewohner in die Garagen gefahren und alle schlafen einen wohligen Traum. Der Einzige, der wohl in der Nacht noch wach ist, bin ich, der Onlinezeitungsschreiber, der gerade eine neue Geschichte schreiben wollte. Da funkeln gelbe Lampen in mein Fenster. Windkraftanlagenkraftlastspeziallaster biegen nach Pirow ab. Das sind die Windanlagen, die jetzt still und heimlich Heike vor die Nase gesetzt werden. Uff, hoffentlich bauen die nicht bei Schloss Neuhausen oder bei mir. Dann gehen die letzten stillen Orte des Ruhner Landes verloren. Wir sollten in Miscanthus, nicht in Windenergie investieren, oder zumindest mal einen Baustop arrangieren. Bis "WIR"  als Dorfgemeinschaften entschieden haben, wie wir uns in Zukunft mit Energie versorgen wollen.

 

 Das wird schon.... Das, was uns verloren geht, ist eigentlich das, wofür jeder, der hier lebt, sich bewusst entschieden hat. Hier bleibe ich auch, selbst wenn es aus den seltsamsten Gründen ist..... Eines ist allen gemeinsam: es gab einen Hauptgrund in diesem kargen armen Land. Welches zur Begrüßung jeden erst einmal durch den Dreck zog. Sei es, dass der Altbau auf dem Land viel teurer als geplant wurde. Oder weil man sich historische Ruinen als Wessi aufschwatzen ließ, damit die Gemeinden die Sorge um einen Schlossunterhalt los war. Es gab immer auf beiden Seiten Gute und Schlechte.

 

Ich hatte noch vor vier Jahren mit alledem nichts zu tun. Ich war meist in der Schweiz und liebte jemanden in München. Und obwohl dann der düstere November rum war, war ich noch lange nicht mit meinen Gedanken bei der Prignitz und auch noch nicht bei einem Landhaus. Da gabs nichts außer einem alten Bauernhaus, das durch die immensen Investitionen mittlerweile passabel geworden war. Es war zumindest recht feudal für meine Verhältnisse. Zwar war die große Liebe ein halbes Jahr her, doch kreiste alles um ein sinnloses Warten im Landhaus auf Omas oder Gäste, keiner kam. Aber ich hatte ja Baustop und die Solaranlage warf etwas Geld ab.

 

Und ich hatte irgendwie die Illusion, alles wäre wieder da. Es war im Frühling, als im April die Kirsche im Hof zu blühen begann. Es war die ururalte knorrige Knorpelkirsche. Ein Gedicht an Duft und Geschmack. Es ist ein Heiligtum auf diesem Hof. Die Kirschbaumblüte im Licht der Morgensonne, die im frühen Frühlingssommer, einfach Freude am Morgen durch warmes Rosarot, manchmal auch schweres Bordeauxrot oder Orange. Der Zauber dieses Bildes aus explodierenden weißen Kirschbaumblüten ist unvergesslich und das aus einem uralten knorpeligen Baum, zu dessen Füßen jetzt nicht mehr der grausige Hühnerkäfig steht, sondern mein frisch im Herbst, als alles noch gut war, gepflanzter junger Kirschbaum.

 

"War das der Grund, warum ich hier war? Ist das der Urgrund, warum ich hier bin? Nur der Morgentanz der fröhlichen Frühlingssommersonne mit den explodierenden Kirschbaumblüten? Sollte dieses Haus die Zeit vergessen lassen?

 

Und es kam einer der tiefsten Tage. Dort wo man sich in einer unendlichen Verlorenheit, dann wie in einem unendlichen Nebel wiederfindet. Es ist nur wie die Berührung von ein paar Fingerspitzen. Vielleicht jene des Petersdoms. Ich weiß es nicht, aber ich hatte den Bezug zur Zeit verloren. Ich war plötzlich wieder in der Schweiz auf der schicken Terrasse. Dich im Sommer in den Armen, mit dem Wissen, wir fahren bald nach Hause. Nach Hause in "UNSER" Bauernhaus. Der Riesenberg Heu. Wir schmeißen uns rein. Es wird bald Sommer, wir können oben ohne sein und dann in der Badewanne fest umschlungen früh um 6 den ersten Storch im Morgendunst am Ende der Sichtachse beobachten, wie er auf dem Feld die ersten Frösche sucht. Und dann  hochfliegt und aus all den Sommerträumen kraftvoll jedes Baby zum Richtigen bringt. Getragen von den Bildern einer anderen Welt. Von Dir und Mir, solange die Sterne, der Mond und die Sonne, Sommer und Frühling unser ist. Ja, das ist das, was mich aus der Erinnerung in die Zukunft bringt

 

 

Anja Noll

Seit Jahren hält Anja Noll einen geregelten Caféhausbetrieb auch in den schlechteren Jahreszeit aufrecht. Auch ihr ist es zu verdanken, dass sich ihr Charme und ihre herzhafte Art auf die gesamte Dorfentwicklung sehr positiv ausgewirkt haben. Viele Häuser wurden von netten Menschen bezogen und wieder in Ordnung gebracht. Das Zentrum warst immer Du, liebe Anja.

 

Vielen Dank im Namen der Prignitz

Familie Küsel

Schloss Neuhausen / Dorfkirchen der Region

Ohne die Familie Küsel wäre wohl das Schloss Neuhausen heute nur noch eine Ruine. Dank des Engagements der Familie konnte nicht nur das Schloss gerettet werden, sondern es wurde einer neuen Nutzung zugeführt. Solange eine Familie Kuesel dort lebt, ist der Erhalt gesichert.

 

Her Küsel Senior ist es zu verdanken, dass so manche Dorfkirche der Prignitz erhalten oder gesichert wurde, und dass diese äusserst sensiblen Kulturdenkmale fachkompetenten saniert wurden.

 

Vielen Dank im Namen der Prignitz

Kulturgut Zirkus

 


Der Wanderzirkus ist ein aussterbendes Kulturgut, welches an die Jahrhundertwende erinnert. Die artistischen Darbietungen und auch die Institution Zirkus ist ein vogelfreies Relikt aus einer anderen Zeit. Jedes Unternehmen hat einen festen Ort, nur der Wanderzirkus so wie Schausteller sind ein wanderndes Gewerbe. Jedes Mal muss lange mit Ordnungsämtern verhandelt werden, wo man stehen darf. Jedesmal muss Futter für die Tiere beschafft werden. Jedes Mal muss man sich vorort neu organisieren. Und auch die Werbung, wo man Werbeschilder aufstellen darf, ist  höchst mühselig mit der örtlichen Verwaltung zu organisiern. Und gerade weil dies eine Unternehmensform ist,  die in dem Sinne keinen festen Unternehmenssitz nachweisen kann, ergeben sich sehr schwierige Arbeitsbedingungen.  Gerade in unserer modernen konsumverwöhnten,ultramedialen Welt ist es nicht leicht, gegen Animationsfilme und Internetunterhaltung mit dieser anderen Welt des Zirkus noch anzukommen. Dabei ist gerade die Unmittelbarkeit des Erlebnisses Zirkus etwas ganz Besonderes, das es immer seltener gibt. Wer erinnert sich nicht an den eigenen Zirkusbesuch? Fußballspiele mit zigtausend Fans ist moderner Kommerz. Der kleine Wanderzirkus ist da etwas ganz anderes. Mit seinen oft von Zirkusfamilien schon seit Generation betriebenen Vorstellungen spiegelt sich  etwas Außergewöhnliches wieder. Clownerie, Akrobatik ist etwas ganz anderes als der Kitsch der großen modernen Musicals oder Supertalentshows. Es ist Tradition, es ist Teil einer Unterhaltung, die lange vor der Erfindung von Fernsehen und Radio beginnt. Wir können nur allen empfehlen, noch einmal solange diese wunderbaren Menschen der Zirkuswelten existieren, dorthin zu gehen. Auf dass noch in Zukunft Menschen wissen, wie Unterhaltung einst anfing zu sein. Um noch einmal dieses Unmittelbare zu erfahren, das nur der Zirkus präsentiert.

 

Und noch ein Appell an die Landwirtschaft: Bitte stellt Strohballen am Auftrittsort für die Tiere zur Verfügung, dann müssen sie nicht jedesmal mitgeschleift werden! Danke

 

 

 

Gartentage auf Erfolgskurs, hoffnungsvolle Produkte dagegen vorzeitig beerdigt

Großstadtfernes Theater wie in Leppin "Dorf macht Oper" zieht bereits hunderte Besucher aufs Land und wir haben hier noch viel mehr zu bieten. Eine Reise ist es allemal wert

Dorf macht Oper in Klein Leppin
 

Christina Tast

FestLand e. V. / Dorf macht Oper Klein Leppin
19339 Plattenburg  Tel. 038787-70744 www.festland-prignitz.de

KunstglaserIn in Karstädt- wer hätte das gedacht

„Glaserin ist mein Traumberuf“

Sarina, ein junge Frau, Anfang 30, geboren in Perleberg, hat zehn Jahre die Gesamtschule in Karstädt besucht, um dann über mehr als zehn weitere Jahre als Glaserin in Cuxhaven, Hamburg sowie Otterndorf tätig zu sein und letztendlich wieder nach Perleberg / Karstädt heimzukehren.

Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit als Glaserin bringt sie zahlreiche Erfahrungen mit und hat sich entsprechende Kenntnisse und Fähigkeiten in diesem Bereich angeeignet. Neben Sandstrahlen, Gravuren, Bildereinrahmung und Verkleben zählen Bleiverglasung und Verglasung zu Ihrem Angebot. In der Gegenwart und  Zukunft bittet Sie Ihr Wissen und Können über die Glasverarbeitung in der Prignitz und Ländergrenzen an. Von der Glasvielfalt/GlasKultur können Sie sich in den Tagen vom 15.3.-18.3.14 im Hofladen in der Semliner Str. 26,19357 Karstädt  überzeugen.

Johanna Schmittmann Theatermacherin Meyenburg

Johanna Schmittmann
Johanna Schmittmann

In der Prignitz gibt es mehr und mehr Kulturschaffende, die mit oder ohne Unterstützung ein neues kulturelles Leben formulieren. Während in den großen Städten Berlin Hamburg leicht ist, Theater und Opernhäuser zu besuchen, ist dies auf dem Lande schon anders. Während man in Berlin mit Kultur zugeschüttet wird und man die dementsprechende Bevölkerungszahl als potentielle Besucher schnell erreichen kann, ist Theater auf dem Lande schon eine andere Sache.

 

Um so bewundernswerter ist es, Menschen wie Ulrich Teschner (Schauspieler/ Regiessur) aus Krampfer, Johanna Schmittmann (Laientheaterregieseurin des Theaters Adebar) Meyenburg oder Chady aus Hasenwinkel zu haben. Auch wir hier im Landhaus Bresch hatten das große Glück, diese kulturellen Persönlichkeiten kennenzulernen. Der Öffentlichkeit präsentierten sie ihre Stücke und Lesungen. Auch die Besucher des Hauses aus Berlin und Hamburg waren begeistert von dem besonderen Charme einer großstadtfernen Kulturdarstellung.

Lesunf im Café 7
Johanna Schmittmann

 Die Theaterregisseurin stammt ursprünglich aus Berlin und lebt und arbeitet heute bei Meyenburg. Bekannt ist sie in der Region u.a. als Sprecherin des Perleberger Hörturms. Dort hat sie zuletzt mit dem Autor Rainer Sander „Der kleine Dott“ eingesprochen.

 In Berlin hat sie an Lesungen teilgenommen, zu den „Literaturfrauen“ gehört und war Schauspielschülerin, auch als Lehrerin war Schmittmann tätig. Seit 1991 lebt sie in der Prignitz und hat hier die Theatergruppe „ADEBAR“ gegründet, mit der sie zur Zeit eine Kriminalkomödie einstudiert.

 

Besuch im "Mecklenburger Parkland"

interessante Idealisten mit interessanten Konzepten, Problem bleibt auch dort die Gastronomie

Gut Wesselstorf
Gut Wesselstorf

Eleganz und Idealismus, getragen durch eine Persönlichkeit, der die Ruhe und das Leben wichtiger sind als der große Erfolg. Gut Wesselstorf erhielt seinen alten Turm zurück und ein Mensch mit seinem Traum von Ruhe zog ein.


Gut Dallwitz Herzstück der Innovation Mecklemburger Parkland
Gut Dallwitz Herzstück der Innovation Mecklemburger Parkland

Der Tourismus in Mecklenburg Vorpommern musste dieses Jahr leider Einbußen von bis zu 30 % hinnehmen. Wir machten uns auf den Weg und schauten uns im Mecklenburger Parkland um. Es ist ein Landstrich, der touristisch ähnlich aufgestellt ist wie das flache Land der Prignitz.

 

In schönen Gutshäusern leben Individualisten ihren Traum und integrieren Tourismus in ihre Projekte, um den Besuchern aus den Großstädten Einblicke in ihr Leben zu gewähren.

 

Gutshäuser, wo früher viele Menschen arbeiteten, wo herrschaftliches Leben geführt wurde. Gutshäuser, die in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht die Zentren des Landlebens darstellten, haben meist ihren ursprünglichen Sinn verloren. Agrarwirtschaft ist in Gutshäusern mit Ihren Arbeiterhäusern oft nicht mehr  wirtschaftlich zu betreiben. Agrogroßindustrien wie bei uns in Putlitz sind Betriebe, die weltweit produzieren und so  zusätzlich Ländereien von 180 tausend Hektar in z.B. Litauen betreiben. Agrargenossenschaften (ehemalige LPG Betriebe) in ihren hässlichen DDR Bauten regieren nicht mehr in Gutshäusern.

 

Die Gutshäuser schlummern ihren Dornröschenschlaf,und ab und an finden sich Verrückte, die all ihr Geld und Idealismus verwenden, um den großen Häusern ein Stück ihrer alten Seele in neuem Kostüm zurück zu geben. Auch im Mecklenburger Parkland waren viele Gutshäuser kurz vor dem endgültigen Untergang. Dächer drohten einzustürzen. Die Häuser wurden oft während der 40 Jahre DDR geplündert, Kamine rausgerissen, Treppen als Bauholz oder gar Brennholz unwiederbringlich zerstört.

 

In den letzten 20 Jahren flossen viele Gelder der EU und auch der Länder in die Rettung dieser Häuser. Viele Gutshäuser konnten zwar nicht mehr gerettet werden und nur ein paar alte verstaubte Postkarten erinnern an ihre alten Geschichten, doch blieb erstaunlich viel wunderbarerweise gerade im Parkland Mecklenburg erhalten und erfuhr eine neue Nutzung.

 

Der Besuch dort oben hat sich für uns gelohnt. Wir trafen Menschen, die uns Mut gemacht haben, ebenfalls weiter für ein "Neues Landleben" für all die kulturhistorisch wertvollen Gebäude zu entwickeln.

 

Ein Wermutstropfen bleibt. Gastronomie ist auch in Mecklenburg ein großes Problem. Es erschwert eine nachhaltige Entwicklung der Region. Weder Touristen noch Einheimische selbst haben dort die Möglichkeit, sich zu treffen oder nach einer Radtour einen Kaffee zu trinken. Daher erkundigen Sie sich im Vorfeld genau, wo es wann etwas zu essen gibt. Ein guter Tip ist das Gutshaus Rensow, dort treffen Sie die meisten Akteure des Mecklenburger Parklandes beim Austausch neuer Ideen und mit den aktuellsten Informationen zur Region.

 

http://www.gutshaus-rensow.de/index.html

 

Postkarten der Prignitz? Gibts nicht .... oder?

Artikel der Kulturseite:

- Gema würgt soziales Leben ab

- Nicht Monet sondern Ben Kalimi entdeckt die Prignitz für sich

- Dorfkneipen und Ihre Zukunft

Die Dorfgemeinschaft von Pampin zeigt, wie man Dorffeste feiert

Am vergangenen Samstag feierte das Dorf Pampin seinen 575. Geburtstag. Die Bürger, der Dorfgemeinschaft haben gezeigt, dass man gemeinsam etwas Wunderbares bewerkstelligen kann. Jeder im Dorf schmückte sein Haus mit bunten Girlanden aus Blumen, buntem Papier und vielem mehr. Das ganze Dorf sah aus, als würde der Kaiser wie in alten Zeiten auf Besuch kommen.

 

Die Kreativität der Leute sprudelte förmlich über. So liefen zwei Frauen mit Megaphonen durchs Dorf und erzählten jedem die Geschichten der jeweiligen Häuser. Ein Kuchenbuffet, das unter der Last der vielen bunten Torten förmlich zusammenzukrachen drohte, speiste eine Riesenmenge an Besuchern von nah und fern. Tanzgruppen und und ...Trecker Oldtimer fuhren ihre Runden durchs Dorf. Eine Kapelle spielte auf, und ein hervorragender Moderator führte durch den Tag. Bis tief in die Nacht wurde noch getanzt.

 

Und selbst die alten Häuser, die früher einmal Konsum und Kindergarten waren, erhielten ihre alte Geschichte zurück.  So stand vor dem ehemaligen Kindergarten ein Kinderbett und ein Wickeltisch, vor dem ehemaligen Konsum waren Tische mit Waren aufgebaut. Alles war plötzlich wieder so lebendig wie es einst in guten Zeiten einmal. .

 

Ein gelungenes Fest, das ein Dorf einen Tag aus seinem 100jährigen Dornröschenschlaf erweckt hat. Einen Tag, wo man vergessen konnte, dass die Prignitz auszusterben droht. Einen Tag, wo die Bürger des Dorfes GEMEINSAM der Welt zeigten, dass Leben durch Menschen gestaltet wird und nicht durch Verordnungen und Zank und Streit.

 

Gratulation von uns an Euch Pampiner, macht weiter so und zeigt der Welt auch zukünftig wie schön Euer Dorf sein kann.

Gema würgt soziales Leben ab

Wussten Sie schon, dass die Gemabeauftragten mittlerweile sogar in Altenheimen kontrollieren, was die Alten singen?  Gerade kürzlich erzählte uns eine Heimleiterin aus Berlin, dass sie 500 Euro Strafe zahlen müssen, da die Alten ein Lied von Roland Kaiser sangen. 

 

 Wir freuen uns sehr, dass es gute Großveranstaltungen, wie den Prignitzsommer, oder die Perleberger Kneipennacht oder auch die Vuw Goaparty gibt.

Wobei es mehr die kleinen engagierten Projekte auf den Dörfern sind, die um jeden Euro kämpfen müssen. Ohne sie wäre die Einsamkeit der Dörfer noch viel größer. Wenn einer in seiner Scheune ab und an Veranstaltungen macht, frisst meist schon die Gemagebühr alle Einnahmen auf. Oft versteckt sich auch die Gema in einem Gebührendschungel, aus dem niemand schlau werden kann. Einzelverhandlungen mit Geschacher sind das Ergebnis. Man überlegt sich demnach reiflich heutzutage, inwiefern man für die Dorfbewohner eine Möglichkeit des Feierns organisiert.

Die Gema Lobbyisten nehmen keine Rücksicht auf das kulturelle Leben auf dem Land und die Politik gehorcht.

 

Forderung an die Politiker

Wir denken, dass es eine Sonderwirtschaftszone auf dem Lande geben sollte, wo es aufgrund der wirtschaftlichen Armut und der sehr geringen Bevölkerungsstärke Gebührenbefreiung geben sollte. Ohne Lebensqualität, wozu auch das gemeinsame Feiern gehört, wird der Trend des Aussterbens unserer Dörfer weiter beschleunigt  (in den kommenden Jahren auf 50% prognostiziert). Soziale Verantwortung sollte nicht der Geldgier in unserer Gesellschaft zum Opfer fallen

Nicht Monet, sondern Ben Kalimi entdeckt die Prignitz für sich

Ein berühmter Künstler hat die Prignitz für sich entdeckt

 

Wieder gibt es eine neue Idee "für" die Prignitz. Der bekannte Landschafts-, Natur- und vor allem Gartenmaler Ben Kalimi malte diesen Sommer bereits auf Einladung von Barsewischs im Schloss Gross Pankow einige Naturbilder.   Seine Arbeit hat uns wirklich begeistert. In Sylt und anderen Regionen Deutschlands fing er bereits hervorragend die Stimmungen des Lichtes im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten ein. Seine Werke werden zur zeitlosen Dokumentation der Landschaften Deutschlands. Wir freuen uns nun sehr, dass er die Prignitz als unbekannte Schöne für sich entdeckt hat.

 

Gartenland der Prignitz/ die unentdeckte Schöne beeindruckt Kamili

"Ich freue mich schon sehr auf den Aufenthalt in der Prignitz, hier gibt es Eigenarten wie den besonderen Sternenhimmel, der nur hier so klar ist, weil es weder Lichtsmog noch Nebel von Wasserflächen gibt. Ob er auch die Glühwürmchen Ende Juni im Biedermeierpark malen wird, wissen wir nicht. Eines aber ist sicher: wir werden ihm die Besonderheiten der Region zu zeigen versuchen. Ihm wird es gelingen, der Prignitz ein gemaltes Antlitz zu verleihen. Seine Prignitzwerke werden wiederum helfen, der Region in den großen Städten ein Gesicht zu geben.

 

Im Frühling ist es nun so weit, dass er für eine Woche in das "Gartenland der Prignitz" kommt und malen wird. Die besten Landschaftsarchitekten waren meist Maler. Denken Sie an den französischen Impressionisten Monet und seinen Garten in Giverny. Maler denken in Kompositionen, nicht in Plankreisen herkömmlicher Landschaftsarchitektur.

 

Hintergrund/ Erläuterung

Ben Kamili, geboren Nov. 1969 in Orashe e Poshtme, Mazedonien, ist ein deutscher Maler mit albanischer Herkunft. Er studierte an der Hochschule der Künste Berlin bei Professor Klaus Fußmann. Er lebt und arbeitet in Berlin und Hamburg. Ben Kamili gehört zu den plein air Malern. Er malt hauptsächlich draußen unter dem freien Himmel. Seine Malerei ist sehr oft pastos, als käme die Farbe direkt aus der Tube.(Quelle Weblinks)


„Es gehört zum Wesen seiner kreativen Arbeit, unterwegs zu sein“, sagte die Oberbürgermeisterin  von Giessen seinerzeit zu einer Ausstellungseröffnung.  „Überall verwandelt er das Gesehene in das Glück seiner Malerei.“

Museumsdirektor Dr. Friedhelm Häring fühlte sich an „die Landschaftsporträts Albrecht Dürers“ erinnert. „Hier geht es um die Essenz einer Landschaft, ihre Befindlichkeit“, sagte er, „das ist der Unterschied zu allen konstruierten Landschaften: Man hat das Gefühl, das Parfüm dieser Blüte kommt zu uns herüber.“

 

 

Dorfkneipen und ihre Zukunft

Dorfkneipensterben oder gibt es noch Chancen der Rekultivierung?

 

In den armen Regionen von ganz Europa ist jedem das Phänomen bekannt, durch Dörfer zu fahren, wo die alte Dorfkneipe verfällt. Die Menschen verlieren ihren Treffpunkt oft für viele Jahre. Sogar scheinbar für immer. Der kleine Plausch am Tresen wird zudem heutzutage oft vom Partnerchat im Internet abgelöst. So wie bei den kleinen Geschäften, die durch Onlinebestellungen ihre Existenzberechtigung verlieren, verliert auch die alte Dorfschänke  ihre Kundschaft. Neue Wege müssen für beide gefunden werden. Schottland machts vor.

 

Die Entstehung der Dorfkneipen liegt bestimmt in der Erfindung des Bieres. Sie waren nicht nur die seligen Hallen, den Alkoholspiegel auf sein angemessenes Maß zurück zu bringen, sondern sie waren Treffpunkt schlechthin. Viele Initiativen in den Dörfern der Prignitz haben sich schon an der Idee, Dorfkneipen zu eröffnen, totgebissen. Riesige Investitionen Anfang der 90er Jahren konnten ebenfalls das Sterben der Kneipen und Kulturhäuser aus DDR-Zeiten nicht verhindern. So schloss jetzt gerade wieder eines dieser Häuser in Berge ("Anne Eiche") /Amt Putlitz Berge seine Türen. Es werden wohl noch ab und an einige Karnevalsfeste stattfinden, aber ansonsten hat Berge nun auch keine Kneipe mehr. (Schön, dass in Bresch die Schweinebar mehr und mehr an Leben gewinnt). In komplett neuen Konzepten liegt die Chance der Dorfkneipenkultur für die Zukunft.

 

Dorfkneipe im Nebenerwerb ist gestern wie heute realistisch

Dorfkneipen wurden schon in alten Zeiten im Nebenerwerb betrieben. Das sollte jeden, der heutzutage eine solch gut gemeinte Initiative vorhat, daran erinnern, dass man von einer Kneipe alleine nicht leben kann. Die Probleme liegen auf der Hand. Wer kann sich schon erlauben, einen Angestellten täglich oder selbst nur am Wochende zu finanzieren? Sieben Stunden Arbeitslohn ergeben 70 Euro brutto. Meist 5 verkaufte Biere ergeben den schnellen Tod dieser gut gemeinten Ideen. Auch zusammmengetrommelte Omis bei den umstrittenen Kaffeefahrten  können daran nichts ändern. (siehe Kaffeefahrt zum Schloss Artikel in Rubrik Kultur).

 

Neue Perspektiven durch KREATIVITÄT und neue VIELFALT

Ein moderne Dorfkneipe muss oftmals mehr bieten als einen Raum mit Bierzapfhahn. Aufgrund der demographischen Entwicklung schrumpft das potentielle Publikum in den kommenden Jahren weiterhin rapide. Zudem fährt wohl niemand aus Hamburg oder Berlin wegen einem Bier nach Berge. Selbst lieb gemeinte Karnevalsfeste locken immer weniger Einheimische hinterm Ofen hervor. Jetzt ist wieder einmal Kreativität gefragt.

 

Um heute eine Kneipe auf dem Land sicher betreiben zu können, sollten möglichst viele Elemente verbunden werden, um diesen Platz so attraktiv zu gestalten, dass viele Menschen aus dem einen oder anderen Grundes kommen. Einfach mal nen Künstler zu einer Vernissage einladen, ein Konzert, ne Lesung mal hier, mal da ist oft auch nicht weit genug gedacht. Heutzutage fordert der verwöhnte Kunde meist viel mehr.

 

In England ist man hier schon ein ganzes Stück weiter

.

Grundsätzlich kann man ein Konzept für eine moderne Kneipe mit einem Baumarkt vergleichen. Wenn Sie einen Baumarkt hätten, in dem es nur Schraubenzieher gäbe, würde wohl niemand dort Kunde sein. Ein Bier mit Wurst ist einfach Utopie.

 

In schottischen Kneipen gibts häufig zudem;

1. die Postannahmestelle

2. WLAN um als Internet Café auch die Kommunikation vom heimischen Schreibttisch zurück in die Pinte zu ziehen

3. Heimatkultur, Lesungen von Dorfgeschichten (interessiert Touristen sehr)

4. Integration von Altenpflege, Omiannahmestelle, wenn die Tochter einkaufen gehen muss.

5. Malkurse, Sprachkurse...etc. Jugendbetreuung am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen

6. Anbindung an übergeordnete Veranstaltungen, um den Ort bekannt zu machen (so wie die Perleberger Kneipennacht)

7. Ökobau, Gartenführungen, Trödelkneipe,.... die Vielfalt möglicher Ideen kennt keine Grenzen.

 

Ziel muss es sein, monatlich 1300 Euro zu verdienen, um minimal überleben zu können, es sei denn, Sie machen dies neben Ihrer Rente als Hobby.

 

Außerdem hat sich auch in England gezeigt, dass der Charme einer Kneipe 50% der Überlebenschance bedeutet. Auch Sie würden in einem schottischen Urlaub lieber in einem alten Pub sitzen als in einer schicken Regipsbude. Somit erhöht sich die Erfolgschance enorm, wenn man einen nostalgischen Altbau nimmt oder ihn wie in der Schweinebar in Bresch als Prignitzkneipe einfach neu erfindet.

Bildergebnis für logo bundes ernährungsministeriumTobias Schweitzer, Ihre Antwort findet Beachtung!

Unsere Empfehlungen.  (ausfühliche Veranstaltungsauflistung im  Kulturkalender Parchim-Prignitz)

empfehlenswert

Kultur/ Veranstaltungsorte

 

Elbelandpartie

Alle Kulturakteure der Prignitz

http://2016.elbelandpartie.de/

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Berge

Dorf- und Kulturverein

"Leben in Berge e.V."

Telefon (038785) 60266

 

Boberow

Moorscheuene

www.moorscheune.de/

 

Mankmus

http://www.alteschule-mankmuss.de/

Schloss Grube

http://www.schloss-grube.de/6/

Schloss Wolfshagen

http://www.schlossmuseum-wolfshagen.com/

 

Tangendorf

Kulturhof Pusteblume

https://veranstaltungenvomlebenshofpusteblume.wordpress.com/

Regionale Bioprodukte

 

regionale Produkte

http://www.kramerundkutscher.de/

Bienen/ Honig

http://www.bienenlandprojekt.de/

Geflügel

http://prignitzerlandhof.jimdo.com/

Biorind

http://www.gut-drefahl.de/bio-rinder/

Kräuter

www.prignitzer-kraeuterhof.de/

 

nachhaltiger Landschaftsbau

Peter Gruhn Pampin

Marco Wolschendorf 015115223426

 

"Menschlichkeit" als Kapital der ärmsten Region Deutschlands wird zum Wiederbeleber.

Märkte werden wieder organisiert

 

 

LIEBE... zählt

 

Wir trauen, wir kochen, wir backen Kuchen, wir kümmern uns um die Alten, wir geben Häftlingen ne Chance....  wir bauen als Landfrauen, als Bürger des Ruhner Landes etwas auf, was es nicht gibt: Freundschaft,. Fairness, seriöse Löhne...

 

Leben

und

leben lassen

 

Geben und Nehmen haben wieder ihr Zimmer.

 

Ich glaube an Gott, Ich glaube an Wunder und ihr seht, es geschieht.

 

Ihr werdet berühmt für eure Ideen. Der Norddeutsche Jakobsweg durchs Ruhner Land wird entstehen.

Im Untergang der Neuanfang. Es trägt uns die Vision, dass es hier im Nichts 'ne Heimat der Freiheit für uns alle gibt.

 

 

empfehlenswert Kulturkalender

www.parchim-prignitz-kulturkalender.de

Landhaus Bresch bei Facebook
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Der alte Herr versprach sich, anstelle von" freier Presse" sagte er aus Versehen "Breite Fresse."

 

MUT

BÜRGER

statt

WUT

BÜRGER

 

RADIO RUHNER LAND

geplant

 

Will ja derzeit wieder kein Radio über unsere neuen Ideen berichten dann gründen wir doch ein Eigenes wie diese Zeitung unsere ist