Patrick Dahlemann ist 28 Jahre alt – und schon SPD-Staatssekretär in Mecklenburg-Vorpommern. Weil er eine ganz eigene Strategie hat.

 

Sie duzen sich schon. Keine 24 Stunden nachdem Patrick Dahlemann Staatssekretär geworden ist, nachdem er also erstmals in seinem Leben Anspruch auf einen eigenen Fahrer hat – da hat er seiner neuen Chauffeurin bereits klargemacht, dass in diesem Auto künftig ein anderer Ton angeschlagen werde als in anderen Staatskarossen. Ein kumpelhafter. Denn Dahlemann, 28, duzt eben. Er duzt Mitarbeiter, vom Referenten bis zur Sekretärin; egal, ob sie doppelt so alt sind oder dreimal so erfahren. Das Duzen ist seine Methode, mit der er Probleme entschärft, die entstehen, wenn einer verdammt jung und trotzdem einflussreich ist. Dahlemann duzt Distanzen weg. Er könne nicht durch den Landtag laufen und sich von allen siezen lassen, sagt er. "Das funktioniert doch nicht."

 

Patrick Dahlemann: Das ist jener junge Politiker, der einst berühmt wurde, weil er es wagte, irgendwo in Vorpommern eine NPD-Bühne zu entern und am Mikrofon für Toleranz zu werben; das Video seines Auftritts wurde zum Internet-Hit. Sogar SPD-Chef Sigmar Gabriel schätzt ihn seither als politisches Talent. Shootingstar, Strahlemann, Nachwuchshoffnung – das schrieben Journalisten. Und jetzt ist er auch noch die große Überraschung im neuen Kabinett des wiedergewählten Ministerpräsidenten Erwin Sellering in Mecklenburg-Vorpommern, als "Staatssekretär für Vorpommern" ist Dahlemann eine Art Sonderbeauftragter der Landesregierung für den ländlichen Raum. Dieses Amt hat es vorher nicht gegeben. Es ist eines, in dem er sich zu Höherem empfehlen kann. Dahlemann will diese Chance nutzen, unbedingt. Er will auffallen. Und er wird dafür eine Methode anwenden, die er aus dem Effeff beherrscht: eine Kombination aus gnadenloser Selbstvermarktung und kompromissloser Kümmerei. Erwin Sellering nennt ihn seinen "Kümmerer vor Ort". Denn was Dahlemann kann wie wenige andere, das ist: Probleme lösen – und sich dann auch ans Revers heften, dass er Probleme gelöst hat. "Dahlemann ist extrem effektiv, aber man darf ihn keinen Moment aus den Augen lassen", sagt ein Parteifreund. "Sonst nimmt er einem die Butter vom Brot."

 

Als Vorpommern-Staatssekretär soll Dahlemann im Grunde eine Art Ein-Mann-Eingreiftruppe der Landesregierung gegen die AfD sein. In Scharen stimmten die Vorpommern bei der vergangenen Landtagswahl für diese Partei. Nun dämmert der Regierung in Schwerin, dass man es mit dem Strukturabbau in den ländlichen Regionen vielleicht etwas übertrieben hat. "Die Menschen hier fühlen sich abgehängt", sagt Dahlemann. Den Nachsatz, den er nicht sagt: Aber jetzt bin ich ja da, Leute!

 

Schon den Umstand, dass Dahlemann überhaupt wieder im Landtag sitzt, dass seine politische Karriere nicht vor wenigen Wochen abrupt endete, ehe sie richtig beginnen konnte, hat er seiner Fähigkeit zur Selbstvermarktung zu verdanken. 2014 war er als Nachrücker ins Schweriner Parlament gerutscht. Nun, zur Landtagswahl im September 2016, drohte er sein Mandat wieder zu verlieren. Denn seine SPD hatte ihm einen sicheren Listenplatz versagt; zu verbissen-ambitioniert wirkte er auf manche Genossen. Seine einzige Chance: ein Direktmandat. In der Region Uecker-Randow, jenem entlegenen Winkel am Stettiner Haff, aus dem Dahlemann stammt, eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Seit 1990 wählte man hier CDU.

 

Doch Dahlemann hatte einen Plan. Schon 2011 war er für die SPD in Uecker-Randow angetreten, eigentlich als Zählkandidat ohne große Siegchancen. Damals startete er, 23-jährig, einen kompromisslosen Personenwahlkampf. Niemand hängte mehr Plakate auf als Dahlemann, sein Konterfei prangte sogar auf Linienbussen, dafür nahm er Kredite auf, bei Freunden, bei der Partei, bei der Sparkasse. "Völlig ungeniert" sei er vorgegangen, erzählt einer aus dem Ortsverein: "Wir wussten überhaupt nicht, wie uns geschah." Am Ende scheiterte er ganz knapp. Nur weil Anfang 2014 gleich drei Sozialdemokraten ihre Mandate abgaben, rückte er doch noch als Abgeordneter nach. In seiner Heimatstadt Torgelow eröffnete er ein Bürgerbüro in einem leer stehenden Laden. Oft konnte man ihn Tag und Nacht hinter den Schaufenstern arbeiten sehen. Manche Fraktionskollegen sagen, er habe viel PR und wenig inhaltliche Arbeit geleistet. Sie verübeln ihm, dass er mehr Facebook-Fans gesammelt hat als der Regierungschef. Dass er im Internet prahlt, 1.753 Termine an 789 Tagen absolviert zu haben. Dahlemann sagt, er habe sich eben mehr um den Rückhalt beim Wähler gekümmert als um den in der Partei.

DIE ZEIT Hamburg 52/2016

Dieser Artikel stammt aus der ZEIT-im-Osten Ausgabe Nr. 52 vom 15.12.2016. Die aktuelle ZEIT können Sie am Kiosk oder hier erwerben.

 

2016 verfeinerte er seine Wahlkampfstrategie von 2011: In nahezu jeden Haushalt flatterte ein Brief von ihm, in jedem Dorf mit anderem Text, gemünzt auf die örtlichen Themen. Viele namhafte SPD-Politiker, darunter Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier und Manuela Schwesig, lotste Dahlemann zu Wahlkampfterminen in seinen Wahlkreis. Manuela Schwesig erzählt gerne, wie sie einmal auch andere SPD-Kabinettskollegen überreden wollte, zur Unterstützung von Dahlemann nach Vorpommern zu reisen: "Aber da zückten alle ihre Kalender", erinnert sie sich, "und sagten: Bei dem haben wir längst einen Termin."

 

SPD-Shootingstar gewinnt Direktmandat in CDU-Domäne, meldete Bild am 5. September 2016. Die drei anderen Wahlkreise in der Region fielen jetzt sämtlich an die AfD.

Liebe Bürger und Akteure der Region um die Ruhner Berge

 

 

(bitte an interessiere Akteure weiterleiten)

 

 

Der Verein Neues Landleben e.V.

 

möchte Sie recht herzlich zur ersten Ideenschmiede 2017 im frisch sanierten "Pfarrhaus Ziegendorf" um 18 Uhr einladen.

 

Nach einer kurzen Projektvorstellung und der uns bekannten Themen freuen wir uns darauf, von Euren Ideen zu hören. Gemeinsam möchten wir mit Euch überlegen, wie wir die Zukunft unserer Dörfer gestalten können. Es werden einige interessante Personen anwesend sein.

 

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Schweitzer / Petra Mannfeld

 

 

Themenschwerpunkte:

 

Ideenschmiede im Pfarrhaus Ziegendorf

 

18 Uhr -19.30Uhr

 

 

Begrüßung

 

Kurzbericht: Ruhner Land Projektstand

 

Vorstellung der laufenden Projekte:

 -  Bienenlandprojekt

 - "Pause vom Vergessen"

 - Jakobsweg

 - Kleinprojekte 2017: Programm der Kursangebote, e-mail     Kurse, Malkurse, Gartenbaukurse, Obstbaumschnitt.

 - Ideen zur Inbetriebnahme des Multifunkionshauses Ziegendorf

 - Tourismus: neue Ideen für die Zukunft (Bericht vom Treffen mit dem Leiter des Tourismusverbands Prignitz)

 - Einweihungsfest Pfarrhaus 28. April -30. April 2017

 

Neuvernetzungen:

 

- Behindertenwerkstatt aus Berlin plant Kooperation (neue Bildungsurlaubsangebote)

 - Netzwerk Nachbarschaft; Stadt/ Landvernetzungsgedanken

 

Neues Landleben kreieren

Sharing

 

Sharing (von engl. to shareteilen“, „teilnehmen“, „verteilen“)

Wählerpotential SPD

Dorfbevölkerung 40 Millionen Deutsche

40 Millionen/ 50% der Menschen

Chance für die SPD (besser als wenns die AFD nimmt)

 

 

 

 

 

Hallo

Liebe

Frau Muhß,

 

Liebe

Frau Ziegler!

 

 

 

Zunächst einmal ein Frohes Neues Jahr 2017. Ihnen Frau Muhß auch vielen vielen Dank für Ihren Gratulationsbrief. Der Bundestagsabgeordnete Herr Sebastian Steineke gratulierte auch. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Somit verfolgen viele die Entwicklung hier vor Ort.

 

Vor einigen Tagen sprach ich auch mit Herrn Minister Backhaus wegen der ländlichen Entwicklung in MV. Die Hälfte aller bundesdeutschen Einwohner lebt auf dem Land. Als Wahlkampfthema sehe ich nirgends in den Parteien das Thema Dorf vertreten, obwohl 40 Millionen Deutsche dort leben. Ich denke, aus diesem Grund entwickelt sich gerade dort eine ungesunde populistische Mentalität derer, die sich nicht vertreten fühlen. Dorf als Lebensort muss kreativ neu formuliert werden. Rahmenbedingungen neu überdacht werden. Es kann sich als eine ideale Alternative zum Stadtleben entwickeln. Neues Denken ist gefragt.

 

Wäre es nicht sinnvoll, diese 40 Millionen Menschen einmal anders zu beleuchten, ihre Probleme und Ängste bewusst konstruktiv aufzugreifen? Ich fände es spannend, diese ehemals Linkswähler (die jetzt AFD wählen) als zukünfige SPD Wähler über Landthemen zurück zu gewinnen?

Zumindest ich in meiner Arbeit als Dorfkonzeptentwickler stelle eindeutig fest, dass die Menschen auf dem Dorf sich nirgends vertreten sehen. Niemand zeigt Lösungsansätze, um dem Verfall der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen auf dem Land entgegen zu wirken. Im Sinne der Demokratie sollten sich hier die etablierten Parteien einmal Gedanken machen.

Bei meinem Dorf-Engagement habe ich selbst in all den Jahren feststellen müssen, wie schwierig es ist, überhaupt irgendwo an höherer Stelle Gehör zu finden. Der "einfache Dorfbewohner" wird oft abgewiesen mit den Worten: "Wir machen das schon". Niemand wollte einem zuhören. Das ging mir und vielen anderen hier so. Das war der Grund für den Start der Onlinezeitung Neue Prignitz in 2012.  Durch diese Zeitung konnten letztendlich  Kontakte zu Stiftungen und Vereinen hergestellt werden, die uns jetzt helfen. Doch wäre es wünschenswert, dass sich die Parteien dort einmal  öffentlichkeitswirksam positionieren würden und das Land nicht allein als Großagrargenossenschaft wahrnehmen würden. Land ist eine wirkliche Alternative zu Stadt, wenn man Innovation zulässt und den Menschen selbst wieder in den Mittelpunkt der Diskussion rückt.

 

 

Themenfelder

1. Land - Ökologie, Singvögelrückgang, Wolfsdebatte Grundwassernitratverseuchung

 

2. Neue Wirtschaftsformen auf dem Land jenseits der Agrargenossen, (die zu schlechter werdenden Arbeitsbedingungen eh immer weniger Menschen in Zukunft beschäftigen werden), Gemafreie Sonderwirtschaftszone Dorf

 

2.1 Daseinsvorsorge "Dorftreff" (siehe Multifunktionshaus Ziegendorf MV) verpflichtend für sterbende Regionen, um neues Leben zu stiften. (Sozialinvestitionen ins Landleben)

 

3. MV hat die Mittel von 10 Millionen auf 50 Millionen erhöht, nicht um in A14-Projekte, sondern in Projekte des sozialen Miteinander auf dem Dorf zu investieren

 

4. Dorfleben ist Alternative zum Stadtleben. Es muss nur neu entwickelt oder zumindest der Gegenwart entsprechend angepasst werden

 

5. Die Prignitz verkommt zum Windpark und reinem Agrarproduktionsland. Das Leben der Menschen wird nicht berücksichtigt.

 

6. Bürgerverantwortung fördern. Es gibt viel mehr Menschen, die auf den Dörfern bereits neue Wege gehen. Diesen fehlt meist die politische Unterstützung und oft müssen sie als Einzelkämpfer nach ein par Jahren wieder aufgeben, dabei liegt in den Ideen dieser Menschen das Zukunftskonzept für das Leben auf dem Land, derzeit noch 40 Millionen.

 

Was meinen Sie dazu?

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Schweitzer

 

 

Das BienenLandProjekt: Projektvorhaben und Sponsoringmöglichkeiten

WICHTIG    Bienenlandprojekt Treffen 7. Januar (Artikel siehe unten)


Liebe Klimanauten,
 
im Namen der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg wünsche ich ein frohes Neues in alle Richtungen Brandenburgs!
 
Ich möchte diesen Anlass nutzen, um mich kurz vorzustellen. Ich bin Kora Rösler und unterstütze die Heinrich-Böll-Stiftung im Themenbereich Ökologie & Nachhaltigkeit an Stelle von Julian. In Berlin geboren, habe ich meine Schulzeit in Bestensee bei Königs-Wusterhausen verbracht und bin somit eine waschechte Berlin-Brandenburgerin. Vor Antritt der Stelle habe ich einen Master in Umweltpolitik und -planung an (FU/TU Berlin) abgeschlossen und mehrere Jahre im Umwelt- und Klimaschutzbereich gearbeitet (youthinkgreen, adelphi, UN-HABITAT). Umweltthemen habe ich aber bislang nicht nur akademisch und beruflich beleuchtet, sondern vor allem versucht zu leben, ganz wie es der Klimanautenkreis verfolgt. So gärtnere ich in meiner Freizeit in einem Gemeinschaftsgarten, bastel (meistens) zur Freude meiner Lieben Geschenke selbst und sitz auch mal gerne 26 Stunden im Zug, wenn ich einen Flug vermeiden kann, wie letztens als ich mich nach Sarajevo aufmachte.
 
Zukünftig werde ich euch also informieren, wenn Klimanautentreffen anstehen und ich werde auch versuchen an einigen Treffen selbst teilzunehmen. Neben dem Klimanautenprojekt arbeite ich vor allem an einem neuen Projekt "4R: Refugees reduce, reuse, recycle". Es ist ein Umweltbildungsprojekt von Geflüchteten für Geflüchtete in Brandenburg. Das Projekt 4R knüpft an dem Klimanautenprojekt an und beschäftigt sich ebenfalls mit Klimaschutz im Alltag und stellt somit dessen Erweiterung dar. Unsere Website verrät mehr für Neugierige: http://www.boell-brandenburg.de/de/4r. Solltet ihr Geflüchtete in eurem Umkreis kennen, die sich für Umweltthemen interessieren, so wäre ich dankbar über einen Hinweis.
 
Verbleibt mir nur noch zu schreiben, dass ich mich außerordentlich freue diese besondere Initiative zu unterstützen und Euch in Balde bei einem Klimanautentreffen oder spätestens bei der Abschlussveranstaltung am 11. März persönlich kennen zu lernen. Bei Fragen und Anregungen meldet euch bitte ohne zu zögern telefonisch oder per E-Mail bei mir.
 
In diesem Sinne auf eine gutes und vor allem grünes Jahr!
 
Mit klimanautischen Neujahrsgrüßen
Kora Rösler
 
 
Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg
Werkstatt für politische Bildung e.V.


Kora Rösler

Dortustr. 52

D-14467 Potsdam

Fon +49 - 331 - 20057817
Fax +49 - 331 - 20057820

www.boell-brandenburg.de
roesler@boell-brandenburg.de

BienenLandProjekt – Newsletter Nr. 1/2017 – 3.01.2017

 

 

BienenLandProjekt-

               

 

Unser Webshop für Unterstützer/innen

 

Liebe Interessent/inn/en, liebe Unterstützer/innen des BienenLandProjekts,

 

 

Es geht los!

 

Am 7. Januar beginnen wir mit der Auftaktveranstaltung "Einladung zum Imkern", unsere Schulungen für Neuimker/innen.

 

Die Kurse beginnen dann am 22. Januar. Das erste Thema wird sein: Die Biologie der Honigbiene - Was Imker über Bienen wissen müssen.

 

Für drei der insgesamt 7 Kursblöcke konnten wir Dr. Jens Radtke vom Länderinstitut für Bienenkunde Hohen Neuendorf gewinnen - einen ausgewiesenen Fachmann und erfahrenen Dozenten.

 

 

 

Unser Crowdfunding...

 

... brachte nicht ganz das gewünschte Ergebnis. Rund 1.200 € konnten wir auf diesem Weg für unser Projekt einwerben. Wir haben aber einen Sponsor gefunden, der uns die ersten beiden Jahre mit Spenden unterstützen wird, die ARCOTEL Hotels. Daneben haben wir in 2016 über 1.000 Euro an weiteren Spenden bekommen.

 

 

 

 

 

"Unternehmer retten Bienen"

 

.. heißt unsere neue Sponsoring-Kampagne. Wir suchen Unternehmen, die Patenschaften für Bienenvölker übernehmen und dafür Honig für Firmenpräsente erhalten. Weitere Infos gibt es hier. Wer Unternehmen kennt, die man dafür ansprechen kann, ist herzlich eingeladen, für unsere Kampagne aktiv zu werden.

 

 

 

 

 

Die Bienen kommen

 

Im April bekommen wir 50 Bienenvölker von einer brandenburgsichen Bioland-Imkerei. Die werden wir im Sommer fleißig vermehren, so dass wir noch dieses Jahr die ersten Imker/innen mit Völkern ausstatten können. Bis dahin liefern sie nicht nur den ersten Biohonig, sondern auch reichlich Übungs- und Anschauungsmaterial für den praktischen Teil unserer Anfängerschulungen

 

 

 

 

 

Unser Schleudermobil

 

... ist im Planung und soll bis Ende Mai einsatzfähig sein. MIt einer 6-Waben-Selbstwendeschleuder auf einem entsprechend ausgestatteten Hänger werden wir dann den Honig an den einzelnen Bienenständen ernten.

 

Offener Brief an den Landrat der Prignitz

Offener Brief an den Landrat der Prignitz

1.Januar 2017

 

Sehr geehrter Herr Uhe!

 

Zunächst wünsche ich Ihnen ein Frohes Neues Jahr 2017. Auf dass die neuen Ideen für den ländlichen Raum Einzug in die Politik finden. Auf dass sich die Entscheidungsträger den Menschen und deren Träumen für die Gestaltung der Prignitz öffnen.

 

Wie Sie wohl aus der Zeitung erfahren haben, wurde ich durch eine unabhängige Jury aus Staatssekretären und anderen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft im Namen der Robert Boschstiftung ausgewählt, die Ideen der kleinen Leute ernst zu nehmen. Ihnen zu helfen, sie zu realisieren. Im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Vereinsvorsitzender des gemeinnützigen Vereins Neues Landleben e.V. konnte ich weit mehr realisieren, als ich mir vor einem Jahr vorgestellt habe. Damit wächst auch die Verantwortung, der ich gerecht werden möchte.

 

Fernsehteams und voraussichtlich zwei Bundesminister werden die Region noch in diesem Frühjahr besuchen, um sich über die Aktivitäten rund um die Arbeit des Vereins Neues Landleben zu informieren. Selbst auf der Grünen Woche werde ich stellvertretend für die Dorfbewohner am Stand des Bundesministeriums für Landwirtschaft bei einer Podiumsdiskussion Stellung beziehen können. Auch dort werde ich über die schwierigen Umstände in der Prignitz konstruktiv berichten.

 

An vielen Stellen ist es trotz aller Bemühungen den Prignitzer Regierenden nicht gelungen, grundlegende Veränderungen im positiven Sinne zu schaffen. Als zweitärmster Landkreis (von 498 Landkreisen Gesamtdeutschlands) konnte die Prignitz trotz massiver Infrastrukturinvestitionen nicht viel bewegen.

Der Rudower See ist umgekippt (Weltkulturerbe), das Grundwasser ist so stark wie noch nie mit Nitraten verseucht, sichere Fahrradwege existieren als Daseinvorsorge (Seniorenmobilität) meist nur entlang der Elbe. Der Eichenprozessionsspinner ist weiter auf dem Vormarsch trotz aller Spritzbemühungen. Die Storchenpopulationen schrumpfen. Obstbaumalleen werden weiter zurückgebaut. Und selbst die Arbeitsplätze im doch so hoch subventionierten Agrarsektor bieten immer weniger Menschen einen Arbeitsplatz. Die Vergreisung der Gesellschaft, die Jugendabwanderung, die Wirtschaftskraft, das soziale Miteinander vieler Gemeinden zeichnen ein düster werdendes Bild der Zukunft in der Region. Dabei werden bereits so viele Lösungsansätze gelebt. Wenn man mit den Menschen reden und sie ernst nehmen würde, könnte man so einfach viel auch kurzfristig bewegen. (Siehe Verein Neues Landleben e.V.).

 

In all den Jahren ist es mir bisher als Privatperson nicht gelungen, mit den Entscheidungsträgern der Prignitz konstruktiv zu reden. Daher bitte ich nun Sie persönlich um einen Termin, bei dem ich offen und ehrlich über Lösungsansätze mit Ihnen sprechen könnte. Sie als oberster Verwaltungsleiter möchte ich (als Projektleiter Ruhner Land, dem sich 7 Gemeinden angeschlossen haben) bei diesem Gespräch darum bitten, dass Sie helfen, innovative Strömungen zukünftig in Planungsabläufe zu integrieren und einen neuen Umgang mit den Bürgern auf Ihren Verwaltungseben durchzusetzten.

 

Nur ein Beispiel hierzu:

Dem Tourismusverband fällt eine Schlüsselrolle in der zukünftigen Dorfentwicklung zu. Tourismus/ Gastronmie ist in Deutschland der zweitgrößte Arbeitgeber nach der Autoindustrie. Tourismus heißt aber auch Dorfkneipe, Stadt/ Landvernetzung und zukünftiger boomender Markt für Brandenburgs ländliche Entwicklung. Lebendige Dörfer, wo in Kneipen und besonderen Unterkünften wieder gefeiert, gelebt wird, ziehen Städter als Neubürger an.

 

Weil es mein Auftrag als Neulandgewinner ist, bitte ich Sie daher um ein baldiges Gespräch, wie man gemeinsam helfen kann, den Dörfern wieder eine tragfähige Perspektive aufzubauen.

 

Ich freue mich sehr auf eine baldige Rückmeldung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Schweitzer

"Lebenshof Pusteblume" [LebenshofPusteblume@gmx.de]

Betreff: Kinonews 2017

 

Lebenshof Pusteblume

Tangendorfer Hauptstr. 8

16928 Groß Pankow

 

Es gibt ja so Filme, die muß man gesehen haben. Sagt man. Kultfilme! Musste gesehen haben, sonst Bildungslücke!

Und da haben wir nun für Euch und für uns den

 

Kultfilm am Sonntag Nachmittag geschaffen.

 

 

Zur besten Kaffeezeit um 15:00 Uhr.

 

Los gehts am gleich am 8. Januar mit "dem Kultfilm" aus dem Jahr 1985 "Brazil".

 

Mit Vorfilm: "Zeitlos"  ca. 4 min, Höchstwahrscheinlich wird der Filmemacher sogar anwesend sein und Rede und Antwort stehen.

 

Wir haben den Kaffee und den Tee, ihr bringt noch Kuchen oder Kekse mit. Und zusammen haben wir einen gemütlichen Nachmittag. Das Wetter wird eh nicht so toll werden. Vielleicht kann der ein oder andere ja noch einen Arm voll Holz mitbringen für den Ofen.

 

PS: Wir wollen das zu einer regelmäßigen monatlichen Veranstaltung machen und suchen deshalb noch Vorschläge für den Kultfilm

      Also, was war euer Kultfilm, den wir alle unbedingt gesehen haben müssen? Vorschläge bitte hierher.

Ein Oskar geht nach Ziegendorf

 

 

Nachbarschaftsprojekte ausgezeichnet / Verein Neues Landleben gehört zu den Hauptgewinnern des Wettbewerbs 2016

 

Ziegendorf Und der „Oskar“ geht nach Ziegendorf. Die Ortsgruppe des Vereins Neues Landleben wurde für ihre Aktivitäten mit einem sogenannten Nachbar-Oskar und einer Prämie von 500 Euro ausgezeichnet.

 

Seit zwölf Jahren würdigt das Netzwerk Nachbarschaft alljährlich bundesweit besondere Initiativen, die durch gesponserte Preise versüßt werden. In diesem Jahr vergab die Jury erstmals als Hauptpreis den sogenannten Nachbar-Oskar.

Aus 85 Bewerbungen wählte das Netzwerk Nachbarschaft sechs herausragenden Projekte und Aktionen aus. Der Nachbar-Oskar des Künstlers Janosch geht nach Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Berlin und nach Ziegendorf in Mecklenburg-Vorpommern. 40 Nachbarschaften erhalten Preise.

 

Gefragt waren Kreativität und Vielfalt, ein nachhaltiger Nutzen für die Nachbarschaft und Eigeninitiative.

 

Zur Begründung der Auszeichnung für Neues Landleben heißt es:

 

„Die Nachbarn aus Ziegendorf gestalten die Zukunft ihres Dorfes selbst. Gemeinsam bauen sie ihr altes Pfarrhaus zum Mehrfunktionshaus um, verwandeln den verwitterten Pfarrgarten in eine grüne Oase, wirken mit Streuobstwiesen für den Erhalt der Kulturlandschaft und bringen ihre alte Schule wieder auf Vordermann. Eine Ideenschmiede macht Mut zu großen Schritten. Neben Touristen möchten die Ziegendorfer vor allem auch Künstler und junge Kreative für ihr Dorf begeistern. Soviel Tatkraft strahlt in die Region aus.“

 

Über 30 000 Aktive bewarben sich für die Auszeichnung. In Bayern gewann das Orgateam des Hochstraßenfestes für ihr spektakuläres Straßenfest mit Kultcharakter, das es zum 20. Mal ausrichtete. Großes Lob für viel Kreativität und langen Atem sprach die Jury der Anliegergemeinschaft Grenzweg aus Warstein in Nordrhein-Westfalen aus. Sie realisierte gegen anfängliche starke Widerstände über fünf Jahre hinweg ein spektakuläres Straßenbauprojekt und spart sich und der Gemeinde viel Geld. Ein weiterer Oskar geht an Nachbarn in Rheinbach. Hier brillieren die Anwohner mit ihrer Idee „The Bänk for better anderständig“, eine von Haus zu Haus wandernde „Austausch“-Bank, die Jung und Alt in der Straße näher bringt und für bessere Verständigung sorgt. Im niedersächsischen Leer brachten Nachbarn zum achten Mal ihr Musikfestival „Musik an d’Diek“ auf die Bühne und spenden den Erlös für einen guten Zweck. Die Anwohnergemeinschaft „mog61 Miteinander ohne Grenzen e.V.“ aus Berlin punktete bei der Jury mit ihrem Kiez-Event zur Förderung der kulturellen Vielfalt, Nachbarschaftshilfe und Wahlverwandtschaften.

„Die Einreichungen 2016 zeugen von neuem Geist. Mit ihrer Power als Gemeinschaft versetzen Nachbarschaften Berge. Ihre Erfahrungen dienen uns allen als Blaupause“, sagt Erdtrud Mühlens, Gründerin des Netzwerks.

Der „Nachbar-Oskar“ des Künstlers Janosch ist in einem Rahmen. Die Preise gehen den Gewinnern per Post zu – erfuhr SVZ aus dem Netzwerk.

Ein Oskar geht nach Ziegendorf

Jurtekurs als Workshop in Tangendorf 2017

Ich plane einen Jurtenbaukurs in Tangendorf, wo auch diese Jurte steht, die wir in etwa genauso nachbauen werden. Sie ist als Wohnjurte gedacht, hat 5m Durchmesser und auch einen Ofen. Der Kurs geht 5 Tage, von Montag bis Freitag und kostet 150 Euro pro Person. Verpflegung kannst du entweder dir selber organisieren oder am Essen der Hofgemeinschaft teilnehmen für 25€ am Tag. Unterkunft ist im Atelier, was beheizt werden kann und was wir aber auch zum werkeln benutzen mit einfachen Schlafgelegenheiten (Ausziehcouch, Matratzen). Eventuell steht noch der Gästebauwagen zur Verfügung (je nach Termin). Wir bauen das Holzgerüst und wenn die Zeit reicht, nähen wir noch die Außenhaut und bauen einen Jurtenofen. Filzen folgt dann eventuell später, auch als separater Workshop, vielleicht in Oderberg. Themen des Workshops: Dimensionierung einer Jurte. Scherengitter berechnen und verknüpfen, Dachkranz, Tür, Jurtenband, Fußboden, Ofen bauen. Außenhaut nähen. Nach dem Workshop solltest du mit etwas handwerklichem Geschick in der Lage sein, selbstständig eine Jurte zu bauen. Die möglichen Zeiten sind die beiden letzten Januarwochen und die beiden ersten Februarwochen 2017. Falls dich das interessiert, schreibe mir bitte, auch wann es für dich am besten passen würde.. Jost: garmoschka@gmail.com, 015739634996  Bitte gern weiterleiten, weitersagen. Maximal 6 Teilnehmer.

RBB sagt NEE

RBB - Prignitz: Absage an die Landradiosendung. Stagnationssendungen statt Innovationssendungen

 

DA WUNDERT MAN SICH NICHT, DASS ES VOM LAND NUR SCHLECHTE NACHRICHTEN GIBT.

 

Liebes Rbb-Studio Perleberg,

 

 

 

Ihr repräsentiert die neu denkende Öffentlichkeit von 7 Dörfern. (Öffentlich Rechtlicher Rundfunk, bürgerfinanziert). Und Ihr wollt nicht die Bürger über Gutes aus dem Land berichten lassen?

 

 

 

Und selbst wenn Sie eine einmalige Sendung gebracht "hätten". Wäre es ein Zeichen an die einfachen Menschen gewesen. Jene, die sich mit ihren ehrenamtlichen Aktivitäten für ein Neues Landleben einsetzen. Die deswegen bereits Preise verliehen bekamen. (Goldene Bild der Frau, 3 Neulandgewinner, die Macher der Elbelandpartie, Die Macher von Dorf macht Oper, und viele mehr) . Es sind jene, die die Dörfer wieder bunt machen. Und die kommen nicht zu Wort!

 

Ich verstehe nur nicht, warum

 

Ihr Neulandgewinner T. Schweitzer

 

 

 

Gesendet: Freitag, 16. Dezember 2016 um 13:09 Uhr
Von: studioperleberg@rbb-online.de
An: "Tobias Schweitzer" <Tobias.Schweitzer@gmx.net>
Betreff: Antwort: Idee Talkshow "Neues Landleben" Pressetext Neulandgewinner 2016/

 

Lieber Herr Schweitzer,

erst einmal vielen Dank für Ihre Mail.

Ich finde es immer toll, wenn sich Menschen für eine Region stark machen.

Leider können wir ihre Idee so nicht aufgreifen. Wir berichten über das Leben in ländlichen Regionen sehr intensiv, haben im Moment aber keine Chance, eine Talkrunde dieser Art zu installieren.

Ich möchte Sie aber trotzdem ermuntern, uns Hinweise zu geben - wenn Ihnen tolle Menschen oder Ideen über den Weg laufen. Wenn es programmlich passt, werden wir das sehr gern aufgreifen.

Mit freundlichen Grüßen
Sandra Fritsch

Meine Anfrage

 
Liebes Studio Perleberg,
 
jetzt bin ich nicht nur Herr Schweitzer vom Landhaus, jetzt wurde ich dazu ausgewählt, eine Region grenzüberschreitend zusammenzubringen, Ideen der Ungehörten, der Visionäre des Neuen Landlebens in die Öffentlichkeit zu bringen. Menschen wieder zu einem Dorf"leben" zusammenzuführen. Ich melde mich somit als Vertreter einer Region.
 
Gerne würde ich mit Ihnen über eine Talkrunde bei RBB sprechen, wo man Pioniere des Landlebens einladen würde und Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Es geht um ein offenes Gespräch über das zukünftige Landleben jenseits der Agrargenossenschaften und Windräder. Es geht um Menschen, die den Mut haben, mit viel Phantasie und Kreativität neues Leben in die Region bringen. Es wäre spannend, offen im Radion darüber zu sprechen. Es geht darum, der Region ungewöhnliche Ideen und nachhaltige zukunftsweisende Projekte vorzustellen. Politiker und Würdenträger könnten eingeladen werden, um ihre Stellungnahme zu diesen neuen Landideen abzugeben.
 
Aufgrund von Naziparolen auf unseren Dorfschildern wird es auch als Radiosender immer wichtiger zu zeigen, dass bei Ihnen auch wieder über Menschen der Basis berichtet wird. Nicht Grölende, sondern Visionäre des Landlebens sollten zu Wort kommen.
 
Ich würde mich sehr freuen, mit Ihnen über eine solche Idee reden zu dürfen.
 
Mit freundlichen Grüßen

Tobias Schweitzer, Vorsitzender des Vereins Neues Landleben e.V.

 

Werte - Heimat Ruhner Land in Wort und Bild

Alena Saubert, Pastorin: Mein Neulandgewinner "Ruhner Land 2016"

Jeanne d`Arc der Kirche im Ruhner Land, ohne Sie gäbe es das Land gar nicht

 

Hätten Sie damals nicht bescheiden, grosszügig, ohne Umstände den armen Landfrauen unbürokratisch das Häuschen überlassen, wäre all das nicht passiert.

 

-----Die Kirche hat uns als aller allererstes geholfen. Als noch niemand das Ruhner Landhaus und das Pfarrhaus oder den Verein kannte.

 

EVANGELISCH-LUTHERISCHE KIRCHENGEMEINDE HERZFELD

Propstei Parchim Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg, Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

 

Fritz-Reuter-Straße 18 D-19372 HERZFELD

 

 

Herzfeld, den 12. Dezember 2016

 

Ich schreibe Ihnen als Pastorin der Kirchengemeinde Herzfeld. Einer Kirchengemeinde, zu

der 5 Kirchdörfer gehören: 5 Kirchen, 2 Pfarrhäuser. Eines der beiden Pfarrhäuser steht in

Ziegendorf. Von diesem Pfarrhaus haben Sie nun schon gehört und gelesen – und das

Projekt, das von dort aus entsteht, möchte ich Ihnen gern ans Herz legen.

Im vergangenen Jahr hat das Haus einen gewaltigen Veränderungsprozess erlebt: es wurde

in monatelanger Arbeit umgebaut, täglich betreut durch Mitglieder des Vereins „Neues

Landleben Bresch e.V.“. Der Verein hatte schon vorher im Pfarrhaus Heimat gefunden, er hat

die Gelder für den Umbau generiert, und nun können Menschen in wunderbarem Ambiente

zusammen kommen – miteinander leben, lernen, feiern. Das war der Plan – und ist es bis

heute.

Mit der Initiative der Landfrauen aus Ziegendorf und der Umgebung ist neues Leben in das

Pfarrhaus eingekehrt. Die völlige Neugestaltung des Pfarrgartens in gemeinsamer,

nachbarschaftlicher Arbeit, stand dabei am Anfang – und es wurde ein preisgekröntes

Projekt. Viele Frauen aus dieser Anfangszeit sind nun aktiv im Verein „Neues Landleben“.

Innerhalb kürzester Zeit ist das Pfarrhaus ein Ort des Gespräches und des Austausches

geworden. Kommunales und kirchengemeindliches Leben fließen hier ineinander. Innerhalb

der Dorfgemeinschaft wurde das als Stärkung des Miteinanders empfunden. Und uns alle

eint der Wunsch, Menschen zueinander zu bringen, um im wahrsten Sinne des Wortes zu

LEBEN.

 

Wie dieses gemeinsame Leben aussehen kann, ein Leben, das über den Kreis der bisher

Engagierten hinausreicht und dadurch mehr Menschen erreicht, darüber sind die Mitglieder

des Vereins, die Kirchengemeinde und die Kommune miteinander im regelmäßigen Gespräch

und Gedankenaustausch. So entstand auch das vorliegende Projekt: es nimmt Rücksicht auf

die Ressourcen der bisher Mitwirkenden, und es nimmt stark die Bedürfnisse von Menschen

in unserer Region auf.

 

Für uns als Kirchengemeinde ist zu erkennen, dass das Projekt verantwortungsvoll und damit

nachhaltig entwickelt wurde. In der Region ist eine solche Zusammenarbeit bisher einzigartig

und es wird im großen Umkreis wahrgenommen. Und es wäre schön, wenn wir alle

miteinander zeigen könnten, wie gemeinsam gestaltetes Leben Menschen nicht nur

zufriedener macht, sondern vielleicht auch bewusster und verantwortungsvoller.

Gern unterstützen wir daher die Projektidee „Gartendorf Ziegendorf“. Und wir wünschen

allen, die sich engagieren, reiche Segenskraft!

 

 

Alena Saubert

Pastorin in Herzfeld

Bundestag gratuliert

WIR "alle kleinen Menschen des Ruhner Landes" werden mit Anerkennung überhäuft. Wir sind etwas Besonderes in der düstren Zeit geworden

Lesen Sie mal das.... Hier passiert etwas Besonderes
Und auch in einem Schreiben, was ich gerade von einem Bienenprojekt Kooperationspartner bekam. Hier passieren ungewöhnliche Dinge
Tobias Schweitzer Boschstiftun
Ich zitiere
Sebastian Steineke,Mitglied des deutschen Bundestages
Neulandgewinnerpreis 2016
Sehr geehrter Herr Schweitzer,
ich möchte Ihnen ganz herzlich zum Gewinn des Neulandgewinnerpreises der Robert Boschstiftung gratulieren
Ihrem Engagement und den Ihres Vereins für den Tourismus und das Zusammenlebens im Ruhner Land in der nördlichen Prignitz gebührt Dank und Respekt. Sie haben dafür gesorgt, dass das Landleben bei uns auch für Auswärtige zu einem schönen Erlebnis werden kann. Zudem liegt Ihnen die Entwicklung der Region am.Herzen. Das ist eine tolle Leistung.
Ich wünsche Ihnen weiterhin eine erfolgreiche Abeit und für die Zukunft alles Gute
Sebastian Steinekke MdB
Vielen Dank für die Pressemitteilung.
 
Können Sie mir aber bitte erklären, was das Elbekonzept denn ist? Was soll denn gemacht werden?
So versteht kein Bürger, was Sie machen wollen.
 
vielen Dank,
Neue Prignitz
Willy Brandt sagte schon "Drückt Euch einfach aus, dann verstehen Euch die Menschen."
Es geht mir darum das die Regierenden wieder den Anschluss zu den Bürgern finden da hilft auch die verständliche Ausdrucksweise.

 

Auch Pressemitteilung will gelernt sein

Vorher

 

Berlin, den 14. Dezember 2016

 

Einigung beim Gesamtkonzept Elbe – Dagmar Ziegler begrüßt Kompromissbereitschaft aller Beteiligten

 

In der vergangenen Nacht wurde ein Kompromiss beim Gesamtkonzept Elbe erzielt. Auch bei strittigen Themen, wie der Reststreckensanierung beim Dömitz und Hitzacker, konnte Einigkeit erreicht werden.

 

Ein guter Tag für unsere Region!“, freut sich Dagmar Ziegler, SPDBundestagsabgeordnete für Nordwestbrandenburg. „Der Beratungsprozess zum Gesamtkonzept Elbe ist beispiellos. Der Anspruch, sowohl Umwelt-, wie auch Wirtschaftsbelangen gerecht zu werden, kann als Vorbild für vergleichbare Vorhaben dienen.“ Um01.21Uhr in der vergangenen Nachtstand der Kompromiss zum Gesamtkonzept Elbe. Im Bundesverkehrsministerium hatten sich die anwesenden Vertreter von Bundesverkehrs- und Bundesumweltministerium, der Länder sowie der Umwelt- und Wirtschaftsverbände auf die finale Fassung geeinigt.

 

Vorausgegangen war ein intensiver Verhandlungsmarathon, der um 09:00 Uhr morgens begonnen hatte. „Wir Parlamentarier werden den erzielten Kompromiss nun intensiv prüfen und darüber beraten. Noch vor der Sommerpause 2017 kann es dann einen Beschluss des Bundestages geben.“, so Dagmar Ziegler, Sprecherin der Elbe-Gruppe in der SPD-Bundestagsfraktion.

Nacher

Sehr geehrter Herr Schweitzer,

 

vielen Dank für Ihre Rückfrage zu unserer Pressemitteilung!

 

Das nun vorgelegte Gesamtkonzept Elbe formuliert die Rahmenbedingungen für Maßnahmen an und in dem Fluss für die nächsten zwei bis drei Jahrzehnte. Anspruch des jahrelangen Beratungsprozesses war es, den ökologischen, wirtschaftlichen und verkehrlichen Aspekten gerecht zu werden und einen möglichst breiten Konsens zu erzielen. Aus diesem Grund waren an dem Prozess neben Vertretern der zuständigen Bundesministerien für Verkehr und Umwelt, auch Vertreter von Umwelt- und Wirtschaftsverbänden, der Anrainerbundesländer, der Evangelischen Kirche und der Tschechischen Republik beteiligt. Konkret soll mit den beschlossenen Maßnahmen unter anderem die Schifffahrt gesichert, die Erosion verlangsamt und die ökologische Vielfalt erhalten bleiben.

 

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.gesamtkonzept-elbe.bund.de/

 

Für die Prignitz ist die Einigung von Bedeutung, weil der Hafen in Wittenberge, der Tourismus entlang der Elbe und das Biosphärenreservat Elbtalauen davon profitieren.


RTL- Fernsehteam kommt ins Ruhner Land

Aufbruchstimmung wird bald deutschlandweit gesendet.Text folgt...

Planwirtschaft Prignitz schlägt wieder zu

Dorfbildzerstörung eines Rundlings mit neuem Unfallschwerpunkt

Die Agrargenossenschaft, der Landrat, der Vertreter des Amtsbereiches Putlitz Berge hatten wieder allen Grund zu feiern. Grundsätzlich ist es gut, dass die alte Kreisstraße zwischen Bresch und Pirow erneuert und verbreitert wurde. Gemeinsam freut man sich über all die neuen Straßen, die im letzten Jahr rund um Bresch gebaut wurden. Lebensgefährliche Gefahren/ Obstbaumalleen/ Dorfplatzgestaltung oder sogar die Meinung der Bürger spielte wieder einmal keine Rolle.

 

Nur die Dorfgemeinschaft war bei der Planungsphase wieder einmal nicht korekt eingebunden. Pirow und Landkreis als Straßenbetreiber legten ohne Bürgerversammlung für Bresch alles von oben fest. So wie die A 14 gebaut wird, baute man auch hier. Die da oben sagen wo es lang geht. Egal ob die beiden einzigen Kinder des Dorfes (1 Jahr und 5 Jahre) vor und jetzt halt auch hinter ihrem Haus eine Schnellstraße vorfinden.

 

Unfallgefahr: der neue Wirtschaftsweg zwischen Wüsten Varnow und Bresch

Im Frühling letzten Jahres passierte bereits ein folgenschwerer Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit, bei dem nur durch das herzhafte Eingreifen des jungen Vaters Schlimmeres verhindert wurde. Eine alte Dame hob seinerzeit mit ihrem Wagen an der Kreuzung ab, zerstörte im Flug die Fassade eines Gebäudes und landete ca. 15m weiter kurz vor der Einfahrt vom Gewerbebetrieb Scherff. Damals war jedoch die Straße noch gar nicht ausgebaut. Zudem weist jedes Navi wenn man von Putlitz kommt, diesen Wirtschaftsweg als reguläre Straße aus. Selbst der Linienbus raste schon zwischen den Gebäuden des sonst so friedlichen Weges hindurch.

 

Dorfbildzerstörung

1.

Anstatt die Ersatzpflanzung mit Obstbäumen an der alten historischen Obstbaumalle zu pflanzen, "pratscht" man die Bäume ohne Planung mitten auf den Dorfplatz. Toll!

2.

Auch die ursprüngliche Kopfsteinpflasterung im Ortskern als Verkehrsberuhigung und ortsbildprägendes Element wird breit geteert.

 

 

Planwirtschaft von oben ist leider Stil der Prignitz.

Landleben/ Landträume einfach gemacht

Infozentrale für Stadtflüchtlinge  eröffnet

Landträume lassen sich einfacher und schneller in einer guten Gemeinschaft realisieren. Gerade die Gemeinschaften, die aufgeschlossen gegenüber neuen Ideen sind, gibt es nicht in jedem Dorf. Bei uns im Ruhner Land haben wir viele Neuankömmlinge, die bereits ihre kleinen Existenzen aufgebaut haben. Wir freuen uns über jeden, der unsere Region mit seinen Ideen bereichern möchte. Auf dass es noch bunter werde.

 

Landleben ist eine gute Alternative zum Stress der Stadt. Doch es gibt viele Schwierigkeiten zu überwinden.Wie ist die Dorfgemeinschaft? Was kostet Landleben? ....Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, ökologische Produkte.... sind einige Fragen, die sich die Neuankömmlinge stellen müssen. Aber auch, wie ist der Boden, wenn man was von einem schönen Garten haben will.

 

Das wichtigste sind aber die Netzwerke. Sie führen Euch sehr schnell  in eine konstruktive offene Gemeinschaft. Hier können wir als Verein Neues Landleben gerne weiterhelfen.     Kontakt: tobias-schweitzer@gmx,net

Liebe Ziegendorfer: Ihr seid Zukunft ;-)

GRÜNE WOCHE wir sind dabei: Pfarrhaus/ Ruhner Land/ Zukunftsforum 2016

Sehr geehrte Zuwendungsempfänger der Modell- und Demonstrationsvorhaben „Regionalität und Mehrfunktionshäuser“!
 
Erfreulicherweise haben alle Vorhabenträger der BULE-Mehrfunktionshäuser ihre Teilnahme am Vernetzungstreffen „Mehrfunktionshäuser“ am 25. Januar 2017 (16.00 bis 18.00 Uhr im CityCube Berlin) zugesagt.
Es werden Vertreter(innen) von insgesamt 14 Modell- und Demonstrationsvorhaben teilnehmen.
 
Zentrale Ziele des Vernetzungstreffens sind also die gegenseitige Information und das Kennenlernen der Akteure aus der anderen Projekten. Diesen Wunsch haben auch viele von Ihnen geäußert.
Gelegenheit für einen vertiefenden Austausch besteht dann direkt anschließend im Rahmen des BMEL-Empfanges in der Messehalle 4.2..
 
Bitte denken Sie daran, sich für das Zukunftsforum anzumelden, damit Sie Zugang zum CityCube haben:
Eine Eintrittskarte für die Messe benötigen Sie nicht, diese ist in der Teilnahme am Zukunftsforum enthalten.

Gibt es bei Euch im Kindergarten Flüchtlinge? Janosch 4 Jahre: "Nein nur Kinder."

Eure Ideen

vom NEUEN LANDLEBEN haben gewonnen.

WIR schaffen das....

und noch viel viel mehr

Neulandgewinner 2016                Verein "Neues Landleben e.V."

Tobias Schweitzer, der sagte, "MIT den Bürgern geht Landleben, OHNE seht ihr ja, was in den letzten 25 Jahren in vielen ostdeutschen Dörfern passiert ist..."

Referenzen/ Eignung von Tobi aus Bresch..... sein Engagement vor der Preisverleihung

Preis für die Zukunftsmacher des ostdeutschen Landlebens

Landinnovation wird gewürdigt

 

Der mit 50 000 Euro dotierte Neulandgewinnerpreis ging an Tobias Schweitzer und 19 weitere Idealisten, die sich für ein Neues Landleben engagieren.

 

Zum Neulandgewinner 2016 wurde am 1. Dezember der Ideenfinder Tobias Schweitzer aus Bresch gekürt. Er überzeugte eine renommierte Jury bestehend aus Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Als Vorsitzender des Vereins Neues Landleben e.V. gewann er mit seinem Projekt „Ruhner Land. Eine Region erfindet sich selbst" den mit 50.000 Euro dotierten Neulandgewinnerpreis der Robert Bosch Stiftung. Zusammen mit dem Thüne Institut Berlin engagiert sich die Stiftung für die ländliche Entwicklung des ostdeutschen Raumes. Ob der Demokratiebahnhof in Anklam, die Energiegenossenschaft in Usedom oder auch das andere Prignitzer Projekt von Christina Tast „Dorf macht Oper“- all dies sind herausragende Projekte, die an ein zukunftsfähiges Landleben glauben

 

Die meisten kennen Tobias Schweitzer als Chef des Landhauses in Bresch, wo er binnen Kürze bewies, wie sich ein touristischer Ort auch im totalen Nichts hervorragend entwickeln kann. Ob als Herausgeber der Online Zeitung „Neue Prignitz“ oder als Vereinsvorsitzender des Vereins „Neues Landleben e.V.“ steht Tobias Schweitzer auch für einen konstruktiven Neuanfang in unserer Region.

 

„ Als ich vor 10 Jahren in die Prignitz kam, wusste ich nicht, worauf ich mich da eingelassen hatte. Auch die Schwierigkeiten, auf dem Land zu überleben, habe ich unterschätzt. Und doch ist die Prignitz und vor allem die Region um die Ruhner Berge mir sehr ans Herz gewachsen. Schon früh musste ich lernen, dass von den etablierten Kräften der Prignitz nichts zu erwarten ist. Überall wo ich damals um Hilfe bat, kam nichts zurück. Aus meinem ursprünglichen Altenpflegekonzept „Lebensraum statt Pflegeraum“ wurde nicht wirklich etwas. Die Idee, mit ein zwei betagten Menschen ein Landhaus zu betreiben, setzte sich nicht durch, weil mir weder ein Pflegedienst noch einer der Wohlfahrtsverbände helfen wollte. Und auch meine Projektideen für die nachhaltige Entwicklung eines modernen Landtourismus wurden nur belächelt. Auch als privates Mitglied im Tourismusverband wurde ich abgelehnt."

 

All diese Erfahrungen haben ihn dazu geführt, eigene Strukturen für all die ungehörten Bürger zu schaffen. Die Onlinezeitung „Neue Prignitz“ als freies Pressemedium und Diskussionsplattform für neue Landideen wurde 2012 eröffnet. Die Vereinsgründung war fast eine logische Folge. Durch die Gründung des Vereins konnten nun Konzepte erstellt werden. Diese ideenreichen Konzepte wurden durch unterschiedlichste Förderstellen gerade in Mecklenburg Vorpommern sehr gut unterstützt.

 

„Die Ruhner Land“ Idee

 

Vor zwei Jahren saßen 7 Bürgermeister in der Schweinebar von Bresch und beschlossen, gemeinsame Wege „grenzüberschreitend“ zu suchen, um der Region auf die Sprünge zu helfen. Die Gemeinden Suckow, Marnitz, Tessenow, Ziegendorf, Siggelkow auf der Mecklenburger Seite sowie Pirow und Berge auf der Brandenburger Seite zählen sich nun zu dem Verbund „Ruhner Land“. So existieren bereits angesichts der Kreisgebietsreform von MV Ideen, ob man sich nicht als Gemeinden des Ruhner Landes zu einer Großgemeinde zusammenschließt statt durch Parchim eingemeindet zu werden.

 

 

Vorarbeit / bereits Erreichtes

 

Auch wenn es den Verein erst seit zwei Jahren gibt, konnte er schon viel erreichen.Im Vorfeld des Projektes wurde mit Bundesmitteln das Alte Pfarrhaus in Ziegendorf zu einem Multifunktionshaus mit Poetenstube, Innovationsraum und Dorfzimmer bürgernah saniert. „Es waren die Träume der Dorfbewohner, die ich half umzusetzen“, meint Tobias Schweitzer. Und auch seine Idee, ein Gartenland zu gründen, wurde in Ziegendorf bereits in ersten Ansätzen fertiggestellt. Dank der Bingo Stiftung konnte ein neuer Dorfplatz mit 100 Obstbäumen bepflanzt werden. „Nur dem Engagement der Bürger von Ziegendorf ist es zu verdanken, dass wir diese Projekte im ablaufenden Jahr realisieren konnten.

Es waren die Menschen der Dörfer, die die Bäume pflanzten, die die alten Öfen abrissen und dafür sorgten, dass der Pfarrgarten gepflegt wurde. Durch diese Arbeiten fanden die Menschen wieder zurück zu einer Gemeinschaft. Aus Frust wurde wieder Lust, sich der Sache der Dorfentwicklung als Bürger selbst anzunehmen.“

 

Inwiefern diese positiven Entwicklungen auch in den anderen Gemeinden der Region zu einem neuen Zusammenhalt der Bürger führen, wird sich zeigen. Inwiefern sich weitere Bürger als „neue“ Gemeinschaft einer Region wahrnehmen, ob sich wieder mehr Bürger für einen ehrenamtlichen Wiederaufbau ihres Dorflebens engagieren, bleibt offen. Jedoch sieht hier Herr Schweitzer seine Aufgabe als Moderator und Ideenfinder, Projekte zu verbinden, Brücken zu schlagen und auch mit weiteren Ideen zu bereichern. Die zwei Jahre werden uns zeigen, ob es uns gelingt, den Menschen wieder ein Stück Hoffnung und Zuversicht für ihr Leben im Dorf zu vermitteln.

 

 „Ich sehe dort kein Problem, vor allem dann, wenn sich die Würdenträger der Prignitz endlich einmal dazu entschließen könnten, die 25jährige Blockadehaltung gegenüber ihren eigenen Bürgern aufzugeben. Ich würde mir sehr wünschen, dass aus der Planwirtschaft Prignitz endlich ein moderner bürgernaher Verwaltungskreis entsteht, wo der Einzelne mit seinen konstruktiven Vorschlägen erstmalig ernstgenommen würde."

 

"Nicht als Privatperson Schweitzer, dieses Mal stellvertretend für das Ruhner Land, rege ich eine Visionenschmiede für ein „Neues Landleben“ an. Es wird Zeit, dass sich die politischen Eliten wieder mit den innovativen Bürgerkräften an einen Tisch setzen, ansonsten werden sie die Menschen an Pegida &Co verlieren."

 

Winter

Winterzeit

 

Weißer Reif wächst im Nebel der Dezembertage an den herabhängenden Zweigen der kahlen Birken. Verschwunden der Sommer, der Herbst und noch nicht Winter. Es ist auch kein Frühling. Es eine Zeit des Kälterwerdens. Kälter als Frost ist das Gefühl dieser Tage. Tage, wo durch aufgepeitschten Hass gegen Andere Liebe zum Leben brutal ersetzt wird. Parteien und gesellschaftliche Kräfte befinden sich auf dem Rückzug. Werte des Lebens, die schon lange nicht mehr durch einen Glauben egal welcher Art getragen werden. Die Unvollkommenheit der eigenen Träume und der damit verbundenen Fehlschläge treibt die Menschen zurück in den Wahn. Zurück in die Zeit, wo Grölen und Schlagen Völker vernichtete. Menschen ausgrenzen, separieren, Neid und Vorurteile werden als Saat wieder ausgebracht. Die ersten Früchte der finsteren Saat werden von den Braunen gefeiert und eingebracht. Es sind die Gesetze der Ausgrenzung, der Verfolgung von Menschen. Es ist die Abreise der Demokratie, wie wir sie kannten. Sie ist nicht mit den Zugvögeln in den Süden gezogen. Die Hoffnung zog Richtung Süden. Wir bleiben hier.

 

Lohnt es sich aufzustehen? Lohnt es, sich zu wehren?

 

Weißer Reif legt sich über alles. Weiß der Rasen, weiß das Dach, Weiß jemand, wo der Nebel wieder aufhört? Still ist es hier auf dem Land. Die Türen sind wieder geschlossen. Die Straßen bleiben wieder leer. In den Städten wird gestritten. In den Städten wird gefeiert…. Hier bleibt es leer.

 

Ich…ist Ich wieder wichtig? Ich weiß nicht mehr. Ich fühle mich nur leer. Soll man Partei ergreifen? Soll man für etwas wieder kämpfen oder mehr? Soll man nur denken? Auch das fällt schwer, denn es bleibt alles wieder leer.

Landhaus Aus?

Aus baurechtlichen Gründen werden wir vorerst keine weiteren Buchungen annehmen können. Bis auf weiteres bleibt alles geschlossen.  Soll ich Riesen Kredite aufnehmen das Haus entsprechend nachrüsten? Um dann meine Freiheit an die Bankwirtschaft für Jahrzehnte zu verlieren? Soll ich all jene die im Landhaus glücklich wurden, absagen? Die an die neue Zukunft glaubten entäuschen? Soll ich all jenen die in der Umgebung hoffnungsvoll Gästezimmer sagen sie hatten in einer Utopie investiert. Den Gästen der Hochzeiten absagen. Soll ich selber meine alten Träume absagen?

Bilder der Vergangenheit, die Zukunft sein sollten

 

 

 

 

Grenzregion MV/Prignitz droht wieder braun zu werden

Flüchtlingsunterkünfte brennen, Pegida wird im Osten AFD, die Straßenschilder werden mit Nazisprüchen überklebt, Flüchtlinge sind fast schon alle wieder weg. Während sich die letzten gehenden Flüchtlinge per sms die Bilder ihrer in der Apokalypse "Aleppo 9/2016" gesprengten Väter und Mütter gegenseitig zusenden, positionieren sich die Nazi-Rechten rechts der AFD und werden schärfer, geplanter und auch agressiver. Es geht um "Heimatschutz" und "Überfremdung".

 

Herzliche Grüße vom Land der Vergessenen, Prignitz/ MV. 

Aus dem Ruhner Land, das es eigentlich gar nicht gibt. Ist eine Erfindung von einfachen Menschen, die stolz darauf sind, weltoffene Demokraten zu sein. Sie bauen sich gerade wieder selbst mit viel Unterstützunng in Form von ungewöhnlichen Orten SEHR erfolgreich auf.

 

"Ja, seitdem jetzt was für uns gebaut wird als Dorftreffpunkt für alle, machts mehr Spaß, mit dem Nachbarn zu quatschen, weils mal was Neues gibt." "Nächste Woche kommt ein bekannter DJ, dann Baumpflanzaktion mit den Brautpaaren....."

 

es wird wieder gesund lebendig ;-)

 

Das hilft.

 

ich weiß als Neulandgewinner 2016, dass wir das mit dem Ruhner Land schaffen, weil wir schon längst grenzübergreifend tapfere Freunde geworden sind, denen Menschlichkeit mehr wert ist als all der Mist da draußen.

 

 

J

Wiedergeburt statt Abriss: eine Region findet ihren Anfang im Ende. Das Nichts nennt sich nun "Ruhner Land".

Das Fest des Abschíeds ist unser Kapital. Die Chancenlosen sind das Kapital. Das Geld liegt im Nichts jener, die noch an etwas wie Freundschaft glauben wollen,

 

Das war das Geschäftsprinzip vom Landhaus Bresch und zukünftig vom Ruhner Land.

 

WIR werden das Nichts der Landräte und all der Bürger, Atheisten, die nicht mehr wissen, woran sie glauben, niederwalzen durch feine schöne Feste. Wir feiern mit den umweltbewussten Städtern, die an die Nachhaltigkeit denken, ein neues Miteinander bei Hochzeiten und Dorffesten. Wir bauen Dorfplätze zu Gärten der Bürger um.  Die Städter suchen ein idyllisches Land. 

 

Sie bringen Geld und Freunde mit. Sie fahren in ein Land, wo die Liebe mehr zählt als Geld. Sie fahren dorthin, wo Frauen der umliegenden Dörfer Kuchen backen, wo Behinderte, Sterbende und Brautpaare ihren Ort des Glücks, der menschenwürdigen Ruhe finden. Im Feiern vereinigt sich das Leben und Sterben und wieder Leben.......

 

Grenzen Brandenburgs und MV's  gibt es bei der Menschlichkeit nicht, und wenn  es Grenzen gäbe, würden wir sie durch unsere Kreativität einreißen. Pfarrhäuser werden Innovationsräume mit moderner Büroinfrastruktur, gemütlichen Dorfwohnzimmern und Poetenstuben, wo man all das, was man schon fast Wunder nennen kann, aufschreibt. 

 

Grenzen sind dazu da, eingerissen zu werden. Es geht um Glauben, nicht um Land. Menschlichkeit als NEUE Prignitz in Partyform. Feste des Glücks und der Zufriedenheit werden mit netten Menschen der umliegenden Dörfer und Städte entwickelt.

 

Als Neulandgewinner, oder vormals schon Ideenfinder, wird mir die Aufgabe viel Spaß machen, jetzt bezahlter Regionalmanager für zwei Jahre zu sein.

 

Buttom Up System, Basisdemokratie, Fair trade... Buchungszahlen ins Unendliche... Die rennen uns die Bude ein, weil alle die gleiche Sehnsucht haben nach mal Nichts, Nichts... außer ein kleines Stückchen Menschlichkeit, Zeit, Ruhe, Happiness ...

 

Ja, reißt die Prignitz weiter ab

Tod, sterben; Abriss, Vetternwirtschaft, die größte Armut Deutschlands sind die Herrscher im Nichts was sich PRIGnichts nennt. Nirgendwo sonst sind Missgunst, Flucht

und Einsamkeit größer als hier. Doch das Nichts hat uns Menschen die Chance gegeben, zu sagen: WIR...Marita, Petra, Tobi... Flüchtlinge, Johanna ... Nee, nee wir sind NOCH da und leben hier, LEBEN IST HIER. Wir backen, kochen, shutteln euch durch die Gegend, um euch vorm Abschied noch kurz zu sagen, es gibt sie, die "guten" Prignitzer, die  gemeinsam mit allen einsamen Menschen, verschmähten Säufern und Alten der Region sich vorm Abriss der Häuser und Dörfer noch einmal zusammentun, um das Leben hier in Freiheit zu  feiern. Und wenn es sie nicht gibt, dann nehmen wir sie uns einfach noch einmal beim Abschiedsfest mit den Gästen der Welt, die gerne die Beisetzung als Wiedergeburt der Region  feiern.

 

Wir sind jetzt plötzlich die Gründer der neuen Dorfzentren, Kandhäuser, Restaurants im Kleid der ewigen Ruhe und Einsamkeit,

Stärker brennen Neid, Missgunst, Assozialität und Einsamkeit so niederträchtig das letzte menschliche Leben nieder wie in der "unentdeckten Prignitz".

Zauberhaft, es klappt  - wir glauben wieder

Landfrauen, Landhäuser, Gäste aus der ganzen Welt, Hochzeiten, der Bischhof, Bild der Frau, die Dörfer der Region.... gründen das Ruhner Land um zu zeigen, es gibt die Menschlichkeit. Die Bundesregierung, die Boschstiftung, der Landkreis Prignitz, die Bürgermeisterin von Ziegendorf und viele viele andere sagen ja zum fairen Zusammenleben. Ob Flüchtlinge oder Feuerwehrleute.... "WIR" bauen das Ruhner Land, EINE REGION ERFINDET SICH SELBST, Staatssekretäre, ZDF-Redakteure... die Stiftung selbst.... Wir geben dem Schweitzer mal 'ne Stimme, damit er nicht länger ins Leere ruft.

Keine A 14 und kein Großhafen in Wittenberge, Fahrradland, Rentnertouris,,,,, HOCHZEITEN... das isses

Wir geben den chancenlosen Dörflern wieder eine Chance.

 

Wir geben den Landfrauen eine Stimme und setzen sie auf einen Thron, weil sie ehrenamtlich, mit Hilfe der Bundesregierung und Angela Merkel ein Paradies erfinden.

 

Wir zeigen den Gästen der Welt, was Gastfreundschaft im Ruhner Land heißt.

 

Wir zeigen dem Bischof, wie man auch bei Atheisten die Kirchen wieder als Ort für Menschen entdeckt, die edle Abendessen vor Jesus Christus ehrfürchtig und edel zelebrieren, Hochzeiten und Taufen in einem neuen alten Kleid ehrfürchtig mit vielen Menschen feiern.

Wirtschaftsland Ruhner Land

Das Investitionskapital ist die Menschlichkeit, das Ehrenamt ist Freunde finden

These: Ist die Demontage der Prignitz gewollt?

an den PRIGNITZER

 

 "Titanic der Prignitz" in Gefahr

 

 

 

Filmtheater anno 1910 im Dornröschenschlaf wird wohl nach den derzeitigen Planungen der Stadtverwaltung unwiederbringlich zerstört.

Schön, dass sich der PRIGNITZER entschlossen hat, von der geplanten Zerstörung des letzten Diamanten der Prignitz zu berichten. Das alte Filmtheater gegenüber vom Roland soll Stadtarchiv werden. Der Verein Neues Landleben mit seinen Ideen, den Saal im Originalzustand zu erhalten und mit einem Konzept erfolgreich zu bewirtschaften, bleibt ungehört. Stattdessen soll es ein Stadtarchiv werden und der Zauber einer Zeit, als die Titanic noch nicht unterging und Perleberg im Geiste der Gründerzeit dort anno 1910 die ersten Stummfilme zeigte, wird unwiederbringlich zerstört. Zumal es andere Gebäude in Perleberg gibt, die als Stadtarchiv mit Sicherheit besser geeignet wären. Es ist, als ob die Stadtverwaltung von Kairo befiehlt, die Pyramiden abzureißen.

 
Gerne können Sie diese Mail mit den Bildern veröffentlichen als Leserbrief. Entschuldigen Sie meine Offenheit, wobei ich denke, Menschen, die Dinge auch einmal von einem anderen Standpunkt betrachten, haben eine größere Bandbreite in der Argumentation. Gerade wenn man wie ich an der Basis und wirklich auf dem Land lebt, hat man einen anderen Blick auf das Land als jene, die in Berlin oder den regionalen Verwaltungsstädten leben. Wir sehen, wie die alten Alleen, Streuobstwiesen durch Windparks ersetzt werden. Wir spüren, dass kaum einer wirkliches Interesse hat, die Dörfer zu revitalisieren. Fläche als Wirtschaftsfläche für Energiebauern und Windparkbauern sind lukrativer. Und wenn ein kulturelles Landschaftsbild Stück für Stück unauffällig demontiert wird, gibt es dort nichts Wertvolles mehr es zu erhalten. Dann kann man erst recht sagen, lasst uns die Fläche als "reine" Agrar- und Energieproduktionsflächen nutzen. Viele der Alteingesessenen sehen diesen Hintergurnd nicht, sie finden, dass alles jetzt so schön "ordentlich" wird. Tourismus als Motor für den kulturellen Erhalt einer Landschaft mit Gasthäusern und schönen Dörfern liegt nicht auf Kurs. Ob gewollt oder ungewollt, das Storchenkonzept ist ein Alibi, das die Zerstörung und den Zersetzungsprozess der Prignitz eventuell sogar bewusst hinnimmt. Das Sterben der Prignitz scheint vielerorts unaufhaltsam.

 

 Hier und da ein paar idealistische Einzelakteure, die auch schon mal in die Presse kommen. Aber da es keine Vernetzung dieser "neuen" Kräfte für ein  "neues Landleben" gibt außer meiner Onlinezeitung und ein paar Kulturvereinen wird es schwierig bleiben für neue Wege des Landlebens.  Und eine finanzielle Unterstützung erhält im Grunde erst recht keiner. Ich habe einmal in den fast zehn Jahren für mein Engagement 50€ vom Amt Putlitz Berge erhalten, sonst nix. So wird die Demontage des kulturellen und auch des Gemeinschaftslebens in den Dörfern in der Prignitz weitergehen. Neue Landideen bleiben Einzelstimmen, die nicht gehört werden (wollen). Die Lobbyisten im Bundestag sind keine Dorfidealisten, es sind große Versicherungen, börsennotierte Marktführer, Vertreter der Energiekonzerne. Wer würde einem Landhaus zuhören oder einer Rumpelscheune? Und genauso ist es schon auf Landkreisebene. Ich selbst war einmal bei einer Neujahrsveranstaltung des Landkreises, da waren keine Bürger, nur die obersten Vertreter von Verwaltung, Feuerwehr und Verbänden. Auf Verbandstreffen werden Vorträge über Frösche und Vögel gehalten. Bürger kommen dort nicht zu Wort. Man klatscht freundlich Beifall, muss seinen Kaffee selbst bezahlen und geht wieder nach Hause. Oft haben diese organisierten Treffen etwas von einer Staatsdumaveranstaltung an sich. Selbst wenn sie liberal rüberkommen. Selbst die EU-Treffen, die anfangs zumindest den Anschein hatten, dass jetzt endlich einmal die neuen "sehr" guten Ideen unterstützt werden würden, scheiterten nicht nur an den Eigenanteilen und dem bürokratischen Wust. Ich glaube ernsthaft, man will keine Erneuerung des Landlebens in der Prignitz und dies gilt für alle, oder jene, die vielleicht durch Abhängigkeiten und Verstrickungen (ich sage bewusst nicht Vernetzungen) kein Mitspracherecht haben. Es ist schade um diesen wunderschönen Landstrich, der wirklich viel Potential birgt. Aber wie Sie in meinem neuesten Artikel in der Onlinezeitung lesen können, plant man nicht die Rettung des in Orginalfassung existierenden Filmtheatersaals, sondern den Umbau zum Stadtarchiv, der mit Sicherheit sehr viel teurer wird als die Erhaltung, weil Archivalien nun mal extrem aufwändige klimatechnische Bedingungen brauchen. Skandalöserweise hat man kürzlich  die wunderschönen Ladenfliesen eines uralten Jugendstilinterieurs am Schuhmarkt zerstören lassen. Man schaut weg, lässt zu (was macht eigentlich der Denkmalschutz, ist der schon eine Leiche?) und ist froh, dass selbst die Flüchtlinge nicht bleiben wollen.

 

Wenn man sich die Zahlen der Prignitz anschaut, egal ob in den Geschäftsberichten des Tourismusverbandes oder der Wirtschaftsfördergesellschaft, stutzt man: entweder stimmt da was nicht oder man ist zu wenig kreativ im Denken. Ich weiß für mich woran es liegt. Als kleiner Robin Hood freue ich mich, mit meinen Akteuren eine kleine aber wachsende Gemeinschaft zu bilden, die zumindest die Region um die Ruhner Berge nicht nur erhalten, sondern auch für die Zukunft als Region für Leben auf dem Lande entwickeln will. Es ist auch sehr erfreulich, dass uns in diesem Bestreben private Stiftungen mehr und mehr helfen möchten. Ob es ausreicht, weiß ich nicht, aber zumindest gibt es jenseits der etablierten Bauern und Handwerker neuzugezogene Visionäre, die diesen Landstrich auch in Zukunft ihre Heimat nennen wollen.

 

Ob es uns gelingt, weiß ich nicht, derzeit werden weiter Alleen abgesägt und die letzten schönen Orte entwertet. Als Vereinsvorsitzender des Vereins Neues Landleben, als Onlinezeitung Neue Prignitz werde ich als visionärer Realist  meine Ziele zur Rettung einer besonderen Region entspannt  weiter verfolgen. Denn ich habe mein Paradies im Landhaus längst gefunden.

Die Titanic Perlebergs Anno 1912 kurz vor der Zerstörung

Isis sprengt Ephesus, Perleberg zerstört das alte Filmtheater

Filmtheater Perleberg steht vor der Zerstörung, Bürokraten haben Schwachsinnskonzept. Auf den Verein Neues Landleben mit seinen Theaterleuten, Investoren und Ideenfindern hört wohl wieder keiner.

Wieder zeigt sich, dass die Planwirtschaft Prignitz an ihrem unwiederbringlichen Zerstörungsfeldzug der letzten Diamanten festhält. Ein Stadtarchiv wird wohl den letzten Kaisersaal der Belle Epoque für immer zerstören. Statt bei Cocktails mit der Welt Stummfilme bei Launchmusik ein neues Zeitalter der Behutsamkeit zu feiern, wird zerstört. Statt den gehörigen Respekt vor einem ganz besonderen Ort unserer Vorfahren zu haben, wird Ideenlosigkeit die endgültige Zerstörung bewirken. Wir haben das Konzept, um in einem der schönsten Räume der Prignitz mit der Welt Champagner zu schlürfen und gemeinsam von einer längst vergangenen Zeit zu träumen. Es werden wohl wieder die Bürokraten stumpfe, in Neonlicht getauchte Bücher in das geplante Archiv stapeln. Neonlichtgetauchte stapelbare Bürostühle ersetzen den Kellner, der die Dame zur Toilette geleitet. Das Servieren in dem im Original erhaltenen unveränderten Palais der Prignitz kann Realität werden: Wir haben Finanziers und Personal und vor allem eine Idee, die zeigen kann, dass Originalerhaltung und Zukunfts-/ Wirtschaftsbildung, ja demographischer Zuzug in einer Stadt kein Widerspruch, sondern eine Einheit sind. Das Landhaus hat gezeigt, dass wir in der Lage sind, tote Denkmäler wiederzubeleben, ohne bauliche Zeitzeugen zu zerstören.

 

Dornröschen kann wachgeküsst werden und auch kommenden Generationen erzählen, was die Belle Epoque der Prignitz war. Das Filmtheater kann, wenn Ihr es wollt, wiederbelebt werden, ohne ihm nur ein Haar zu krümmen. Ihr habt gesehen, wie armselig die "Innovation" des mikrigen Infopavillions im Judenhof den Charme des dortigen Ortes unwiederbringlich zerstört hat. Ihr wisst, was der Tourismusverband als Parkplatzmekka um den Seddiner Grabhügel andenkt.

 

Dafür werden NIE Besucher in die Prignitz kommen.

 

Also postet mal diesen Artikel, wir als Onlinezeitung machen es nicht. Wir wollen, dass andere auch Kulturgut retten wollen, oder eine Diskussion darüber zumindest ebenfalls ein Anliegen ist. ....VOR der Zerstörung.

 

Tobias Schweitzer, Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Neues Landleben e.V." , zukünftiger (eventueller) Betreiber (wenn die da oben uns endlich einmal eine Chance einräumen) des UFA FILMTHEATERS PERLEBERG als neuer Treffpunkt für Stadt und Land, also ähnlich wie das boomende Landhaus

Bingo! Wir haben wieder gewonnen!

100 Obstbäume für den geplanten Dorfpark von Ziegendorf

Verein Neues Landleben sagt DANKE!!!

100 Obstbäume für das Ruhner Land

 

Nicht Geld / Bürgerengagement ist gefragt

Das Gartenland Ruhner Land ist wieder einen entscheidenden Schritt voran gekommen. Dank der Stiftung Nordeutscher alter Obstbäume und der Lotteriegesellschaft Bingo wurde unsere Idee, alte Streuobstwiesen mit Parkideen für die Dörfer ausgewählt, um unterstützt zu werden. 100 Obstbäume wurden in Form von 8000€ bewilligt.

 

Jetzt brauchen wir die Bürger, die helfen, sie zu pflanzen. Der Eigenanteil ist das Pflanzen und Pflegen der Bäume, da braucht es noch die eine oder andere Hand. Die Landschaftsarchitekten Marko Wolschendorf und Tobias Schweitzer werden fachlichen Beistand ehrenamtlich leisten. Klasse wäre es, noch dieses Frühjahr die Pflanzung durchzuführen. Bei der Dorfversammlung am Samstag, 2.April 10 Uhr werden wir die Planung vorstellen. Jeder, der sich für die Wiederbelebung unserer Region als Gartenland interessiert, auch über Ziegendorf hinaus, ist herzlich eingeladen.

 

Wir freuen uns auf Euch.

Touristiker helfen sich bestens untereinander

Landhaus Bresch 2016 ausgebucht 100 000 Euro für die Region

Jetzt ists soweit: im dritten Jahr Tourismus ist bereits jetzt das Landhaus an den Wochenenden komplett ausgebucht. Bis Ende September haben wir keinen Termin mehr frei. Hochzeiten über Hochzeiten. Die Region verdient an jedem Wochenende  6000 Euro mit. Das Landhaus schafft für die Region Umsätze und neue Arbeitsplätze, ob indirekt oder direkt

 

 

 

Landhausimpuls 100 000 Euro

im dritten Jahr Tourismus

100 Gäste pro Hochzeit im Landhaus gleich 3000 Euro Caterer, 1000 Euro Getränke, 2500 Euro Übernachtungsgelder für empfohlene Unterkünfte in der Region. 500 Euro Blumen, und Sonstiges .... ca 6000 Euro pro Wochenende. Mal 4 Wochenenden mal 4 Monate Saison gleich 100 000 ohne die Einnahmen im Landhaus selbst.

 

Tourismusverbandsimpuls: 3 – 5 Euro

nach 25 Jahren

Wieviel verdient die Region der Dörfer an Fahrradtouristen? Wir nur 3 oder 5 Euro, es ist immer der gleiche „EINE“ Fahrradfahrer pro Jahr, der uns besucht, sonst kommt hier keiner.

 

Auch bei den andern Touristikern der Dörfer der Umgebung kam kein Fahrradfahrer an, da es auf den Straßen zu gefährlich ist. Es gibt zwar Schilder, aber kaum gute Fahrradwege

 

Das Landhaus ist in Hamburg und Berlin mittlerweile fast bekannter als die Prignitz selbst ;-) Onlinezeitung, Landfrauen usw. machts möglich auch ohne lästige facebookposterei.

 

Diakonie Dobbertin beabsichtigt, den Betrieb der Kindertagesstätte St.Georg in Suckow/Marnitz zum 31.12.2016 einzustellen.

DIE BÜRGERMEISTER BEIDER GEMEINDEN SUCHEN NACH AUSWEG

Die Gemeinden Suckow und Marnitz in Verbindung mit dem Amt Eldenburg Lübz sind auf der Suche nach einem neuen Träger für diese Einrichtung.Wünschen Sie uns dazu viel Glück und Erfolg.

 

Diakonie schwingt Abrisskeule

Artikel des Herausgebers der Onlinezeitung°°°

 

Es zeigt sich wieder einmal, dass eine übergeordnete Organisation in unserer Region fehlt. Sei es, dass die Diakonie sich aus dem Betrieb der Kindertagesstätte St. Georg zurückzieht, sei es die mühselige Aufrechterhaltung der Schule in Berge. Grenzüberschreitende Bedarfsanalysen fehlen. Grenzen schneiden die Versorgungsrouten auch für die Bildung ab. Eine unkonventionelle Verkehrslösung fehlt. Anstelle nachzudenken wird einfach aufgegeben. Je mehr die Demontage der Region fortschreitet, desto schwieriger wird es, die daraus resultierenden Infrastrukturzerstörungen zu reaktivieren. Die ehemalige Schule in Ziegendorf ist längst verkauft. Für Familien wird es immer schwieriger, ihre Kinder mit Bildung zu versorgen. Potentielle Neubürger werden andere Regionen eher vorziehen als unsere Heimat.

 

Innovatives Denken und Handeln scheint bei den Verantwortlichen nicht vorhanden zu sein. Der Hilferuf eines Bürgermeisters alleine wird nicht ausreichen. Es ist aber zumindest ein gutes Zeichen, dass diese fortschreitende Erosion der Daseinsvorsorge in dieser Zeitung publik gemacht wird. Vielleicht animiert es junge Familien und andere ebenso, ihre Sorgen mitzuteilen. Daraus und durch eine gemeinschaftliche grenzübergreifende Lösungssuche lässt sich vielleicht doch ein konstruktiver Weg finden, Kindertagesstätten nicht nur zu erhalten, sondern sogar wieder zu füllen. Dann wäre bestimmt auch eine Diakonie bereit, die Trägerschaft fortzuführen. Was ist mit Flüchtlingsfamilien, was ist mit Rückkehrern, was ist mit den Kindern jenseits der Landesgrenze?

 

Es reicht nicht, dass ein Bürgermeister verzweifelt ins Leere auf die Erosion aufmerksam macht. Es würde helfen, neue Ideen zu finden. Der gemeinnützige Verein Neues Landleben kann helfen, die Akteure zusammenzuführen. Das Land könnte helfen. Es gibt viele "WIR" , um eine praktische Lösung zu finden. Als Gesamtkonzept wird es funktionieren. Alleine kann die Diakonie die Aufgabe nicht stemmen.

 

 

 

Dörfer versammeln sich in der Onlinezeitung

Die Urbarmachung einer Region beginnt;-)                                                        °°°

Die Bürger der Dörfer um die Ruhner Berge nehmen Ihr Schicksal jetzt selbst in die Hand. Ehrenamtlicher Arbeitseinsatz auf dem Dorfplatz von Ziegendorf.

 

Die Bewohner Ziegendorf machen es vor. Gemeinsam lässt sich viel bewegen.

Hochzeitsland Ruhner Land

Aus Bauern werden Gärtner und Chauffeure... Willkommen in der "Neuen Prignitz".....wir stellen ein.

"Ruhner Land" Zentrale wird gebaut

GEMEINSAM Träumen lohnt sich: 100 000 Euro der Bundesregierung für unser neue Landvision

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Die Ziegendorfer Landfrauen der gemeinnützige Verein Neues Landleben und die Pastorin Frau Saubert als Vertreterin der

EVANGELISCH-LUTHERISCHEN KIRCHENGEMEINDE HERZFELD

Propstei Parchim

Evangelisch-Lutherischer Kirchenkreis Mecklenburg

Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland

 

freuen sich mitteilen zu dürfen: das Multifunktionshaus im alten "Treffpunkt Altes Pfarrhaus Ziegendorf" wird von der Bundesregierung mit 100 000 Euro gefördert und in diesem Jahr realisiert. Wir danken dem Engagement aller.

 

i.V. Verein Neues Landleben e.V.

Der Jakobsweg durchs Ruhner Land

Rumpelscheune, Landgasthaus Drefahl erhalten frischen Wind

Da ist es das neue Produkt fürs Ruhner Land.

 

Das exzellente Projekt Rumpelscheune (Brandenburg) sowie das Landgasthaus Drefahl werden im neuen Reiseführer durch den Jakobsweg aufgewertet. Bis heute wusste ich nicht, dass der berühmte Jakobsweg nach Compostella direkt durchs Ruhner Land führt. Der Plan wurde bereits ausgedruckt und wir bearbeiten gerde den Text. Im Frühsommer werden die Fotos geschossen und zwei wichtige Einrichtungen mit zwei wunderbaren Akteurinnen erhalten im Reiseführer "Prignitz Ausflugsführer / Ruhner Land"  ISBN 976-3-944913,11-0 Preis 5,90 Euro ihren Platz.

 

Während viele touristische Einrichtungen zu Hochzeitsplätzen werden, fehlen einigen Mitstreitern die dazu notwendigen Infrastrukturen. Jedoch bietet der Jakobsweg, der bisher nirgendwo dargestellt wurde, die ideale Gelegenheit, Wanderer von nah und fern auf eine ganz besondere Reise zu schicken. Nicht Fahrradtourismus, sondern Wanderer als potentielle Kunden können in der Weite unserer Heimat zu sich selbst finden. Beide Standorte liegen direkt an dem Jakobsweg, den Hape Kerkeling bereits in seinem Buch "Ich bin dann mal weg" beschrieben hat.

 

Desiree Manfeld (Landgasthaus Drefahl) mit ihren hochwertigen Zimmern zu günstigen Preisen und ihrer hervorragenden Küche (nicht üblich in der Region), sowie Gudrun Springer mit ihrer urigen Rumpelscheune und ihren über die Grenzen nach MV berühmten Fischessen sind begeistert.

 

Eines ist definitiv: beide werde ich in dem Reiseführer als Jakobswanderrastplatz mit Übernachtungsmöglichkeit darstellen. Die Idee des Jakobsweges wird uns im Ruhner Land weiter verbinden. Die bereits hier und da vorbeiziehenden Pilger werden endlich das vorfinden, was ein Wanderer braucht. Selbst der Gasthof Pinocchio in Pirow kann von dieser Idee profitieren, da der Jakobsweg auch hier genau vorbei führt. Der Nahkauf und Imbiss in Berge sowie die dortigen WC-Anlagen bieten wiederum ideale Rastmöglichkeiten für die Wanderer. 

Ästhetik und ihre Wirtschaftschancen

Ist Schönheit wichtig?

 

Fragen sie das Taj Mahal,(Quelle Wikepedia) Perso-Arabisch: ‏تاج محل‎, DMG tāǧ maḥall / Devanagari: ताजमहल tāj mahal, „Krone des Ortes)

 

Tausende Besucher strömen jedes Jahr an diesen Ort, um Schönheit zu "empfinden". Und jeder, der dort war, wird sich diesem Zauber bewusst.

 

Warum ist Ästhetik auch bei der Dorfentwicklung wichtig? Viele meinen, die A 14 für die Prignitz ist wichtig. Ich sage, das Gartenland der Prignitz ist für unsere Region wichtiger. Auch hier geht es um das Unnütze der "Schönheit" unserer Schöpfung.  Ob Sanssouci oder Landhaus Bresch, die Menschen kommen wegen der Gartenkunst.

 

Tausend Besucher jährlich in Freyenstein - ein 9 Millionen Projekt.

Landhaus Bresch: 1000 Besucher jährlich, die hier Hochzeit feiern. Und mittendrin unsere Johanna (94), die den Altenheimen entkommen ist.

 

Ein paar Geranien im Garten verstreut, der Traum von der Liebe und 'ne Agave mit arabischem Tablett reichten aus, um bei der Hochzeit von Anna und Wolf Gäste aus New York, Paris und dem Rest der Welt ins Landhaus Bresch zu lotsen. 120 Gäste sorgten für Hotelbuchungen, Shuttel- Cateringservice und einen Gesamtumsatz für die Region von ca 20 000 Euro.

 

In Bresch gibt es keine Gewerbegebiete, aber die Menschen des Dorfes werkeln in ihren Häusern, um Gästezimmer zu bauen. Die Buchungen im Landhaus werden sich im dritten Jahr in Folge wieder verdoppeln. Statt 5 Hochzeiten in 2015 haben wir bereits jetzt ca. 15 Anfragen vorliegen. Das schaffen wir schon gar nicht mehr. Obwohl wir nun die Preise endlich an die Kosten anpassen, rennen uns die Menschen wegen der unnützen  GARTENKUNST die Bude ein.  So dass wir freudig mitteilen können: Die ersten Mitarbeiter werden im Landhaus ab Mai fest angestellt (sozialversicherungspflichtig) sein! ;-)

 

Happy NEW YEAR: wir freuen uns schon auf all die neuen Hochzeitskreationen 2016

 

 

Ruhner Land kommt

Kramer und Kutscher, Ziegendorf, Landhaus Bresch und viele andere schwimmen gegen den Strom in die Zukunft. Sie folgen den Kundenwünschen der Invasion von frischen Stadtflüchtlingen, die ein gesunde Welt wollen.

Nicht jeden lässt es kalt, dass die Pole schmelzen. Gerade junge Eltern verlangen regional ökologische Produkte. Wir respektieren diesen Wunsch gerne. Ab jetzt wird das Landhaus regionale ökologische Produkte verpflichtend in seiner Gastronomie verwenden. Es ist die hippe coole Kundschaft aus Berlin und Hamburg, die es verlangt. Nix 50 plus und Rentner. Kreative und Menschen, die an ein Neues Landleben glauben, kommen als neue Karawane in die frische neue Prignitz, die wir vertreten.

 

Die Gäste unseres Hauses legen Wert auf die Zukunftsfähigkeit unserer Welt. Glyphosatprodukte sind out, ökologisches, oft vegetarisches Essen liegt im Trend. Klimaschutz lässt grüßen.

 

Während sich ein Großteil der hiesigen Agrargenossen nach wie vor mit Glyphosat beschäftigt, fragen die neuen Landkunden des zukünftigen Tourismus längst nach ökologischen Produkten aus der Region. Da Ziegendorf und auch moderne Agrargenossen wie Kramer und Kutscher auf die Zukunft setzen, können wir dem Kundenwunsch, dank der niegelnagelneuen Akteure wie Katinka von Kramer und Kutscher diese Produkte ab 2016 erstmals wirklich bieten. Während die Konventionäre den Start in die nächste Landwirtschaftsgeneration verpennen.

 

"Aufgrund der enormen Anfragen können wir es uns wohl ab diesem Jahr erlauben, Standardkunden abzulehnen, denen die Naturveränderungen egal sind." T. Schweitzer

 

Wir als Landhaus werden in Zukunft den Wünschen der Kundschaft folgen und vorwiegend ökologische Produkte verwenden.

 

Quelle Wikepedia:

"Krebserreger Glyphosat: Der Unkrautvernichter von Monsanto

 

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit

 

(Zentrum der Gesundheit) – Glyphosathaltige Unkrautvernichter werden tonnenweise eingesetzt – nicht nur in der Landwirtschaft, auch vom Hobbygärtner. Sie heissen Roundup oder Glyfos und werden vom berüchtigten Gentech-Konzern Monsanto hergestellt. Die schädlichen Auswirkungen auf Natur und Mensch werden verharmlost oder gar geleugnet. Wer Roundup eine Schädlichkeit nachweisen kann, wird von Monsantos Anwälten zum Schweigen gebracht. Nun hat sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingeschaltet."

Wangeliner Garten Lehmmuseum

Gartenkino und viel mehr

Unsere Kulturarbeit, der Wangeliner Garten und das Lehmmuseum werden zu einem großen Teil ehrenamtlich betrieben. Dieses fordert viel Einsatz von den Beteiligten und manches mal reicht die Kraft nicht mehr. Deshalb die Frage an die Empfänger dieser E-Mail: Wer hat Lust, sich mit in unsere Aktivitäten einzubringen? Dieses kann durch praktische Mitarbeit und/oder durch Vereinsmitgliedschaft geschehen. Wer aber keine Lust auf Verein und keine Zeit hat, kann sich auch gern mit einer Spende zum Erhalt unserer Vielfalt beteiligen. Und wer dies alles nicht kann, aber trotzdem etwas tun möchte, der findet auf der Website www.wangeliner-garten.de den Bildungsspender. Über den kann man seine Einkäufe im Internet tätigen und der Verein erhält von diesem Einkauf einen klitzekleinen Anteil. Wenn dies aber alle tun, dann könnte daraus viel werden.
 

Qualitätsprüfung Landhaus

Hallo Ihr Macher der Onlinezeitung,


ich möchte jetzt einfach nur meine "Überwältigung" zum Ausdruck bringen, da ich zu Tränen gerührt bin...von
diesem unglaublichen Konzept, dieser Liebe zu den Menschen und zu sich selbst. Ihr Engagement für die Region und Ihr Landhaus voller gelebter Ideale.


Ich bin eine gestandene Frau, die ein mittelständisches Unternehmen aufgebaut hat. Seit Jahren interessiere ich mich für diverse Konzepte auf dem Land.


Nach Jahren harter Arbeit suche ich schon lange nach einer Möglichkeit, mich beruflich und privat zu verändern.
Es gibt für mich nur noch den Rückzug auf's Land - nicht aus Verzweiflung, sondern weil ich es mir selbst wert sein sollte, für mich eine Nische zu finden, mich um andere Menschen kümmern zu können, die mich brauchen und mir Liebe und Geborgenheit zurück geben.


Ich selbst stamme ursprünglich aus der schönen Schorfheide, habe aber lange Jahre in Berlin gelebt.
Meine Kinder haben jetzt das Haus verlassen und haben inzwischen eine Familie gegründet.
Seit 25 Jahren bin ich selbsttändig tätig - in verschiedenen Branchen - wie schwer Aufbauarbeit ist und wie schön das Gefühl sein kann, wenn man Erfolg hat, weiß ich nur zu gut...!


Aber ich will nicht zu viel über mich schreiben - ich wollte eigentlich nur meine Bewunderung zum Ausdruck bringen - ich weiß, dass das oft mehr Wert hat als Geld!


Über eine kleine persönliche Begegnung mit Ihren Ideen, Philosophien würde ich mich sehr freuen - setze dies aber nicht voraus!
So verbleibe mit ganz herzlichen Grüßen

 

Ihre Marta S.

 

Gute Leute ziehen gute Leute an ;-)

Wir berichteten doch letztens über Schweizer oder Luxemburger oder Menschen mit gewissen Vermögen, die noch etwas anderes wollen als Geld horten und beruflichen Erfolg haben.....

 Lieber Tobias Schweitzer

.....leider etwas verspätet möchten wir uns noch mal bei Dir und Deinen Freunden für den wunderbaren Abend und den tollen Aufenthalt im Landhaus Bresch bedanken!

Wir haben es sehr genossen und es war eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung, die uns darin bestärkt hat, in die Prignitz zu ziehen.

 Wir wünschen Dir und Deiner ganzen WG erst einmal einen schönen Herbst

und hoffen, bald mal wieder bei Euch vorbei kommen zu können.

 

Bis dahin liebe Grüße ins Ruhner Land

Autor möchte anonym bleiben

Hochzeitsland Ruhner Land

wir empfehlen

 

 

Schloss Grube

Bild

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Schloss Neuhausen

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Landhaus Bresch

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Schloss Wolfshagen

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Hotel Deutscher Kaiser

Heldin der Prignitz: Hausärztin Sonja Gericke

"Menschen statt Pillen"

Johanna (94) aus Westpreußen ist da!!!

 

Wohlfahrtsverbände haben kein Interesse an neuen Wegen in der Pflege, ansonsten wären sie ja arbeitslos.  Die Alten würden ein selbestimmtes Leben auf den Dörfern in neuen Wohngemeinschaftsformen führen. Gemeinschaften aus Jung und Alt vom Land und aus der Stadt, so wie sie im Landhaus Bresch bereits existieren.

 

Gut, dass es Ärzte/ Ärztinnen wie Sonja Gericke gibt, Hausärztin in Perleberg 03876/612385 und Dallmin 038783 902797

 

http://www.naturheilung-nordost.de

/

KEINER in der Prignitz unterstützt unsere Vision "Lebensraum statt Pflegeraum." Selbst die Förderung der EU konnte den Pflegefilz der Region nicht verändern.

Keiner der Wohlfahrtsverbände, weder das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie, die Caritas, die KMG Klinken ...noch private Anbieter wie Marlies Lenz kennen das Wort Kooperation. Während man sich die Taschen vollstopft und dem Bürokratiewahn der Pflegevorschriften mit tausend Zetteln folgt, zeigen Ärzte wie Frau Dr. Gericke oder auch Einrichtungen wie das Landhaus, dass es auch ganz anders geht. Nicht eine Nachtschwester auf 100 Patienten (KMG Standard), sondern 5 Gesunde auf einen Senior im Landhaus. Statt 200- 250 000 Euro pro Monat (1Senior zahlt ca. 2000 -2500), 1500 Euro und eine Gemeinschaft und ein denkmalgeschütztes Bauernhaus können leben.


Kannst du pfeifen, Johanna? Lustiges Lied von den Comedian Harmonists aus den 30er Jahren www.youtube.com/watch?v=7uf1TRbVri0


V E R E I N

 

N E U E S  L A N D L E B E N e.V.

 

geht in Betrieb

 

„der Verein zur Förderung eines Neuen Landlebens“

 

Vorsitzender: Dipl. Ing. Landespflege Tobias Schweitzer / Ideenfinder

Baujahr 1966

 

Aus dem Bescheid über die Anerkennung als gemeinnütziger Verein 21.Juli 2014 durch das Finanzamt Kyritz:

 

A. Feststellung

 

Die Satzung der Körperschaft Neues Landleben e.V. z.Hd. Herrn Tobias Schweitzer, Unter den Linden 2, 19348 Bresch, in der Fassung vom 09.03.2014 erfüllt die satzungsgemäßen Voraussetzungen nach §§51,59,60 und 61 AO

 

E. Hinweis zur Steuerbegünstigung

 

Die Körperschaft fördert nach ihrer Satzung

folgende gemeinnützige Zwecke:

 

Förderung der Jugend und Altenhilfe

(§52 Abs. 2 Satz 1 Nr. (n) 4 AO )

 

Förderung von Kunst und Kultur

(§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr (n) 5AO)

 

Förderung von Volks- und Berufsbildung

(§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr (n) 7AO)

 

Förderung der Hilfe für Behinderte

(§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr 5 AO)

 

Förderung des Sports

(§ 52 Abs. 2 Satz 2 Nr . 21 AO)

 

Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde

(§ 52 Abs. 2 Satz 2 Nr. 22 AO

 

F. Hinweise zur Ausstellung von Zuwendungsbestätigungen

 

Zuwendungsbestätigung für Spenden

Die Körperschaft ist berechtigt, für Spenden, die für diese Zwecke zugewendet werden, nach amtlich vorgeschriebem Vordruck Bescheinigungen auszustellen.

 

Aussichten, Ansichten, Durchblick

Globalisierung, Gesellschaft, Digitalisierung... und die daraus resultierenden riesigen Chancen fürs Landleben...

ein "Neues Landleben"

Die Tage der konventionellen Landwirtschaft mit ihren "innovativen" Biogasanlagen sind durch die Veränderungen in den zukunftsweisenden gesellschaftlichen Veränderungen gezählt, sie sind von vorgestern.

 

Die rasanten gesamtgesellschaftlichen Veränderungen werden zukünftiges Landleben ernsthaft in Frage stellen. Wer jetzt nicht die heranrollende Well neuer Wertauffassungen und auch die technischen Entwicklungen realitätsnah wahrnimmt, wird von diesem Tsunami weg gespült. Es geht nicht nur um idyllische einsame Landschaften. Es geht um neue Lebens- und Wirtschaftsformen auf dem Land. Die durch Vielfalt und moderne Nischenpolitik geprägt sein muss. Daher ist die Politik dringend gefordert, JETZT das Ruder in der Handhabung vom Landleben für den Markt hin zu mehr "Leben und Selbstbestimmung" herumzureißen und mehr Repressionsfreiheit und Modernität zuzulassen.


Während hiesige Politiker sich eisern an die A 14 klammern, um Zukunft für die Region zu erkennen meinen, denken wir schon längst viel weiter.

 

Wie funktioniert Landleben morgen?

Das Landleben besitzt klare riesige Vorteile, die als Chance unheimliches Potential bergen. Dafür bedarf es einer radikalen Veränderung im Umgang mit dem Leben auf dem Lande. Das soll nicht heißen, dass hergebrachte Strukturen abgeschafft werden sollten. Es müssen sich nur Räume öffnen, die als Experimentierfeld von kreativen Unternehmern und Individualisten beackert werden können. Kleinststrukturierte, ungewöhnliche Projekte im Nirgendwo der Pampa sollten deutlich mehr Beachtung finden und konstruktiver Beobachtung unterliegen.

 

Es sollten Projekte sein, die Daseinberechtigung, Wirtschaftlichkeit, solziale Lösungen, demographischen Wandel mit der Entwicklung gesellschaftlicher Veränderungen in Stadt und Land beide wieder zu einer Symbiose zusammenfügen. Grundlage für eine Interpretation und Lösung bildet eine IST Analyse.

IST Zustand Landleben / Leben allgemein in Deutschland 201X

Was wir brauchen und wofür wir uns einsetzen:

- Wahrung und Entwicklung des kulturellen Erbes

 

- Wahrung und Entwicklung des Naturraumes

 

- Wahrung und Entwicklung der Identität mit der Heimat

 

- Wahrung und Entwicklung lebendiger Lebensräume, wo jeder die Freiheit hat, sich selbst zu bestimmen

 

- Wahrung und Entwicklung des Gemeinschaftsgefühls

 

- Förderung von Zusammenarbeit und Kooperation

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist Zustand Ruhner Land

Vorab möchte ich bemerken, dass unsere Voraussetzungen gar nicht so schlecht sind.

 

Pirow ist eine schuldenfreie Gemeinde. Von dieser Gemeinde können wir lernen.

 

Berge hat durch die Aktivitäten von Bürgern und Unternehmern neuerdings eine hervorragende Gesundheitsversorgung. Dank Herrn Näher vom Nahkauf existiert eine große Auswahl an hochwertigen Lebensmitteln, die eine gesunde Grundversorgung bieten.

 

Marnitz hat eine exzellente Schule und eine viel genutzte Sporthalle. Außerdem ein gutes Pflegeheim.

 

Ziegendorf hat eine großartig Entwicklung in den letzten zwei Jahren durchlaufen. Bürger leben wieder das WIR.

 

Siggelkow hat schon seit langem eine deutschlandweit beachtete Dorfentwicklung hinter sich.

 

Suckow mit seiner neuen Vermarktungsgenossenschaft für regionale Produkte und die Neubesiedelung des alten Pfarrhauses legt einen bemerkenswerten Start hin.

 

Tessenow.... kenne ich noch nicht.... schmunzel

 

Wir haben ein solides infrastrukturelles Fundament. (Bäcker, Bauernmärkte, kleine bis mittlere Handwerksbetriebe). Eigentlich sieht alles gar nicht so schlecht aus. Und doch zeigen uns der demographische Wandel und die zunehmende Intensivierung der Nutzung unser Landschaft, dass wir an unserem eigenen Ast sägen. Die maximale Ausbeutung der Landschaft als Energiewirtschaftsraum und als Agrarplatz muss überdacht werden. Um Zukunft zu gestalten, sollte man wissen, wohin man überhaupt will. Jeder ist aufgefordert, weit über den Tellerrand zu schauen. Hier darf man nicht nur an morgen denken. Man muss weit in die Zukunft denken und sich dessen bewusst sein, mit welchem Wert man spielt, mit dem Ruhner Land.

 

Plünderung der Landschaft geht zügig voran, jetzt ist Drenkow dran

Windkraftanlagen


Brandenburg


BÜRGER ihr seid dumm wenn ihr euch alles gefallen lasst. Ihr seid blöd, dass ihr dies bei facebook nicht postet...

Nicht nur hier in Bresch fahren Nacht für Nacht an meinem Bürofenster klammheimlich meist morgens um 3:00  Tieflader um Tieflader mit Beton-Fertigteilen vorbei. Stück um Stück werden Fakten geschaffen. Das Landschaftsbild EURER Heimat droht „endgültig“  zerstört zu werden. Und alle schauen zu. In fast mafiöser Drückermanie werden viele Bürger nahezu erpresst (wir berichteten), um die Bahn frei zu machen für die Windparklobbyisten, die sich schicke Villen in natürlich unberührten Gegenden kaufen.


Mecklenburg Vorpommern

Ihr könnt Euer Land genau „EINMAL“ verscherbeln. Jetzt wird Drenkow so zugepflastert, dass für kommende Generationen das Landschaftsbild unwiderruflich zerstört wird...

 



Geht Voran! Geschichte wird gemacht

 

Obstalleen absägen, Betonpilone setzen. Es geht voran mit den blühenden Landschaften... Dörfer abreißen (Abrissprämie, wir berichteten) , Energieparks...

Der schönste Sternenhimmel ist in der Prignitz
Der schönste Sternenhimmel ist in der Prignitz

Es geht um Eleganz       

(Wie in der Mathematik größte Einfachheit)

Es geht um Eleganz, es geht um eine kultivierte Form von Stadt-Landträumen. Es geht um sanfte Dorfentwicklung. Es geht um Bodenständigkeit gepaart mit diskreten Träumern, die in den Blüten der Kirschbaumwälder ihre Sehnsüchte finden.

 

Wir sprechen vom "Ruhner Land", einer MARKE voller Qualität und Fairness, mit einem Riesenpotential an schonender Wirtschaftsentwicklung. Rettet die Dörfer, verhindert den  Missbrauch der Landschaft. Lasst alles, wie es ist. Lasst nur die durch den Zoll, denen ihre Heimat wichtig ist. Baut sie selbst auf. Es sind nur ein paar Dörfer, aber zeigt denen da draußen, dass wir wer sind. Das werden Projekte sein, wo eines nach dem anderen Erfolge zeigen wird, weil sie von den Menschen aus den Städten und vom Land getragen werden. Wir wollen nur die Träumer, Biologen, die Verirrten, die Verwirrten, so dass das "Ruhner Land" auf Ewigkeit sich selbst erzählen kann. Ob es das einfache Leben von Opi Krehl ist, oder  Ilse oder die Ziegendorfer Landfrauen, Heinz Niemann, Frau Effenberger... da gibt es gutes Kapital. Es sind all jene, die sich vereinigt haben, weil sie glauben, aus unserer Heimat lässt sich doch etwas machen. Demnächst stoppen wir die Windkraftlaster und schicken sie zurück in die Prignitz, zurück ins Storchenland. Wir lieben den Walzer und wir nehmen in unser Wappen den Ruhner Berg und den Kranich. Der ist eleganter und schwebt höher in den Lüften.

 

 

Gründung der interkommunalen Kooperationsgemeinschaft „Ruhner Land“

 

Am 13.02.2015 fand die Auftaktberatung zur Gründung der länderübergreifenden Kooperationsgemeinschaft „Ruhner Land“ in 19348 Bresch (OT der Gemeinde Prirow, Lkrs. Prignitz) statt.

 

Anwesend waren die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden Siggelkow, Tessenow, Marnitz, Suckow und Ziegendorf auf Mecklenburger Seite sowie Prirow und Berge auf Brandenburger Seite. Über die Teilnahme der Stadt Putlitz oder nur deren 6 grenznahe Orteile muss noch verhandelt werden.

 

Als Koordinatoren – zugleich Ansprechpartner für den weiteren Schriftverkehr – traten Herr Tobias Schweitzer in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Neues Landleben“ und Herr Heinz Niemann in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins „Zukunft Gemeinde Siggelkow“ auf.

 

Als Beobachter nahmen an der Beratung Frau Kerstin Meyer, Sachbearbeiterin „Ländliche Entwicklung“ des Landkreises Prignitz, die neue Regionalmanagerin dieses Landkreises, Frau Greese vom Amt Parchimer Umland sowie Herr Günter Thiele von Netzwerk „Lebendige Dörfer Brandenburg“ teil.

Alle Teilnehmer begrüßten die Initiative zur Gründung der Kooperationsgemein-schaft und sicherten ihre Mitwirkung bzw. Unterstützung an diesem Projekt zu.

Die von Herrn Niemann verfasste Projektbeschreibung in Zusammenhang mit dem Projektaufruf der LAG Warnow-Eldeland wurde als richtig und bei diesem Arbeitsstand auch als vollständig eingeschätzt.

 

Die Bürgermeister der teilnehmenden Gemeinden einigten sich darauf, als nächstes ihre Gemeindevertretungen zu informieren und eine erste Diskussion zu den Formen und möglichen Inhalten ihrer Mitwirkung in der Kooperationsgemeinschaft zu führen.

 

Bis zum 17.04.2015 sollen so die Grundrichtungen der weiteren Zusammenarbeit sowie die ersten möglichen Projekte und Arbeitsschritte für 2015 zusammengetragen werden.In die Vorbereitung dieser Veranstaltung sollen auch die 3 beteiligten Ämter, die beiden Landkreise einbezogen werden.

Schon jetzt zeichnet sich aber ab, dass parallel zum Aufbau der nötigen Organisations- und Arbeitsstrukturen eine breite Öffentlichkeitsarbeit unverzichtbar ist (Information der Einwohnerschaften in allen Ortsteilen und Wecken der Bereitschaft zum Entwickeln eigener Beiträge, Verständigung über Namen Logo und Motto der Kooperationsgemeinschaft, Konzeption für den Internetauftritt und die Erarbeitung einer Broschüre zum Thema „Wir im Ruhner Land“, Arbeit mit der Tagespresse und den anderen Medien).

 

Ziemlich klar ist auch, dass der Komplex „Erhöhung der lokalen und regionalen Wertschöpfung“ ein zentrales Anliegen der gesamten weiteren Arbeit sein muss. Als erstes sollen dazu die Möglichkeiten der Direktvermarktung der erzeugten landwirtschaftlichen Produkte ausgelotet und zu kurzfristig realisierbaren Projektvorschlägen zusammengefasst werden. Wahrscheinlich bis Mitte März soll dazu ein Zusammentreffen von Erzeugern und Vermarktern dieser Produktlinie stattfinden.

 

Obwohl es auf der Arbeitsberatung noch eine ganze Reihe von weiteren Vorschlägen für gemeinsame mögliche Projekte gab, waren sich die Teilnehmer doch darüber einig, dass bei einer konsequenten Beachtung des „Bottom up – Prinzips keine weiteren Vorgaben gemacht werden sollten und die Ergebnisse der Meinungsbildung in den einzelnen Dörfern abgewartet werden müssen.

 

Anschriften der Koordinatoren:

 

Tobias Schweitzer, Landhaus Bresch, Unter den Linden 2, 19348 Bresch

Die Poesie der Bäume

Eine gärtnerische Reise durch die Wiesen von Bresch

"Juglans Regia" der Walnussbaum

 

"Juglans der Königspalast" heißt der Walnussbaum aus dem Lateinischen wortwörtlich übersetzt, 'Regia' kann aber auch

Himmelsburg, Säulenhalle, oder Hofstaat bedeuten.

Juglans regia hat also auch mit dem König von Ruhn zu tun, seinem Palast über den Wolken und seiner Säulenhalle aus Walnussbäumen. Er war ein Bluter so wie die meisten Adeligen bis heute oft Bluter wegen Inzucht sind und waren. Man spricht auch vom blauen Blut. Und auch der Farbstoff "blau" wurde in alter Zeit aus der Rinde des Walnussbaums und auch aus den Blättern  hergestellt. Da der Walnussbaum schon seit Ewigkeiten heilig gesprochen ist, wuchs er nur an besonderen Plätzen, in den Zentren der Paläste von Ruhn. An den Quellen des Ruhner Flusses, der heute nur noch dieses Rinnsal ist. Damals als das Reich von Ruhn noch groß und stark war, war dort ein mächtiger Fluss. Das Ruhner Riesenreich stellte sich erfolgreich den Römern entgegen, und selbst als die Christen kamen, blieb das Königreich Ruhn wild und frei.

 

Der Walnussbaum ist wirklich ein Bluter, er darf nur im Sommer beschnitten werden. ALLE anderen Bäume werden im Herbst und Winter geschnitten. Wenn man es bei ihm machen würde, dann würde er verbluten und sterben. Daher war der König von Ruhn Juglans immer so traurig, während alle anderen fröhlich tanzten. Er war immer mit seinen Gedanken woanders. Er dachte schon längst wieder an den Winter. Er wusste, dass sein Reich für alle ein Paradies war. Aber er wusste auch, dass die Römer im Anmarsch waren. Er musste zurückdenken, zurück in seine Kindheit, als es noch keine Gartenkunst gab. Wissen Sie, sein Reich war das einzige Gartenreich in ganz Europa, ja wer weiß, von der ganzen Welt.

 

Schon als Kind träumte er nur von Blumen und Käfern. Er malte als Kind schon immer nur Bäume, Häuser und Gärten mit fröhlichen Menschen. Er malte schon immer das Paradies. Das war sein Traum. GARTO bzw. PARADEZA sind gleichbedeutend mit Garten und auch Paradies heißt der umfriedete Raum. Damit war aber keine Grenzziehung gemeint, sondern der stille Raum, dort wo Frieden und Glück im Glanz der Sonne strahlen. Für ihn musste das immer ein Garten sein, so ein einfaches Feld oder nur der Wald allein konnte nicht gleich ein Paradies sein. Es musste ein Garten sein. Und so legte er heimlich in bunten Arrangements Samen immer irgendwo aus. Samen, die er während des ganzen Jahres am Feldrand oder aus alten Blumentöpfen sammelte.Während andere Kinder schöne Schuhe sammelten, sammelte er Blumensamen. Seine Mutter meinte immer seufzend, "wenn du wenigstens Rübensamen sammeln würdest, dann hätten wir nach einem schlechten Jahr auf dem Feld ein paar Samen übrig, um wieder Essen zu haben. Du denkst aber nur an Blumen". Um seine Mutter etwas zu trösten, sammelte er ab jenem Tage nur noch Gemüsesamen. Aber im Gegensatz zu allen anderen pflanzte er sie nie in Reihen. Er säte Möhren in alte Baumstümpfe oder stopfte in ein leeres Klo Sonnenblumensamen, in Häusern, wo niemand lebte. Und schmiss einfach in eine dreckige Pfütze eine bunte Mischung aus Kornblumen und Mohnsamen.

 

Zunächst hielten ihn alle für vollkommen verrückt. Doch nach einer Weile amüsierten sich die Leute, man begann zu lachen. Gegenseitig zeigte man sich die Stellen im Dorf, im Wald oder auch sonstwo, wo der kleine Bauernsohn Juglans so mit seinen Blumenideen spielte.

 

 Diese Vorstellung war dem Kind von Ruhn sein Paradies. Die Welt in der er lebte, war friedlich und arm. Alles gehörte irgendwie allen und man musste auch gemeinschaftlich denken, sonst hätte ein Dorf nicht existieren können. Jeder erhielt eine Aufgabe in der Dorfgemeinschaft und wurde darin dann Spezialist und dann war es Beruf aus Berufung.  Juglans war neben Hobbiegärtner und Bauernssohn auch Hirte. Das war sein Beruf. Er war jener der alle Schafe von den Bewohnern von Bresch nahm und sie in die umliegenden Wiesen hinaus aus dem Dorf trieb. Dort wo es raus nach Reetz geht sieht man noch heute den Weg wo der Hirte von Bresch über viele Jahrhunderte hinweg immer das Vieh raustrieb. Hirte sein ist nicht nur der Beruf des Einsamen. Es war auch immer der Beruf ohne Zeit und ohne viel Inhalt ausser Ruhe auf dem Felde. Er liebte es faul irgendwo rum zu liegen. Die anderen Jungs die auf dem Feld oder auch in den Ställen arbeiten mussten hatten es schwieriger.

Sein Weg war eigentlich immer der gleiche.

Prignitz:  Trauerspiel der Pflegebranche

Neustes aus der konventionellen Pflegebranche/ Prignitz Pritzwalk Altenheim "anoymisiert"


 

Aus der Notaufnahmestation des Landhaus Bresch. (bitte hier klicken und sie sind in der Story)

 

heute die Folge: "kotzende Oma."

Dies ist ein Tatsachenbericht!!!

 

Um diesmal nicht bei KMG und all den anderen Institutionen teure Rechtsanwaltskonsultationen auszulösen, verzichten wir dieses Mal auf die Bennenung des Heimes, wo diese Story herstammt


"Zukunft gestalten statt Mangel verwalten"

Dorfimpression im Ruhner Land auf der Prignitzer Seite.

 

Leider gibt es ja immer noch die Grenzen im Ruhner Land, die das Land in Ost MVLandesteile und West Prignitzer Landesteile teilt. Wir treten für eine Wiedervereinigung ein in den Zielen der Region und der Dörfer im Sinne von sozialer Verantwortung und fairer Kooperation, wo eine neue Lebensvielfalt unter Einschluss der Menschen und Bürger, die dort wohnen, ein. Das Territorium soll weiterhin gehören wem will, aber das Heimatverständnis der gesamten Region soll zusammenwachsen.

 

Die Menschen. Die Menschen der Dörfer, die begonnen haben, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

 

Bürgermeisterin Petra Mannfeld rechts, Edith, der Ideenfinder und Bettina

 

Wir glauben an eineWiedergeburt und Wiedervereinigung der schönsten Region von ganz Brandenburg, ja von ganz Deutschland, weil man wieder lernt, zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Man kann sich seine eigene Heimat wieder aufbauen und neu gestalten, wenn sie alt und schwach wird. Packen wir es an, es ist ganz einfach.

Eine Region erfindet sich selbst: Das Ruhner Land

 

Neues Landleben auf neuen Pfaden: die landschaftlich schönste Gegend der Westprignitz wird 2015 noch schöner. Gartenland, Obstbaumroute, Hochzeitsroute – alles kreative Ideen, die in Eigeninitiative von Bürgern und Neubürgern tatkräftig umgesetzt werden. Entstanden ist die gemeinsame Idee auf den vielen Treffen des Vereins Neues Landleben eV. Ein Logo gibt es auch schon: Kranich auf gelbem Grund in vollem Flug, umgeben von Sternen und Glühwürmchen, allesamt prägnante Merkmale der Region.

 

Hintergrund

Der Begriff Ruhner Land ist auch so eine Erfindung, es ist zwar historisch gesehen schon immer ein Teil von Mecklenburg-Vorpommern, bezeichnet aber inzwischen ein Grenzgebiet zu Brandenburg mit dem Namen Ruhner Berge. Ruhner Berge, weil es ein eiszeitliches Überbleibsel der Gletzscherverschiebungen ist und nach dem alten Dorf Ruhn benannt ist, das man 1982 platt gemacht hat, ungefähr da, wo der Fernmeldeturm steht. Warum plattgemacht? Wegen eines neuen Autobahnabschnitts der Transitstrecke Berlin-Lauenburg (heute A24), vom Westen finanziert, und da war man nicht zimperlich...

Wäre auch mal interessant, ehemalige Bewohner und Zeitzeugen aufzutreiben. Was den Status als Grenzregion angeht, so ist sie dem Empfinden nach eher eine Mischehe für die Erfinder des Projekts, fühlen sich die dort niedergelassenen Menschen mental doch eher miteinander verbunden als getrennt. Übrigens gehörte mal die ganze Region Perleberg zu Mecklenburg, etwa zwischen 1881 und dem II.Weltkrieg. Davor war das Geschachere um die Grenzen ein Lieblingssport der jeweiligen Landesherren, die ihre Gebiete gern mal verzockten, wenn die Schulden drückten. Folglich hat die politische Gebietseinteilung nie eine entscheidende Rolle gespielt.

 

Terrain und Wirtschaftsraum

Das Ruhner Land versteht sich als Region Parchim-Prignitz im weitesten Sinne, im engeren Sinne umfasst es Orte wie Siggelkow, Ziegendorf, Marnitz, Muggerkuhl, Neuhausen, Bresch und andere. Es ist ein lockerer Verbund, der mit den gegebenen Vorteilen der Landschaft (Biosphärengebiet und geschützte Parklandschaften) und der kreativen Einwohnerschaft eine eigene Wertschöpfungskette aufziehen will, die sich zwischen Gartenland, Landschaftsgestaltung und -pflege, Kultur und Tourismus bewegt. Neue Fahrradrouten durch neu angelegte Obstbaumalleen, Hochzeitsrouten durch die sanften, wunderschönen Hügel mit funktionierender Gastronomie und Hotellerie sind am Entstehen. Die einheimische und touristische Versorgung durch nachhaltige Erzeugung von hochwertigen Lebensmitteln ohne lange Transportwege wird sich durchsetzen.

 

Kulturraum der Vielfalt

Angezogen durch die Vorzüge der Landschaft entwickelt sich allmählich eine Landkultur, die durch neue Bewohner aus den Städten, durch Vollzeit- , Halbzeit- oder Sommerbürger, und nicht zuletzt durch Gäste, Freunde und Förderer geformt wird. Und natürlich sind auch die Alteingesessenen unverzichtbar in dem Gestaltungsprozess. (Die Unbelehrbaren leider auch, ist halt so). Die neue Mischung machts, viel viel Glück dabei!!

Es ist gut zu wissen, dass man manchmal einsame Wege geht, wo kein Mensch der Prignitz hinkommt. Gartenkunst? Was soll das, denken wohl der Eine oder  Andere. Genauso hat es der Denkmalschutz in der Prignitz auch nicht  leicht. Vielerorts werden die Kulturgüter in unserer Region sträflich vernachlässigt. Das besonders zu würdigende Engagement des Denkmalamtes unter Führung von Frau Effenberger hier in der Prignitz kann sich leider nur sehr schwer durchsetzen. Eine machtvolle Lobby gibt es nicht. So muss oft ein Denkmalamt hilflos zuschauen wie eines der wichtigsten Kapitale der Prignitz nach und nach weiter verfallen. Es gibt nur wenige Privatleute, die sich um den Erhalt dieser wertvollen Schätze kümmern (eine Ausnahme: die Stadt Perleberg, wo in den letzten Jahren große Anstrengungen im Stadtbild unternommen worden sind). Die Finanzstärke des Landkreises und der Kirchen ist nur sehr begrenzt, zu gering, um wirkungsvoll das Kulturgut der Prignitz für nachfolgende Generationen zu sichern.

 

Und dabei hat gerade unser Landstrich noch eine "Fülle" von wunderschönen Gebäuden, Gebäudeensembles, die gerettet werden könnten. Wiederum hat auch hier ein Tourismusverband eine enorm wichtige Rolle, die unserem Eindruck nach unterschätzt wird. Wer besucht in Granada schon die Störche?, man besucht die Alhambra.

 

Dass Denkmalschutz, Gartenkunst ein Luxus wäre, der wirtschaftlich keine Rolle spielt, ist ein Trugschluss. Auch hier kann man das Schloss Neuhausen und Landhaus Bresch als positives Beispiel nennen. Wir leben von der Ästhetik unserer Anwesen. Wir leben von dem Zauber einer anderen Zeit, der gerade von den Städtern mehr und mehr gesucht wird. Die Sehnsucht nach einer heilen Welt eines ländlichen Idylls birgt zudem die enorme Chance einer Wiederbesiedelung. Hierbei spielen DDR Bauten und Plattensiedlungen genausowenig eine Rolle, wie all die Funktionsbauten der letzten 20 Jahre. Auch hier muss man jedoch das besondere Engagement des Landkreises mit all seinen Ämtern loben, die sich in Städten wie Perleberg hervorragend dafür eingesetzt haben, möglichst viel zu erhalten. Und auch der Erhalt der Dorfkirchen, die durch die besonders behutsame Sanierungsplanung eines Herrn Küsels Senior vom Schloss Neuhausen viel dazu beigetragen haben, kommenden Generationen noch zeigen zu können, wie die Kirchen der Prignitz aussehen.

 

Wir im Landhaus Bresch haben die Übernachtungszahlen in einem Jahr fast verdoppeln können, weil wir ein Haus unter Denkmalschutz stellten, weil wir den Biedermeierpark als schönes Kleid um dieses besondere bäuerliche Gesamtensembles gelegt haben.

 

Und falls nun "wieder" das Fernsehen einen Bericht über unsere Philosophie von Kunst, Gemeinschaftsleben und auch Mut gegen den Strom als Pioniere zu schwimmen, berichten möchte, heißt Prignitz Marketing etwas ganz anderes für uns als all die verstaubten Strategien der hiesigen Veranstaltungen. Nicht umsonst konnte ich in meiner Zeit in New York genügend erfolgreiche Marketing Projekte realisieren, die teilweise im Gesamtkontext mit der Arbeit anderer Künstler manchen Firmen 25% Aktienwertsteigerung bescherten.

REGION  BLOCKT

WIE SOLLTE ES IN DER PRIGNITZ auch ANDERS SEIN?

(diesmal RBB Radio Perleberg)

 

Deutschlandradio hilft!!!

 

Ob Radio oder Verbände und Entscheidungsträger der Prignitz, man weiß, dass man hier als Bürger nichts zu erwarten hat.  (Wie beneide ich doch da oft die Bürger aus MV). Die Planwirtschaft des demographischen Untergangs ist der Plan der letzten 25 Jahre gewesen und soll es wohl für die Agrar- und Windparklobbisten auch bleiben.

 

Deutschlandradio Kultur wird über Nachbarschaftsaktivitäten des Vereins Neues Landleben e.V. im Ruhner Land ausführlich berichten. So haben wir zum regionalen Prignitzer „Staatsradio“ RBB Perleberg eine deutschland-

weit sendende Alternative gefun-

den. Danke Deutschlandradio

Kultur !!! im Namen der Bürger, die sich engagiert als optimisti-

sche Gemeinschaft in der Region formieren, um gesellschaftliches Miteinander basisdemokratisch zu leben.

 

Wie in der Prignitz ja fast immer üblich, ignoriert „unser“ Regionales Radio die Innovations-

bewegung der Prignitz auch weiterhin. (siehe Artikel).

 

Schade, dabei würden die Neuen Wege so viele Menschen interessieren und Hoffnung für die Zukunft wecken. Sendet ruhig weiter Karel Gott und Helene Fischer, als ob der Osten nicht mehr zu bieten hätte. Statt über AFD Zuwächse zu berichten, solltet Ihr den Menschen der Region die Chance geben, über ihre bunten neuen Landideen im Radio zu berichten.

 

Kurznews

Tourismusverband Prignitz und Verein Neues Landleben plant informelles Treffen um Innovationen zu besprechen.

Neue Arbeitsplätze

Job sharing Land

Im Ruhner Land entwickeln sich neue Arbeitsplätze durch neue Job Sharingmodelle

Moorscheune Boberow

 

Ivy Maria

Irischer Nachmittag mit Geige

8 Januar 14.30 mit Kaffee und Kuchen 12,50 Euro

Träumen lohnt. WIR sich.

empfehlenswert

Kultur/ Veranstaltungsorte

 

Elbelandpartie

Alle Kulturakteure der Prignitz

http://2016.elbelandpartie.de/

_________________________________

Berge

Dorf- und Kulturverein

"Leben in Berge e.V."

Telefon (038785) 60266

 

Boberow

Moorscheuene

www.moorscheune.de/

 

Mankmus

http://www.alteschule-mankmuss.de/

Schloss Grube

http://www.schloss-grube.de/6/

Schloss Wolfshagen

http://www.schlossmuseum-wolfshagen.com/

 

Tangendorf

Kulturhof Pusteblume

https://veranstaltungenvomlebenshofpusteblume.wordpress.com/

Regionale Bioprodukte

 

regionale Produkte

http://www.kramerundkutscher.de/

Bienen/ Honig

http://www.bienenlandprojekt.de/

Geflügel

http://prignitzerlandhof.jimdo.com/

Biorind

http://www.gut-drefahl.de/bio-rinder/

Kräuter

www.prignitzer-kraeuterhof.de/

 

nachhaltiger Landschaftsbau

Peter Gruhn Pampin

Marco Wolschendorf 015115223426

 

Fischsterben im Weltkulturerbe

Na, da habt Ihrs (siehe Artikel Prignitzer 2. August). Dank dem Dünger und der Wärme. Da ist wohl etwas falsch gelaufen. 

"Menschlichkeit" als Kapital der ärmsten Region Deutschlands wird zum Wiederbeleber.

Märkte werden wieder organisiert

 

 

LIEBE... zählt

 

Wir trauen, wir kochen, wir backen Kuchen, wir kümmern uns um die Alten, wir geben Häftlingen ne Chance....  wir bauen als Landfrauen, als Bürger des Ruhner Landes etwas auf, was es nicht gibt: Freundschaft,. Fairness, seriöse Löhne...

 

Leben

und

leben lassen

 

Geben und Nehmen haben wieder ihr Zimmer.

 

Ich glaube an Gott, Ich glaube an Wunder und ihr seht, es geschieht.

 

Ihr werdet berühmt für eure Ideen. Der Norddeutsche Jakobsweg durchs Ruhner Land wird entstehen.

Im Untergang der Neuanfang. Es trägt uns die Vision, dass es hier im Nichts 'ne Heimat der Freiheit für uns alle gibt.

 

 

empfehlenswert Kulturkalender

www.parchim-prignitz-kulturkalender.de

Landhaus Bresch bei Facebook
Landhaus Bresch bei Facebook

Der alte Herr versprach sich, anstelle von" freier Presse" sagte er aus Versehen "Breite Fresse."

 

MUT

BÜRGER

statt

WUT

BÜRGER

 

RADIO RUHNER LAND

geplant

 

Will ja derzeit wieder kein Radio über unsere neuen Ideen berichten dann gründen wir doch ein Eigenes wie diese Zeitung unsere ist